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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Zweite Reise der Söhne Jakobs nach Ägypten

1 Die Hungersnot aber drückte das Land.
2 Und als verzehrt war, was sie an Getreide aus Ägypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Getreide.
3 Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann schärfte uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.
4 Willst du nun unsern Bruder mit uns senden, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen.
5 Willst du ihn aber nicht senden, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.
6 Israel sprach: Warum habt ihr so übel an mir getan, dass ihr dem Mann sagtet, dass ihr noch einen Bruder habt?
7 Sie antworteten: Der Mann forschte so genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sprach: Lebt euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da antworteten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir wissen, dass er sagen würde: Bringt euren Bruder mit herab?
8 Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Lass den Knaben mit mir ziehen, dass wir uns aufmachen und reisen und leben und nicht sterben, wir und du und unsere Kinder.
9 Ich will Bürge für ihn sein; von meiner Hand sollst du ihn fordern. Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.
10 Denn wenn wir nicht gezögert hätten, wären wir wohl schon zweimal wiedergekommen.
11 Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Wenn es denn so ist, wohlan, so tut's und nehmt von des Landes besten Früchten in eure Säcke und bringt dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig, Harz und Myrrhe, Pistazien und Mandeln.
12 Nehmt auch doppelt so viel Geld mit euch. Das Geld, das ihr obenauf in euren Säcken wiederbekommen habt, bringt wieder hin. Vielleicht ist da ein Irrtum geschehen.
13 Dazu nehmt euren Bruder, macht euch auf und geht wieder zu dem Manne.
14 Aber der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, dass er mit euch ziehen lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muss sein wie einer, der seiner Kinder ganz und gar beraubt ist.
15 Da nahmen sie diese Geschenke und das doppelte Geld mit sich, dazu Benjamin, machten sich auf, zogen nach Ägypten und traten vor Josef.
16 Als Josef sie sah mit Benjamin, sprach er zu seinem Haushalter: Führe diese Männer ins Haus und schlachte und richte zu, denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.
17 Und der Mann tat, wie ihm Josef gesagt hatte, und führte die Männer in Josefs Haus.
18 Sie fürchteten sich aber, weil sie in Josefs Haus geführt wurden, und sprachen: Wir sind hereingeführt um des Geldes willen, das wir in unsern Säcken das vorige Mal wiedergefunden haben; man will auf uns eindringen und über uns herfallen und uns zu Sklaven machen und uns die Esel nehmen.
19 Darum traten sie zu Josefs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustür
20 und sprachen: Mein Herr, wir sind das vorige Mal herabgezogen, Getreide zu kaufen,
21 und als wir in die Herberge kamen und unsere Säcke auftaten, siehe, da war eines jeden Geld oben in seinem Sack mit vollem Gewicht. Darum haben wir's wieder mit uns gebracht,
22 haben auch anderes Geld mit uns herabgebracht, Getreide zu kaufen. Wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Säcke gesteckt hat.
23 Er aber sprach: Seid guten Mutes, fürchtet euch nicht! Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Säcke. Euer Geld habe ich erhalten. Und er führte Simeon zu ihnen heraus
24 und brachte sie in Josefs Haus, gab ihnen Wasser, dass sie ihre Füße wuschen, und gab ihren Eseln Futter.
25 Sie aber richteten das Geschenk zu, bis Josef mittags käme; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten.
26 Als nun Josef ins Haus trat, brachten sie ihm das Geschenk ins Haus, das sie mitgebracht hatten, und fielen vor ihm nieder zur Erde.
27 Er aber grüßte sie freundlich und sprach: Geht es eurem alten Vater gut, von dem ihr mir sagtet? Lebt er noch?
28 Sie antworteten: Es geht deinem Knechte, unserm Vater, gut und er lebt noch. Und sie verneigten sich und fielen vor ihm nieder.
29 Und er hob seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr mir sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnädig, mein Sohn!
30 Und Josef eilte hinaus; denn sein Herz entbrannte ihm für seinen Bruder, und er suchte, wo er weinen könnte, und ging in seine Kammer und weinte daselbst.
31 Und als er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt an sich und sprach: Legt die Speisen auf!
32 Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Ägyptern, die mit ihm aßen, auch besonders. Denn die Ägypter dürfen nicht essen mit den Hebräern; denn es ist ein Gräuel für sie.
33 Und man setzte sie ihm gegenüber, den Erstgeborenen nach seiner Erstgeburt und den Jüngsten nach seiner Jugend. Darüber verwunderten sie sich untereinander.
34 Und man trug ihnen Essen auf von seinem Tisch, aber Benjamin bekam fünfmal mehr als die andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.

