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Lutherbibel 2017

Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Gebet in Krankheit

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen.
2 Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt! Den wird der HERR erretten zur bösen Zeit.
3 Der HERR wird ihn bewahren und beim Leben erhalten / und es ihm lassen wohlgehen auf Erden und ihn nicht preisgeben dem Willen seiner Feinde.
4 Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Lager; du hilfst ihm auf von aller seiner Krankheit.
5 Ich sprach: HERR, sei mir gnädig! Heile mich; denn ich habe an dir gesündigt.
6 Meine Feinde reden Arges wider mich: »Wann wird er sterben und sein Name vergehen?«
7 Kommt einer, nach mir zu sehen, meint er's doch nicht von Herzen; er sammelt Bosheit, geht hinaus und trägt's weiter.
8 Alle, die mich hassen, flüstern miteinander über mich und denken sich Böses gegen mich aus:
9 »Unheil ist über ihn ausgegossen; wer so daliegt, steht nicht wieder auf.«
10 Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen.
11 Du aber, HERR, sei mir gnädig und hilf mir auf, so will ich ihnen vergelten.
12 Daran merke ich, dass du Gefallen an mir hast, dass mein Feind über mich nicht frohlocken wird.
13 Mich aber hältst du um meiner Frömmigkeit willen und stellst mich vor dein Angesicht ewiglich.
14 Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen! Amen!

Psalm 41

1 Dem Chorleiter. Ein Psalm. Von David.
2 Glücklich, wer achthat auf den Geringen; am Tage des Übels wird der HERR ihn retten.
3 Der HERR wird ihn bewahren und ihn am Leben erhalten; er wird glücklich gepriesen im Lande. Gib ihn nicht der Gier seiner Feinde preis!1
4 Der HERR wird ihn stützen auf dem Siechbett, sein ganzes Lager wandelst du um in seiner Krankheit.
5 Ich sprach: HERR, sei mir gnädig! Heile meine Seele, denn ich habe gegen dich gesündigt.
6 Meine Feinde reden Böses gegen mich:2 "Wann wird er sterben und sein Name verloren gehen?"
7 Und wenn einer kommt, um mich zu sehen, redet Falsches3 sein Herz, er4 sammelt sich Schlechtes; er geht hinaus, draußen sagt er es.
8 Vereint gegen mich flüstern all meine Hasser; gegen mich ersinnen sie mir Böses:
9 "Verderben5 ist über ihn ausgegossen; und der da liegt, wird nicht wieder aufstehen."
10 Selbst mein Freund6, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben.
11 Du aber, HERR, sei mir gnädig und richte mich auf, dass ich es ihnen vergelte!
12 Daran erkenne ich, dass du Gefallen an mir hast, dass mein Feind nicht über mich jauchzt.
13 Ich aber in meiner Lauterkeit, mich hast du aufrecht gehalten und mich vor dein Angesicht gestellt auf ewig.
14 Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit bis in Ewigkeit! Amen, ja Amen.
1 mit alten Üs.: Er wird ihn nicht preisgeben der Gier seiner Feinde.
2 so mit alten Üs.; Mas. T.: Meine Feinde sprechen mir Böses (zu).
3 o. Nichtiges; o. Lüge
4 o. es (das Herz)
5 w. Eine heillose Sache
6 w. Mann meiner Unbefangenheit (unversehrten Beziehung, Freundschaft, meines Friedens) = mein Vertrauter

Vom Tod gezeichnet, von Freunden verlassen

1 Ein Lied von David.
2 Glücklich ist, wer sich für die Schwachen einsetzt! Wenn ihn ein Unglück trifft, hilft der HERR ihm wieder heraus.
3 Der HERR wird ihn beschützen und am Leben erhalten; im ganzen Land wird man von seinem Glück erzählen. Gott überlässt ihn nicht der Willkür seiner Feinde.
4 Und wenn er auf dem Krankenbett liegt, steht der HERR ihm zur Seite und hilft ihm wieder auf.
5 Deshalb bete ich zu dir: »HERR, ich habe gegen dich gesündigt, aber sei mir gnädig und mach mich wieder gesund!«
6 Meine Feinde wünschen mir Böses und fragen hämisch: »Wann ist er endlich tot? Niemand soll mehr an ihn denken!«
7 Wenn mich einer von ihnen besucht, heuchelt er Mitgefühl. In Wirklichkeit sucht er nur Stoff für seine Verleumdungen. Kaum ist er fort, verbreitet er seine Gerüchte über mich.
8 Alle, die mich hassen, tun sich zusammen und tuscheln hinter meinem Rücken. Sie planen Böses gegen mich und verfluchen mich.
9 »Die Krankheit soll ihn auffressen!«, sagen sie. »Wer so daniederliegt, steht nicht wieder auf!«
10 Sogar mein engster Freund, mit dem ich mein Brot teilte und dem ich vertraute, tritt mich nun mit Füßen.
11 Du aber, HERR, sei mir gnädig und richte mich wieder auf, damit ich mit meinen Feinden abrechnen kann!
12 Du lässt nicht zu, dass sie über mich triumphieren; daran erkenne ich, dass du mich liebst.
13 Du hältst zu mir, weil ich unschuldig bin. Für immer darf ich in deiner Nähe bleiben.
14 Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, von jetzt an bis in alle Ewigkeit! Amen, so soll es sein!
1 mit alten Üs.: Er wird ihn nicht preisgeben der Gier seiner Feinde.
2 so mit alten Üs.; Mas. T.: Meine Feinde sprechen mir Böses (zu).
3 o. Nichtiges; o. Lüge
4 o. es (das Herz)
5 w. Eine heillose Sache
6 w. Mann meiner Unbefangenheit (unversehrten Beziehung, Freundschaft, meines Friedens) = mein Vertrauter
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