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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

Ketab El Hayat

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Der Sündenfall

1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;
3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!
4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben,
5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.
7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
8 Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten.
9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?
10 Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.
11 Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?
12 Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß.
13 Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß.
14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang.
15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
16 Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.
17 Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.
18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen.
19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.
20 Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.
21 Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an.
22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!
23 Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war.
24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Die erste Sünde und ihre Folgen

1 Die Schlange war listiger als all die Tiere, die Jahwe-Gott gemacht hatte. Sie fragte die Frau: "Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?"
2 "Natürlich essen wir von den Früchten", entgegnete die Frau,
3 "nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: 'Davon dürft ihr nicht essen – sie nicht einmal berühren –, sonst müsst ihr sterben.'"
4 "Sterben?", widersprach die Schlange, "sterben werdet ihr nicht.
5 Aber Gott weiß genau, dass euch die Augen aufgehen, wenn ihr davon esst. Ihr werdet wissen, was Gut und Böse ist, und werdet sein wie Gott."
6 Als die Frau nun sah, wie gut von dem Baum zu essen wäre, was für eine Augenweide er war und wie viel Einsicht er versprach, da nahm sie eine Frucht und aß. Sie gab auch ihrem Mann davon, der neben ihr stand. Auch er aß.
7 Da gingen beiden die Augen auf. Sie merkten auf einmal, dass sie nackt waren. Deshalb machten sie sich Lendenschurze aus zusammengehefteten Feigenblättern.
8 Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie Jahwe-Gott durch den Garten gehen. Da versteckten sich der Mann und seine Frau vor Jahwe-Gott zwischen den Bäumen.
9 Doch Jahwe-Gott rief den Menschen1: "Wo bist du?"
10 Der antwortete: "Ich hörte dich durch den Garten gehen und bekam Angst, weil ich nackt bin. Deshalb habe ich mich versteckt."
11 "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?", fragte Gott. "Hast du etwa von dem verbotenen Baum gegessen?"
12 Der Mensch erwiderte: "Die Frau, die du mir zur Seite gestellt hast, gab mir etwas davon; da habe ich gegessen."
13 "Was hast du da getan?", fragte Jahwe-Gott die Frau. "Die Schlange hat mich verführt", entgegnete sie.
14 Da sagte Jahwe-Gott zur Schlange: "Weil du das getan hast, / sei mehr verflucht als alles Herdenvieh / und mehr als alle wilden Tiere! / Kriech auf dem Bauch / und friss den Staub2 dein Leben lang!
15 Ich stelle Feindschaft zwischen dich und die Frau, / deinem Nachwuchs und ihrem. / Er wird dir den Kopf zertreten, / und du wirst ihm die Ferse zerbeißen."
16 Zur Frau sagte er: "Viele Unannehmlichkeiten werden über dich kommen / und die Beschwerden deiner Schwangerschaft. / Mit Schmerzen wirst du Kinder gebären. / Dein Verlangen3 wird sein, deinen Mann zu besitzen, / doch er wird herrschen über dich"
17 Zu Adam4 sagte er: "Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, obwohl ich dir das ausdrücklich verboten habe, vernimm das Folgende: ,Deinetwegen sei der Acker verflucht! / Um dich von ihm zu ernähren, / musst du dich lebenslang mühen.
18 Dornen und Disteln werden dort wachsen, / doch bietet er dir auch Frucht.
19 Mit Schweiß wirst du dein Brot verdienen, / bis du zurückkehrst zur Erde,5 / von der du genommen bist. / Denn Staub bist du, / und zu Staub wirst du werden.'"
20 Adam gab seiner Frau den Namen Eva, Leben, denn sie sollte die Mutter aller lebenden Menschen werden.
21 Dann bekleidete Jahwe-Gott Adam und seine Frau mit Gewändern aus Fell
22 und sagte: "Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden. Er erkennt Gut und Böse. Auf keinen Fall darf er jetzt auch noch vom Baum des Lebens essen, um ewig zu leben."
23 Deshalb schickte Jahwe-Gott ihn aus dem Garten Eden hinaus. Er sollte den Ackerboden bearbeiten, von dem er genommen war.
24 So vertrieb er den Menschen. Östlich vom Garten Eden stellte er Cherubim6 mit flammenden Klingen auf, die den Weg zum Baum des Lebens bewachen.
1 Siehe Fußnote zu Vers 17.
2 Das heißt nicht, dass sie sich vom Staub ernähren muss, sondern durch ihre Fortbewegungsart wird sie immer auch Staub aufnehmen müssen.
3 Der hebräische Begriff meint die Anstrengung, jemand zu besitzen. Das Wort kommt nur noch 1. Mose 4,7 und Hohes Lied 7,11 vor.
4 Adam ist das hebräische Wort für Mensch und kann gleichzeitig als Eigenname des ersten Menschen verstanden werden.
5 Aus dem hebräischen Wort für den Erdboden Adama ist Adam abgeleitet.
6 Majestätische (Engel-)Wesen, die Gottes Herrlichkeit repräsentieren.