Juda bürgt für Benjamin

1 Der Hunger lastete schwer auf dem Land.
2 Das Getreide, das sie aus Ägypten geholt hatten, war inzwischen völlig aufgezehrt. Da sagte ihr Vater zu ihnen: "Geht noch einmal hin und kauft uns etwas zu essen!"
3 Juda entgegnete: "Der Mann hat uns ernstlich verwarnt und gesagt: 'Kommt mir nicht unter die Augen ohne euren Bruder!'
4 Wenn du unseren Bruder mitgehen lässt, ziehen wir hin und kaufen Nahrung für dich;
5 wenn nicht, bleiben wir hier, denn der Mann hat gesagt: 'Kommt mir nicht unter die Augen ohne euren Bruder!'"
6 Da sagte Israel: "Warum habt ihr mir das Leid angetan und ihm verraten, dass ihr noch einen Bruder habt?"
7 Sie erwiderten: "Der Mann erkundigte sich genau nach uns und unserer Familie. 'Lebt euer Vater noch?', wollte er wissen. 'Habt ihr noch einen Bruder?' Da haben wir ihm gesagt, wie es sich verhält. Wir konnten doch nicht ahnen, dass er sagen würde: 'Bringt euren Bruder her!'"
8 Da sagte Juda zu seinem Vater Israel: "Schick den Jungen mit mir, damit wir aufbrechen können und nicht alle sterben müssen, wir und du und unsere Kinder.
9 Ich selbst will Bürge für ihn sein. Von mir sollst du ihn zurückfordern. Mein Leben lang will ich vor dir schuldig sein, wenn ich ihn nicht lebend zu dir zurückbringe!
10 Hätten wir nicht so lange gezögert, wären wir schon zweimal wieder da."
11 Da sagte Israel, ihr Vater, zu ihnen: "Wenn es also sein muss, nehmt ihn mit. Aber nehmt dem Mann ein Geschenk vom Besten unseres Landes mit: ein wenig Mastix, Tragakant und Ladanum,1 ein wenig Traubenhonig,2 Pistazien und Mandeln!
12 Nehmt auch den doppelten Geldbetrag mit und bringt das Geld, das sich oben in euren Säcken fand, eigenhändig zurück. Vielleicht war es ein Versehen.
13 Und dann nehmt euren Bruder mit und kehrt zu dem Mann zurück!
14 El-Schaddai, der allmächtige Gott, lasse euch Erbarmen bei dem Mann finden, dass er euren anderen Bruder und Benjamin wieder mit euch heimkehren lässt. Und ich – wenn ich kinderlos sein soll, muss ich eben kinderlos sein."

