Hilfe

Gute Nachricht Bibel

1 Sei nicht neidisch auf das Glück schlechter Menschen; suche nicht ihre Freundschaft!
2 Sie haben nichts als Verbrechen im Sinn, und sooft sie den Mund aufmachen, kommt jemand zu Schaden.
3 Weisheit und Verstand sind ein sicheres Fundament, auf dem du dein Haus errichten kannst,
4 und Wissen füllt seine Räume mit wertvollen und schönen Dingen.
5 Nur ein kluger Mann ist wirklich stark; durch Wissen vervielfacht er seine Kraft.
6 Wenn du einen Krieg gewinnen willst, musst du sorgfältig planen; je mehr gute Ratgeber du hast, desto sicherer ist dir der Sieg.
7 Wer nichts gelernt hat, für den ist die Weisheit erfahrener Männer zu hoch; in der Ratsversammlung muss er den Mund halten.
8 Wer ständig Teufeleien ausheckt, wird bald ein Teufel genannt.
9 Wenn jemand unbelehrbar ist, führt alles, was er sich vornimmt, zur Sünde; und ein Mensch, dem nichts heilig ist, ist bei allen verhasst.
10 Du magst dich für stark halten – ob du es bist, zeigt sich erst in der Not.
11 Lass nicht zu, dass unschuldige Menschen verurteilt werden. Tu alles, was du kannst, um sie vor dem Tod zu retten.
12 Rede dich nicht damit heraus, dass du nichts gewusst hast. Gott sieht dir ins Herz und weiß, ob du die Wahrheit sagst. Er belohnt oder bestraft jeden Menschen, wie er es aufgrund seiner Taten verdient hat.
13 Mein Sohn, Honig ist etwas Gutes und ein Genuss für den Gaumen.
14 Weisheit aber ist gut für dein ganzes Leben. Wenn du sie erwirbst, dann kannst du hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und deinem Glück steht nichts mehr im Weg.
15 Suche nicht mit List und Tücke einen redlichen Mann um Haus und Hof zu bringen.
16 Denn der Rechtschaffene kommt immer wieder auf die Füße, sooft ihn auch das Unglück zu Boden schlägt. Aber der Unheilstifter kommt zu Fall und steht nie mehr auf.
17 Wenn dein Feind ins Unglück gerät, dann sei nicht schadenfroh!
18 Das gefällt dem Herrn nicht und könnte ihn veranlassen, ihm den Rest der Strafe zu schenken.
19 Reg dich nicht auf, wenn es bösen Menschen gut geht; beneide sie nicht;
20 denn ihr Glück ist nicht von Dauer, es erlischt wie eine Öllampe.
21 Mein Sohn, fürchte den Herrn und fürchte den König! Lass dich nicht mit Aufrührern ein;
22 denn ganz plötzlich trifft sie das Verderben. Wer weiß, welches Unglück der Herr oder der König unversehens über sie bringt?

Noch einige weitere Ratschläge

23 Auch die folgenden Worte stammen von weisen Lehrern: Ein Richter, der nicht unparteiisch Recht spricht, begeht Unrecht.
24 Wer Schuldige freispricht, wird von allen Leuten gehasst und verflucht.
25 Aber denen, die gerecht entscheiden, wird es gut gehen, denn sie werden von allen anerkannt und gepriesen.
26 Eine offene, ehrliche Antwort ist ein Zeichen von wahrer Freundschaft.
27 Erledige zuerst, was du draußen zu tun hast, bestelle deine Felder für die Ernte; dann kannst du ein Haus bauen und eine Familie gründen.
28 Belaste niemand mit einer Falschaussage! Oder willst du wissentlich lügen?
29 Denke nicht: »Wie du mir, so ich dir; jetzt wird die Rechnung beglichen!«
30 Am Feld eines Faulpelzes ging ich vorüber, am Weinberg des Mannes ohne Verstand.
31 Dort wuchsen statt Reben nur Dornen und Disteln, wild wucherndes Unkraut bedeckte das Land, die Mauer ringsum war schon völlig zerfallen.
32 Ich sah es und zog meine Lehre daraus:
33 »Etwas schlummern und schlafen, die Arme verschränken,
34 und schnell kommen Armut und Not dir ins Haus.«
© 2018 ERF Medien