سقوط الإنسان

1 وَكَانَتِ الْحَيَّةُ أَمْكَرَ وُحُوشِ الْبَرِّيَّةِ الَّتِي صَنَعَهَا الرَّبُّ الإِلَهُ، فَسَأَلَتِ الْمَرْأَةَ: «أَحَقّاً أَمَرَكُمَا اللهُ أَلاَّ تَأْكُلاَ مِنْ جَمِيعِ شَجَرِ الْجَنَّةِ؟»
2 فَأَجَابَتِ الْمَرْأَةُ: «يُمْكِنُنَا أَنْ نَأْكُلَ مِنْ ثَمَرِ الْجَنَّةِ كُلِّهَا،
3 مَاعَدَا ثَمَرَ الشَّجَرَةِ الَّتِي فِي وَسَطِهَا، فَقَدْ قَالَ اللهُ: لاَ تَأْكُلاَ مِنْهُ وَلاَ تَلْمُسَاهُ وَإِلَّا تَمُوتَا».
4 فَقَالَتِ الْحَيَّةُ لِلْمَرْأَةِ: «لَنْ تَمُوتَا،
5 بَلْ إِنَّ اللهَ يَعْرِفُ أَنَّهُ يَوْمَ تَأْكُلانِ مِنْ ثَمَرِ هَذِهِ الشَّجَرَةِ تَنْفَتِحُ أَعْيُنُكُمَا فَتَصِيرَانِ مِثْلَهُ، قَادِرَيْنِ عَلَى التَّمْيِيزِ بَيْنَ الْخَيْرِ وَالشَّرِّ».
6 وَعِنْدَمَا شَاهَدَتِ الْمَرْأَةُ أَنَّ الشَّجَرَةَ لَذِيذَةٌ لِلْمَأْكَلِ وَشَهِيَّةٌ لِلْعُيُونِ، وَمُثِيرَةٌ لِلنَّظَرِ قَطَفَتْ مِنْ ثَمَرِهَا وَأَكَلَتْ، ثُمَّ أَعْطَتْ زَوْجَهَا أَيْضاً فَأَكَلَ مَعَهَا،
7 فَانْفَتَحَتْ لِلْحَالِ أَعْيُنُهُمَا، وَأَدْرَكَا أَنَّهُمَا عُرْيَانَانِ، فَخَاطَا لأَنْفُسِهِمَا مَآزِرَ مِنْ أَوْرَاقِ التِّينِ.
8 ثُمَّ سَمِعَ الزَّوْجَانِ صَوْتَ الرَّبِّ الإِلَهِ وَهُوَ يَمْشِي فِي الْجَنَّةِ عِنْدَ هُبُوبِ رِيحِ النَّهَارِ، فَاخْتَبَآ مِنْ حَضْرَةِ الرَّبِّ الإِلَهِ بَيْنَ شَجَرِ الْجَنَّةِ.
9 فَنَادَى الرَّبُّ الإِلَهُ آدَمَ: «أَيْنَ أَنْتَ؟»
10 فَأَجَابَ: «سَمِعْتُ صَوْتَكَ فِي الْجَنَّةِ فَاخْتَبَأْتُ خِشْيَةً مِنْكَ لأَنِّي عُرْيَانٌ».
11 فَسَأَلَهُ: «مَنْ قَالَ لَكَ إِنَّكَ عُرْيَانٌ؟ هَلْ أَكَلْتَ مِنْ ثَمَرِ الشَّجَرَةِ الَّتِي نَهَيْتُكَ عَنْهَا؟»
12 فَأَجَابَ آدَمُ: «إِنَّهَا الْمَرْأَةُ الَّتِي جَعَلْتَهَا رَفِيقَةً لِي. هِيَ الَّتِي أَطْعَمَتْنِي مِنْ ثَمَرِ الشَّجَرَةِ، فَأَكَلْتُ».
13 فَسَأَلَ الرَّبُّ الإِلَهُ الْمَرْأَةَ: «مَاذَا فَعَلْتِ؟» فَأَجَابَتْ: «أَغْوَتْنِي الْحَيَّةُ فَأَكَلْتُ».
14 فَقَالَ الرَّبُّ الإِلَهُ لِلْحَيَّةِ: «لأَنَّكِ فَعَلْتِ هَذَا، مَلْعُونَةٌ أَنْتِ مِنْ بَيْنَ جَمِيعِ الْبَهَائِمِ وَمِنْ جَمِيعِ وُحُوشِ الْبَرِّيَّةِ، عَلَى بَطْنِكِ تَسْعَيْنَ، وَمِنَ التُّرَابِ تَأْكُلِينَ طَوَالَ حَيَاتِكِ،
15 وَأُثِيرُ عَدَاوَةً دَائِمَةً بَيْنَكِ وَبَيْنَ الْمَرْأَةِ، وَكَذَلِكَ بَيْنَ نَسْلَيْكُمَا. هُوَ يَسْحَقُ رَأْسَكِ وَأَنْتِ تَلْدَغِينَ عَقِبَهُ».