Zweite Reise nach Ägypten

15 Dann packten die Männer das doppelte Geld und die Geschenke ein und reisten mit Benjamin nach Ägypten. So kamen sie zu Josef.
16 Als Josef Benjamin bei ihnen sah, sagte er zu seinem Hausverwalter: "Lass die Männer ins Haus kommen, lass schlachten und zurichten, denn sie sollen bei mir zu Mittag essen!"
17 Der gehorchte und führte die Männer zum Haus Josefs.
18 Als sie merkten, dass sie dorthin geführt wurden, bekamen sie Angst und sagten zueinander: "Das ist wegen des Geldes, das wieder in unsere Säcke geraten ist. Sie werden über uns herfallen, uns die Esel wegnehmen und uns zu Sklaven machen."
19 Darum wandten sie sich an den Verwalter Josefs und sprachen ihn noch vor dem Tor an.
20 "Bitte Herr", sagten sie zu ihm, "wir sind das vorige Mal wirklich nur hergekommen, um Getreide zu kaufen.
21 Als wir dann aber in die Herberge kamen und unsere Säcke öffneten, fanden wir das ganze Geld, das wir bezahlt hatten, oben im Sack liegen. Darum haben wir es wieder mitgebracht
22 und dazu neues Geld, um Nahrungsmittel zu kaufen. Wir wissen nicht, wer uns das Geld wieder in die Säcke gelegt hat."
23 Doch er sagte: "Friede sei mit euch! Habt keine Angst! Euer Gott, der Gott eures Vaters, hat euch einen Schatz in eure Säcke gegeben! Euer Geld habe ich erhalten." Dann brachte er Simeon zu ihnen
24 und führte sie alle miteinander in Josefs Haus. Er ließ ihnen Wasser bringen, damit sie ihre Füße waschen konnten, und ihren Eseln ließ er Futter geben.
25 Sie legten inzwischen die Geschenke zurecht, bis Josef am Mittag käme, denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten.
26 Als Josef nach Hause kam, brachten sie ihm die Geschenke und warfen sich vor ihm auf den Boden.
27 Josef erkundigte sich nach ihrem Wohlergehen und fragte dann: "Geht es eurem alten Vater wohl, von dem ihr gesprochen habt? Lebt er noch?"
28 Sie sagten: "Es geht deinem Diener, unserem Vater, gut. Ja, er lebt noch." Und noch einmal warfen sie sich vor ihm nieder.
29 Da erblickte er seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner eigenen Mutter. "Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr gesprochen habt?", fragte er und sagte: "Gott segne dich, mein Sohn!"
30 Dann lief er schnell hinaus, denn beim Anblick seines Bruders wurde er sehr bewegt und war nahe daran zu weinen. Er ging in sein Privatzimmer und weinte dort.
31 Dann wusch er sich das Gesicht und kam zurück. Er nahm sich zusammen und befahl: "Tragt das Essen auf!"
32 Man trug das Essen auf, getrennt für ihn, für sie und für die anwesenden Ägypter. Ägypter essen nicht an einem Tisch mit Hebräern, denn das gilt ihnen als Gräuel.
33 Die Brüder kamen vor Josef zu sitzen, genau nach ihrem Alter geordnet. Da sahen sie sich staunend an.
34 Josef ließ ihnen von den Gerichten servieren, die auf seinem eigenen Tisch aufgetragen wurden. Die Portion Benjamins war fünfmal größer als die der anderen. Sie tranken mit ihm, bis sie in ausgelassener Stimmung waren.
1 Zu Mastix, Tragakant und Ladanum siehe 1. Mose 37,25.
2 Traubenhonig war ein dick eingekochter Sirup, der, mit Wasser vermischt, auch als Wein getrunken wurde.

