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Gute Nachricht Bibel

Der reiche Tyrann und sein Ende

1 Ein Gedicht Davids.
2 Er dichtete es, als der Edomiter Doëg zu Saul gekommen war und ihm berichtet hatte, David sei bei Ahimelech gewesen.
3 Warum prahlst du mit deiner Bosheit, du Tyrann, wo doch Gottes Güte mich den ganzen Tag beschützt?
4 Ständig schmiedest du unheilvolle Pläne, messerscharf ist deine Zunge, du Betrüger!
5 Das Böse ist dir lieber als das Gute, die Lüge lieber als die Wahrheit.
6 Mit Worten zu zerstören macht dir Freude; hinterhältig ist alles, was du sagst.
7 Deshalb wird Gott dich für immer vernichten; er wird dich packen und aus deinem Haus vertreiben; aus der Welt der Lebenden wird er dich entfernen, so wie man Unkraut aus dem Boden reißt.
8 Menschen, die Gott die Treue halten, werden zuschauen und erschaudern. Dann werden sie erleichtert über dich lachen:
9 »Da, seht ihn, diesen Mann! Er suchte seine Zuflucht nicht bei Gott, sondern wähnte sich sicher mit seinem Geld, das er durch Verbrechen erworben hatte.«
10 Ich aber bin wie ein grünender Ölbaum, der nahe beim Tempel Gottes wächst; ich verlasse mich für alle Zeit auf seine Güte.
11 Gott, ich will dir immer danken für das, was du getan hast. Vor allen, die zu dir halten, will ich dich rühmen, weil du so gütig bist.
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