عقاب الإنسان

16 ثُمَّ قَالَ لِلْمَرْأَةِ: «أُكَثِّرُ تَكْثِيراً أَوْجَاعَ مَخَاضِكِ فَتُنْجِبِينَ بِالآلاَمِ أَوْلاَداً، وَإِلَى زَوْجِكِ يَكُونُ اشْتِيَاقُكِ وَهُوَ يَتَسَلَّطُ عَلَيْكِ».
17 وَقَالَ لِآدَمَ: «لأَنَّكَ أَذْعَنْتَ لِقَوْلِ امْرَأَتِكَ، وَأَكَلْتَ مِنَ الشَّجَرَةِ الَّتِي نَهَيْتُكَ عَنْهَا، فَالأَرْضُ مَلْعُونَةٌ بِسَبَبِكَ وَبِالْمَشَقَّةِ تَقْتَاتُ مِنْهَا طَوَالَ عُمْرِكَ.
18 شَوْكاً وَحَسَكاً تُنْبِتُ لَكَ، وَأَنْتَ تَأْكُلُ عُشْبَ الْحَقْلِ.
19 بِعَرَقِ جَبِينِكَ تَكْسَبُ عَيْشَكَ حَتَّى تَعُودَ إِلَى الأَرْضِ، فَمِنْ تُرَابٍ أُخِذْتَ، وَإِلَى تُرَابٍ تَعُودُ».

طرد الإنسان من الجنة

20 وَسَمَّى آدَمُ زَوْجَتَهُ «حَوَّاءَ» لأَنَّهَا أُمُّ كُلِّ حَيٍّ.
21 وَكَسَا الرَّبُّ الإِلَهُ آدَمَ وَزَوْجَتَهُ رِدَاءَيْنِ مِنْ جِلْدٍ صَنَعَهَا لَهُمَا.
22 ثُمَّ قَالَ الرَّبُّ الإِلَهُ: «هَا الإِنْسَانُ قَدْ صَارَ كَوَاحِدٍ مِنَّا، يُمَيِّزُ بَيْنَ الْخَيْرِ وَالشَّرِّ. وَقَدْ يَمُدُّ يَدَهُ وَيَتَنَاوَلُ مِنْ شَجَرَةِ الْحَيَاةِ وَيَأْكُلُ، فَيَحْيَا إِلَى الأَبَدِ».
23 فَأَخْرَجَهُ مِنْ جَنَّةِ عَدْنٍ لِيَفْلَحَ الأَرْضَ الَّتِي أُخِذَ مِنْ تُرَابِهَا.
24 وَهَكَذَا طَرَدَ اللهُ الإِنْسَانَ مِنْ جَنَّةِ عَدْنٍ، وَأَقَامَ مَلائِكَةَ الْكَرُوبِيمِ وَسَيْفاً نَارِيّاً مُتَقَلِّباً شَرْقِيَّ الْجَنَّةِ لِحِرَاسَةِ الطَّرِيقِ الْمُفْضِيَةِ إِلَى «شَجَرَةِ الْحَيَاةِ».
1 Siehe Fußnote zu Vers 17.
2 Das heißt nicht, dass sie sich vom Staub ernähren muss, sondern durch ihre Fortbewegungsart wird sie immer auch Staub aufnehmen müssen.
3 Der hebräische Begriff meint die Anstrengung, jemand zu besitzen. Das Wort kommt nur noch 1. Mose 4,7 und Hohes Lied 7,11 vor.
4 Adam ist das hebräische Wort für Mensch und kann gleichzeitig als Eigenname des ersten Menschen verstanden werden.
5 Aus dem hebräischen Wort für den Erdboden Adama ist Adam abgeleitet.
6 Majestätische (Engel-)Wesen, die Gottes Herrlichkeit repräsentieren.