التأهب للرحلة الثانية إلى مصر

1 وَتَفَاقَمَتِ الْمَجَاعَةُ فِي الأَرْضِ.
2 وَلَمَّا اسْتَهْلَكُوا الْقَمْحَ الَّذِي أَحْضَرُوهُ مِنْ مِصْرَ، قَالَ لَهُمْ أَبُوهُمْ: «ارْجِعُوا وَاشْتَرُوا لَنَا قَلِيلاً مِنَ الطَّعَامِ».
3 فَقَالَ يَهُوذَا: «لَقَدْ حَذَّرَنَا الرَّجُلُ أَشَدَّ تَحْذِيرٍ وَقَالَ: لَنْ تَرَوْا وَجْهِي مَا لَمْ يَكُنْ أَخُوكُمْ مَعَكُمْ.
4 فَإِنْ كُنْتَ تُرْسِلُ أَخَانَا مَعَنَا، نَمْضِي وَنَشْتَرِي لَكَ طَعَاماً
5 وَإِلاَّ فَلَنْ نَذْهَبَ لأَنَّ الرَّجُلَ قَالَ لَنَا: لاَ تَرَوْا وَجْهِي مَا لَمْ يَكُنْ أَخُوكُمْ مَعَكُمْ».
6 فَقَالَ إِسْرَائِيلُ: «لِمَاذَا أَسَأْتُمْ إِلَيَّ فَأَخْبَرْتُمُ الرَّجُلَ أَنَّ لَكُمْ أَخاً أَيْضاً؟»
7 فَأَجَابُوا: «إِنَّ الرَّجُلَ قَدْ دَقَّقَ فِي اسْتِجْوَابِنَا عَنْ أَنْفُسِنَا وَعَنْ عَشِيرَتِنَا سَائِلاً: هَلْ أَبُوكُمْ حَيٌّ بَعْدُ؟ هَلْ لَكُمْ أَخٌ؟ فَأَجَبْنَاهُ حَسَبَ أَسْئِلَتِهِ. فَمِنْ أَيْنَ لَنَا أَنْ نَعْرِفَ أَنَّهُ سَيَقُولُ: أَحْضِرُوا أَخَاكُمْ إِلَى هُنَا؟ »
8 وَقَالَ يَهُوذَا لإِسْرَائِيلَ أَبِيهِ: «أَرْسِلِ الْغُلاَمَ مَعِي فَنَقُومَ وَنَذْهَبَ فَنَحْيَا وَلاَ نَمُوتَ نَحْنُ وَأَنْتَ وَأَوْلاَدُنَا جَمِيعاً.
9 وَأَنَا ضَامِنٌ لَهُ. مِنْ يَدِي تَطْلُبُهُ. فَإِنْ لَمْ أَرُدَّهُ إِلَيْكَ وَأُوقِفْهُ أَمَامَكَ، أَكُنْ مُذْنِباً إِلَيْكَ كُلَّ الأَيَّامِ.
10 فَلَوْ لَمْ نَتَوَانَ فِي السَّفَرِ لَكُنَّا قَدْ رَجَعْنَا مَرَّتَيْنِ».
11 فَقَالَ لَهُمْ أَبُوهُمْ: «إِنْ كَانَ لاَبُدَّ مِنْ ذَلِكَ فَافْعَلُوا. وَخُذُوا مَعَكُمْ هَدِيَّةً لِلرَّجُلِ: وَامْلَأُوا أَوْعِيَتَكُمْ مِنْ خَيْرِ جَنَى الأَرْضِ وَقَلِيلاً مِنَ الْبَلَسَانِ وَالْعَسَلِ وَالْكَثِيرَاءِ وَاللاَّذِنِ وَالْفُسْتُقِ وَاللَّوْزِ.
12 وَخُذُوا مَعَكُمْ فِضَّةً أُخْرَى، وَالْفِضَّةَ الْمَرْدُودَةَ فِي أَفْوَاهِ عِدَالِكُمْ وَأَعِيدُوهَا. فَلَعَلَّ فِي الأَمْرِ سَهْواً.
13 وَاسْتَصْحِبُوا مَعَكُمْ أَيْضاً أَخَاكُمْ وَقُومُوا ارْجِعُوا إِلَى الرَّجُلِ.
14 وَلْيُنْعِمْ عَلَيْكُمُ اللهُ الْقَدِيرُ بِالرَّحْمَةِ لَدَى الرَّجُلِ، فَيُطْلِقَ لَكُمْ أَخَاكُمُ الآخَرَ وَبَنْيَامِينَ أَيْضاً. وَأَنَا إِنْ ثَكِلْتُهُمَا، أَكُونُ قَدْ ثَكِلْتُهُمَا».

