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Neues Leben. Die Bibel

Der Tod König Sauls

1 Die Philister griffen Israel an und schlugen die Israeliten in die Flucht. Unzählige fielen auf den Hängen des Gebirges Gilboa.
2 Die Philister verfolgten Saul und seine Söhne und töteten Jonatan, Abinadab und Malkischua, die Söhne Sauls.
3 Um Saul tobte der Kampf besonders heftig, und die Bogenschützen der Philister drangen zu ihm durch und verwundeten ihn schwer.
4 Da sagte Saul zu seinem Waffenträger: »Nimm dein Schwert und töte mich, bevor diese unbeschnittenen Philister kommen und mich demütigen.« Aber sein Waffenträger hatte Angst und wollte es nicht tun. Da nahm Saul sein Schwert und stürzte sich hinein.
5 Als der Waffenträger sah, dass Saul tot war, stürzte auch er sich ins Schwert und starb.
6 So starben Saul und drei seiner Söhne, und das war das Ende seines Hauses.
7 Als die Israeliten, die in der Ebene wohnten, sahen, dass ihr Heer geflohen und Saul und seine Söhne tot waren, verließen sie ihre Städte und flohen. Da kamen die Philister und besetzten die Städte.
8 Am nächsten Tag kehrten die Philister zurück, um die Toten auszurauben. Dabei fanden sie die Leichen Sauls und seiner Söhne im Gebirge Gilboa.
9 Sie zogen Saul aus, schlugen ihm den Kopf ab und nahmen seine Rüstung. Dann schickten sie Boten in alle Teile des Landes und ließen sie die Siegesnachricht von Sauls Tod ihren Götzen und beim ganzen Volk verkünden.
10 Sie legten seine Rüstung in dem Haus ihrer Götter nieder und hängten seinen Kopf an dem Tempel des Gottes Dagon auf.
11 Doch als die Einwohner von Jabesch in Gilead hörten, was die Philister Saul angetan hatten,
12 zogen ihre Krieger aus und holten die Leichen Sauls und seiner Söhne nach Jabesch. Dann nahmen sie ihre Gebeine und begruben sie unter der Eiche bei Jabesch und fasteten sieben Tage lang.
13 Saul starb, weil er dem Herrn untreu geworden war. Er wollte dem Wort des Herrn nicht gehorchen und befragte sogar den Geist eines Toten,
14 anstatt den Herrn um Rat zu bitten. Deshalb ließ der Herr ihn sterben und gab sein Königreich David, dem Sohn Isais.
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