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Gute Nachricht Bibel

Gerechtigkeit macht ein Volk groß

1 Kluge Frauen1 bauen Haus und Familie auf, aber unverständige reißen alles nieder.
2 Geradlinig leben und den Herrn ernst nehmen gehören zusammen, ebenso krumme Wege gehen und nicht nach ihm fragen.
3 Unverbesserliche Narren schaden sich selbst durch ihr hochmütiges Reden;2 was der Erfahrene sagt, schützt ihn vor Schaden.
4 Wo keine Rinder sind, spart man ihr Futter;3 aber für reiche Erträge braucht man ihre Kraft.
5 Ein ehrlicher Zeuge sagt immer die Wahrheit, aber ein falscher Zeuge bringt nichts als Lügen vor.
6 Die Eingebildeten wollen weise werden und schaffen es nicht; den Einsichtigen fällt es leicht.
7 Meide unverbesserliche Narren; du hörst bei ihnen kein vernünftiges Wort!
8 Wer klug ist, hat Einsicht und weiß, was er tut. Wer dumm ist, hat nur Dummheit; damit täuscht er sich selbst und andere.
9 Unverbesserliche Narren stimmen sich gegenseitig zu, weil sie alle im Unrecht sind;4 aber redliche Menschen finden Zustimmung bei Gott.
10 Das Menschenherz ist mit seinen tiefsten Schmerzen und Freuden allein; niemand kann sie mit ihm teilen.
11 Das Haus des Verbrechers wird niedergerissen; aber die Familie des Redlichen blüht und gedeiht.
12 Mancher Mensch hält seinen Weg für den richtigen, aber am Ende führt er ihn in den Tod.
13 Hinter dem Lachen kann sich Traurigkeit verbergen; wenn dann die Freude vorüber ist, ist der Schmerz noch da.
14 Wer sich auf Abwege begibt, bekommt den Lohn dafür; aber der Lohn guter Menschen ist vorzuziehen.
15 Ein Grünschnabel glaubt alles, was man ihm sagt; der Erfahrene prüft es, bevor er handelt.
16 Der Kluge ist vorsichtig und meidet das Böse; der Dumme handelt unbeherrscht und überschätzt sich.
17 Wer sich schnell erhitzt, macht Dummheiten; wer kalt berechnet, macht sich verhasst.
18 Der Besitz des Grünschnabels ist seine Unwissenheit; Wissen ist der Schmuck der Erfahrenen.
19 Die Bösen werden sich vor den Guten niederbeugen; die Unredlichen müssen den Rechtschaffenen dienen.
20 Den Armen mag niemand, nicht einmal sein Nachbar; aber die Reichen haben viele Freunde.
21 Wer seinen Mitmenschen mit Verachtung begegnet, macht sich schuldig; aber freuen darf sich, wer sich um die Hilflosen kümmert.
22 Wer Unheilspläne schmiedet, läuft ins Unheil; wer Gutes plant, erfährt Güte und Treue.
23 Jede Arbeit bringt Lohn; aber Geschwätz bringt nur Nachteil.
24 Reichtum ist die Krone der Verständigen; unverbesserliche Narren bekränzen sich mit Unverstand.5
25 Wer als Zeuge die Wahrheit sagt, rettet Menschenleben; wer Lügen vorbringt, ist ein gewissenloser Schurke.
26 Alle, die den Herrn ernst nehmen, sind in Sicherheit, und auch ihre Kinder haben eine Zuflucht.
27 Den Herrn ernst nehmen ist eine Quelle des Lebens, denn dadurch vermeidest du tödliche Fehler.
28 Je größer ein Volk, desto größer die Ehre seines Herrschers; ein Rückgang der Bevölkerung ist sein Untergang.
29 Ein Mensch, der ruhig bleibt, zeigt, dass er Einsicht hat; wer aufbraust, zeigt nur seinen Unverstand.
30 Ein ausgeglichener Sinn erhält den Körper gesund; aber Eifersucht ist wie eine Krebsgeschwulst.
31 Wer die Schwachen unterdrückt, beleidigt ihren Schöpfer. Wer Hilflosen beisteht, ehrt Gott.
32 Ein böser Mensch wird wegen seiner Bosheit verworfen; der rechtschaffene wird durch seine Redlichkeit beschützt.6
33 Im Herzen der Verständigen ist die Weisheit zu Hause, das erkennen sogar die Unverständigen.
34 Gerechtigkeit macht ein Volk groß; aber Unrecht macht ihm Schande.
35 Einen fähigen Beamten weiß der Herrscher zu schätzen; aber einen Pfuscher trifft sein Zorn.
1 Wörtlich Die Weisen unter den Frauen.
2 Wörtlich Im Mund der Narren ist ein Stock/Spross (gegen) Hochmut.
3 spart ...: wörtlich ist die Futterkrippe leer/rein.
4 Deutung unsicher; wörtlich (unter) Narren spottet man über die Schuld.
5 unverbesserliche Narren ... (wörtlich der Kranz der Toren ist Narrheit): vermutlicher Text; H die Narrheit der Toren ist Narrheit.
6 durch seine Redlichkeit: mit G; H auch im Tod.
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