عودة إخوة يوسف مع بنيامين إلى مصر

15 فَأَخَذَ الرِّجَالُ تِلْكَ الْهَدِيَّةَ، وَضِعْفَ الْفِضَّةِ، وَبَنْيَامِينَ، وَسَافَرُوا إِلَى مِصْرَ وَمَثَلُوا أَمَامَ يُوسُفَ.
16 وَعِنْدَمَا شَاهَدَ يُوسُفُ بَنْيَامِينَ مَعَهُمْ قَالَ لِمُدَبِّرِ بَيْتِهِ: «أَدْخِلِ الرِّجَالَ إِلَى الْبَيْتِ وَاذْبَحْ ذَبِيحَةً وَهَيِّئْهَا، لأَنَّ هَؤُلاَءِ الرِّجَالَ سَيَتَنَاوَلُونَ مَعِي الطَّعَامَ فِي سَاعَةِ الْغَذَاءِ».
17 فَفَعَلَ الرَّجُلُ كَمَا أَمَرَ يُوسُفُ، وَأَدْخَلَ الرِّجَالَ إِلَى بَيْتِ يُوسُفَ.
18 وَلَمَّا أُدْخِلُوا إِلَى بَيْتِ يُوسُفَ اعْتَرَاهُمُ الْخَوْفُ وَقَالُوا: «لَقَدْ جِيءَ بِنَا إِلَى هُنَا لِيَهْجُمَ عَلَيْنَا وَيَقَعَ بِنَا وَيَسْتَعْبِدَنَا وَيَسْتَوْلِيَ عَلَى حَمِيرِنَا، بِسَبَبِ الْفِضَّةِ الأُولَى الْمَرْدُودَةِ فِي عِدَالِنَا».
19 فَتَقَدَّمُوا إِلَى مُدَبِّرِ بَيْتِ يُوسُفَ وَقَالُوا لَهُ عِنْدَ مَدْخَلِ الْبَابِ:
20 «اسْتَمِعْ يَاسَيِّدِي، لَقَدْ قَدِمْنَا إِلَى هُنَا فِي الْمَرَّةِ الأُولَى لِنَشْتَرِيَ طَعَاماً،
21 وَلَكِنَّنَا حِينَ نَزَلْنَا فِي الْخَانِ وَفَتَحْنَا عِدَالَنَا عَثَرَ كُلُّ رَجُلٍ مِنَّا عَلَى فِضَّتِهِ بِكَامِلِ وَزْنِهَا فِي فَمِ عِدْلِهِ، فَأَحْضَرْنَاهَا مَعَنَا لِنَرُدَّهَا.
22 وَجِئْنَا مَعَنَا بِفِضَّةٍ أُخْرَى لِنَشْتَرِيَ طَعَاماً. وَلَسْنَا نَدْرِي مَنْ وَضَعَ فِضَّتَنَا فِي عِدَالِنَا».
23 فَقَالَ: «سَلاَمٌ لَكُمْ، لاَ تَخَافُوا، فَإِنَّ إِلَهَكُمْ وَإِلَهَ أَبِيكُمْ قَدْ وَهَبَكُمْ كَنْزاً فِي عِدَالِكُمْ، أَمَّا فِضَّتُكُمْ فَقَدْ وَصَلَتْ إِلَيَّ». ثُمَّ أَخْرَجَ إِلَيْهِمْ شِمْعُونَ.
24 وَأَدْخَلَ الرَّجُلُ الْقَوْمَ إِلَى بَيْتِ يُوسُفَ وَقَدَّمَ لَهُمْ مَاءً لِيَغْسِلُوا أَرْجُلَهُمْ، وَعَلِيقاً لِحَمِيرِهِمْ.
25 وَأَعَدُّوا الْهَدِيَّةَ فِي انْتِظَارِ مَجِيءِ يُوسُفَ عِنْدَ الظُّهْرِ، لأَنَّهُمْ سَمِعُوا أَنَّهُمْ سَيَتَنَاوَلُونَ الطَّعَامَ هُنَاكَ.