سقوط انسان

1 مار از همهٔ حيواناتی كه خداوند به وجود آورد، زيركتر بود. روزی مار نزد زن آمده، به او گفت: «آيا حقيقت دارد كه خدا شما را از خوردن ميوه‌ء تمام درختان باغ منع كرده است؟»
2-3 زن در جواب گفت: «ما اجازه داريم از ميوهٔ همهٔ درختان بخوريم، بجز ميوه‌ء درختی كه در وسط باغ است. خدا امر فرموده است كه از ميوه‌ء آن درخت نخوريم و حتی آن را لمس نكنيم و گرنه می‌ميريم.»
4 مار گفت: «مطمئن باش نخواهيد مُرد!
5 بلكه خدا خوب می‌داند زمانی كه از ميوه‌ء آن درخت بخوريد، چشمان شما باز می‌شود و مانند خدا می‌شويد و می‌توانيد خوب را از بد تشخيص دهيد.»
6 آن درخت در نظر زن، زيبا آمد و با خود انديشيد: «ميوه‌ء اين درختِ دلپذير، می‌تواند، خوش طعم باشد و به من دانايی ببخشد.» پس از ميوه‌ء درخت چيد و خورد و به شوهرش هم داد و او نيز خورد.
7 آنگاه چشمانِ هر دو باز شد و از برهنگی خود آگاه شدند؛ پس با برگهای درختِ انجير پوششی برای خود درست كردند.
8 عصر همان روز، آدم و زنش، صدای خداوند را كه در باغ راه می‌رفت شنيدند و خود را لابلای درختان پنهان كردند.
9 خداوند آدم را ندا داد: «ای آدم، چرا خود را پنهان می‌كنی؟»1
10 آدم جواب داد: «صدای تو را در باغ شنيدم و ترسيدم، زيرا برهنه بودم؛ پس خود را پنهان كردم.»
11 خداوند فرمود: «چه كسی به تو گفت كه برهنه‌ای؟ آيا از ميوه‌ء آن درختی خوردی كه به تو گفته بودم از آن نخوری؟»
12 آدم جواب داد: «اين زن كه يار من ساختی، از آن ميوه به من داد و من هم خوردم.»
13 آنگاه خداوند از زن پرسيد: «اين چه كاری بود كه كردی؟» زن گفت: «مار مرا فريب داد.»
14 پس خداوند به مار فرمود: «بسبب انجام اين كار، از تمام حيوانات وحشی و اهلی زمين ملعونتر خواهی بود. تا زنده‌ای روی شكمت خواهی خزيد و خاک خواهی خورد.
15 بين تو و زن، و نيز بين نسل تو و نسل زن، خصومت می‌گذارم. نسلِ زنْ سر تو را خواهد كوبيد و تو پاشنهٔ وی را خواهی زد.»
16 آنگاه خداوند به زن فرمود: «درد زايمان تو را زياد می‌كنم و تو با درد فرزندان خواهی زاييد. مشتاق شوهرت خواهی بود و او بر تو تسلط خواهد داشت.»
17 سپس خداوند به آدم فرمود: «چون گفته‌ء زنت را پذيرفتی و از ميوه‌ء آن درختی خوردی كه به تو گفته بودم از آن نخوری، زمين زير لعنت قرار خواهد گرفت و تو تمام ايام عمرت با رنج و زحمت از آن كسب معاش خواهی كرد.
18 از زمين خار و خاشاک برايت خواهد روييد و گياهان صحرا را خواهی خورد.
19 تا آخر عمر به عرق پيشانی‌ات نان خواهی خورد و سرانجام به همان خاكی باز خواهی گشت كه از آن گرفته شدی؛ زيرا تو از خاک سرشته شدی و به خاک هم برخواهی گشت.»
20 آدم، زن خود را حَوّا (يعنی «زندگی») ناميد، چون او می‌بايست مادر همه‌ء زندگان شود.
21 خداوند لباسهايی از پوست حيوان تهيه كرد و آدم و همسرش را پوشانيد.
22 سپس خداوند فرمود: «حال كه آدم مانند ما شده است و خوب و بد را می‌شناسد، نبايد گذاشت از ميوهٔ «درخت حيات» نيز بخورد وتا ابد زنده بماند.»
23 پس خداوند او را از باغ عدن بيرون راند تا برود و در زمينی كه از خاکِ آن سرشته شده بود، كار كند.
24 بدين ترتيب او آدم را بيرون كرد ودرسمت شرقی باغ عدن فرشتگانی قرار داد تابا شمشير آتشينی كه به هر طرف می‌چرخيد، راه «درخت حيات» را محافظت كنند.
1 يا «ای آدم, کجا هستی؟».
2 Das heißt nicht, dass sie sich vom Staub ernähren muss, sondern durch ihre Fortbewegungsart wird sie immer auch Staub aufnehmen müssen.
3 Der hebräische Begriff meint die Anstrengung, jemand zu besitzen. Das Wort kommt nur noch 1. Mose 4,7 und Hohes Lied 7,11 vor.
4 Adam ist das hebräische Wort für Mensch und kann gleichzeitig als Eigenname des ersten Menschen verstanden werden.
5 Aus dem hebräischen Wort für den Erdboden Adama ist Adam abgeleitet.
6 Majestätische (Engel-)Wesen, die Gottes Herrlichkeit repräsentieren.
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