يوسف يأكل مع إخوته

26 فَلَمَّا أَقْبَلَ يُوسُفُ إِلَى الْبَيْتِ أَحْضَرُوا إِلَيْهِ الْهَدِيَّةَ الَّتِي حَمَلُوهَا مَعَهُمْ إِلَى الْبَيْتِ، وَانْحَنَوْا أَمَامَهُ إِلَى الأَرْضِ.
27 فَسَأَلَهُمْ عَنْ أَحْوَالِهِمْ، ثُمَّ قَالَ: «هَلْ أَبُوكُمُ الشَّيْخُ الَّذِي أَخْبَرْتُمْ عَنْهُ بِخَيْرٍ؟ أَمَازَالَ حَيّاً؟»
28 فَأَجَابُوا: «عَبْدُكَ أَبُونَا بِخَيْرٍ، وَهُوَ مَازَالَ حَيّاً». وَانْحَنَوْا وَسَجَدُوا.
29 وَتَلَفَّتَ فَرَأَى أَخَاهُ الشَّقِيقَ بَنْيَامِينَ، فَقَالَ: «أَهَذَا أَخُوكُمُ الأَصْغَرُ الَّذِي أَخْبَرْتُمُونِي عَنْهُ؟» ثُمَّ قَالَ: «لِيُنْعِمِ اللهُ عَلَيْكَ يَاابْنِي».
30 وَانْدَفَعَ يُوسُفُ إِلَى مُخْدَعِهِ وَبَكَى هُنَاكَ لأَنَّ عَوَاطِفَهُ حَنَّتْ إِلَى أَخِيهِ.
31 ثُمَّ غَسَلَ وَجْهَهُ وَخَرَجَ وَتَجَلَّدَ، وَقَالَ: «قَدِّمُوا الطَّعَامَ».
32 فَقَدَّمُوا لَهُ وَحْدَهُ، وَلَهُمْ وَحْدَهُمْ، وَلِلْمِصْرِيِّينَ الآكِلِينَ مَعَهُ وَحْدَهُمْ، إِذْ أَنَّهُ مَحْظُورٌ عَلَى الْمِصْرِيِّينَ أَنْ يَأْكُلُوا مَعَ الْعِبْرَانِيِّينَ، لأَنَّ ذَلِكَ رِجْسٌ عِنْدَهُمْ.
33 فَجَلَسُوا فِي مَحْضَرِهِ، كُلٌّ وَفْقاً لِعُمْرِهِ، مِنَ الْبِكْرِ حَتَّى الصَّغِيرِ. فَنَظَرُوا بَعْضُهُمْ إِلَى بَعْضٍ مَبْهُوتِينَ.
34 وَقَدَّمَ إِلَيْهِمْ حِصَصاً مِنْ مَائِدَتِهِ، فَكَانَتْ حِصَّةُ بَنْيَامِينَ خَمْسَةَ أَضْعَافِ حِصَصِ إِخْوَتِهِ. وَاحْتَفُوا وَشَرِبُوا مَعَهُ.
1 Zu Mastix, Tragakant und Ladanum siehe 1. Mose 37,25.
2 Traubenhonig war ein dick eingekochter Sirup, der, mit Wasser vermischt, auch als Wein getrunken wurde.

سفر دوم به مصر

1 قحطی در كنعان همچنان ادامه داشت.
2 پس يعقوب از پسرانش خواست تا دوباره به مصر بروند و مقداری غله بخرند، زيرا غله‌ای كه از مصر خريده بودند، تمام شده بود.
3-5 يهودا به او گفت: «پدر، حاكم مصر با تأكيد به ما گفت كه اگر برادر كوچک خود را همراه نبريم، ما را بحضور خود نخواهد پذيرفت. پس اگر بنيامين را با ما نفرستی ما به مصر نمی‌رويم تا برای تو غله بخريم.»
6 يعقوب به آنها گفت: «چرا به او گفتيد كه برادر ديگری هم داريد؟ چرا با من چنين كرديد؟»
7 گفتند: «آن مرد تمام جزئيات خانوادهٔ ما را بدقت از ما پرسيد و گفت: «آيا پدر شما هنوز زنده است؟ آيا برادر ديگری هم داريد؟» ما مجبور بوديم به سؤالات او پاسخ بدهيم. ما از كجا می‌دانستيم به ما می‌گويد: «برادرتان را نزد من بياوريد؟»»
8 يهودا به پدرش گفت: «پسر را به من بسپار تا روانه شويم. در غير اين صورت ما و فرزندانمان از گرسنگی خواهيم مُرد.
9 من تضمين می‌كنم كه او را سالم برگردانم. اگر او را نزد تو باز نياوردم گناهش تا ابد به گردن من باشد.
10 اگر موافقت كرده و او را همراه ما فرستاده بودی تا بحال به آنجا رفته و برگشته بوديم.»
11 سرانجام يعقوب به ايشان گفت: «حال كه اين چنين است از بهترين محصولاتی كه در اين سرزمين داريم، برای حاكم مصر به ارمغان ببريد. مقداری بلسان1 و عسل، كتيرا و مُر، پسته و بادام بار الاغهايتان نموده، به مصر برويد.
12 دو برابر پولی را هم كه دفعه پيش در كيسه‌هايتان گذاشته بودند با خودتان ببريد، شايد اشتباهی در كار بوده است.
13 در ضمن، برادرتان بنيامين نيز همراه شما خواهد آمد.
14 اميدوارم كه خدای قادر مطلق شما را مورد لطف آن مرد قرار دهد تا شمعون و بنيامين را برگرداند. اگر خواستِ خدا چنين است كه بی‌اولاد شوم، بگذار بی‌اولاد شوم.»
15 پس ايشان هدايا و دوبرابر پول دفعه‌ء پيش را برداشته، همراه بنيامين عازم مصر شدند و نزد يوسف رفتند.
16 چون يوسف بنيامين را همراه آنها ديد، به ناظر خانه‌ء خود گفت: «امروز ظهر اين مردان با من نهار خواهند خورد. آنها را به خانه ببر و برای خوراک تدارک ببين.»
17 پس ناظر چنان كه دستور يافته بود، ايشان را به قصر يوسف برد.
18 پسران يعقوب وقتی فهميدند آنها را به كجا می‌برند، بی‌نهايت ترسان شدند و به يكديگر گفتند: «شايد بخاطر آن پولی كه در كيسه‌های ما گذاشته شده بود، می‌خواهند ما را بگيرند و به اسارت خود درآورند و الاغهای ما را نيز تصاحب نمايند.»
19-20 وقتی به دروازهٔ قصر رسيدند، به ناظر يوسف گفتند: «ای آقا، دفعه اول كه برای خريد غله به مصر آمديم،
21 هنگام مراجعت چون كيسه‌های خود را گشوديم، پولهايی را كه برای خريد غله پرداخته بوديم در آنها يافتيم. حال، آن پولها را آورده‌ايم.
22 مقداری هم پول برای خريد اين دفعه همراه خود آورده‌ايم. ما نمی‌دانيم آن پولها را چه كسی در كيسه‌های ما گذارده بود.»
23 ناظربه آنها گفت: «نگران نباشيد. حتماً خدای شما و خدای اجدادتان اين ثروت را در كيسه‌هايتان گذاشته است، چون من پول غله‌ها رااز شما گرفتم.» پس آن مرد شمعون را از زندان آزاد ساخته، نزد برادرانش آورد.
24 سپس آنها را به داخل قصر برده، آب به ايشان داد تا پاهای خود را بشويند و برای الاغهايشان نيز علوفه فراهم نمود.
25 آنگاه آنها هدايای خود را آماده كردند تا ظهر كه يوسف وارد می‌شود به او بدهند، زيرا به آنها گفته بودند كه در آنجا نهار خواهند خورد.
26 وقتی كه يوسف به خانه آمد هدايای خود را به او تقديم نموده، در حضور او تعظيم كردند.
27 يوسف از احوال ايشان پرسيد و گفت: «پدر پيرتان كه درباره‌ء او با من صحبت كرديد چطور است؟ آيا هنوز زنده است؟»
28 عرض كردند: «بلی، او هنوز زنده و سالم است.» و بار ديگر در مقابل او تعظيم كردند.
29 يوسف چون برادر تنی خود بنيامين را ديد پرسيد: «آيا اين همان برادر كوچک شماست كه درباره‌اش با من صحبت كرديد؟» سپس به او گفت: «پسرم، خدا تو را بركت دهد.»
30 يوسف با ديدن برادرش آنچنان تحت تأثير قرار گرفت كه نتوانست از گريستن خودداری نمايد؛ پس به جايی خلوت شتافت و در آنجا گريست.
31 سپس صورت خود را شسته نزد برادرانش بازگشت و درحالی كه بر خود مسلط شده بود، دستور داد غذا را بياورند.
32 برای يوسف جداگانه سفره چيدند و برای برادرانش جداگانه. مصريانی هم كه در آنجا بودند از سفرة ديگری غذا می‌خوردند، زيرا مصری‌ها عبرانی‌ها را نجس می‌دانستند.
33 يوسف برادرانش را برحسب سن ايشان بر سر سفره نشانيد و آنها از اين عمل او متعجب شدند.
34 او از سفره‌ء خود به ايشان غذا داد و برای بنيامين پنج برابر سايرين غذا كشيد. پس آن روز ايشان با يوسف خوردند و نوشيدند و شادی نمودند.
1 بلسان, صمغ خوشبويی است.
2 Traubenhonig war ein dick eingekochter Sirup, der, mit Wasser vermischt, auch als Wein getrunken wurde.
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