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Gute Nachricht Bibel

1 Wie herrlich ist der Himmel anzuschauen! Wie klar und prachtvoll ist sein Gewölbe!
2 Die Sonne verkündet's bei ihrem Aufgang. Wie bewundernswert ist dieses Gestirn, das Gott, der Höchste, geschaffen hat!
3 Wenn sie am Mittag hoch oben steht, dörrt sie das Land aus durch ihre Strahlen. Wer hält ihrer glühenden Hitze stand?
4 Zum Schmelzen und Brennen heizt man den Ofen – die Sonne brennt dreimal so heiß auf die Berge; ihr feuriger Atem weht über die Erde, ihre flammenden Strahlen blenden das Auge.
5 Wie groß ist der Herr! Er hat sie gemacht, auf seinen Befehl durcheilt sie ihre Bahn.
6 Zur bestimmten Zeit erscheint auch der Mond, ein ewiges Zeichen der wechselnden Zeiten,
7 eine Leuchte, die abnimmt, bis sie verschwindet. Er gibt das Signal für die großen Feste,
8 auch der Monat hat von ihm den Namen. Wie schön, wenn er wechselt und wieder wächst! Ein leuchtendes Banner der himmlischen Heere, so strahlt er vom hohen Gewölbe herab.
9 Herrlich ist der Himmel beim Glanz der Sterne! Welch funkelnder Schmuck an den Höhen des Herrn!
10 Er, der Heilige, hat ihren Dienst geordnet und nie ermüden sie auf ihrer Wacht.
11 Sieh den Regenbogen, wie prächtig er ist, und preise den, der ihn gemacht hat!
12 Am Himmel erscheint sein strahlender Halbkreis, von der Hand des Höchsten dort ausgespannt.
13 Wenn der Herr es befiehlt, wirbelt Schnee herab, Blitze zucken und vollstrecken sein Gericht.
14 Dazu öffnen sich auch seine Vorratskammern und die Wolken fliegen wie Vögel heraus.
15 Seine Kraft presst die Wolken so fest zusammen, dass sie zu Hagelkörnern zerspringen.
16-17 Sein Donner grollt und die Erde erzittert; die Berge schwanken, wenn er sich zeigt. Wenn er es will, weht der Wind von Süden, kommt Sturm von Norden oder Wirbelwind. Wie Vögel, die vom Himmel schweben, wie Heuschrecken, die den Boden bedecken, so lässt er den Schnee herniederfallen.
18 Sein strahlendes Weiß bestaunen die Augen, die wirbelnden Flocken entzücken das Herz.
19 Wie Salz streut der Herr den Reif auf die Erde, der gefriert zu feinen, spitzen Nadeln.
20 Er lässt den kalten Nordwind blasen und die Wasserflächen erstarren zu Eis; auf Teiche und Pfützen senkt sich die Kälte, überzieht sie mit einem Panzerhemd.
21 Der Glutwind dörrt Berge und Steppen aus und verbrennt das Gras wie ein flammendes Feuer.
22 Doch feuchtender Nebel bringt schnelle Heilung und alles erquickt der kühlende Tau.
23 Gott zähmte das Meer nach seinem Plan und setzte die Inseln mitten hinein.
24 Seeleute erzählen von den Gefahren; voll Staunen hören wir ihre Geschichten:
25 Dort im Meer gibt es riesige Ungeheuer und seltsame, wunderliche Geschöpfe.
26 Er bringt seine Boten glücklich ans Ziel und sein Wort hält die ganze Welt zusammen.
27 Noch viel mehr könnten wir aufzählen und würden nie ans Ende kommen; der Schluss kann nur lauten: Er ist alles!
28 Nie können wir ihn gebührend preisen; er ist groß, noch viel größer als seine Schöpfung.
29 Der Herr ist gewaltig und ehrfurchtgebietend, unfassbar und herrlich ist seine Macht.
30 Rühmt ihn, erhebt ihn, so hoch ihr nur könnt – er ist höher, als ihr euch vorstellen könnt! Preist ihn unermüdlich mit aller Kraft – ihr werdet doch nie damit fertig werden!
31 Wer hat ihn gesehen und kann ihn beschreiben? Wer kann ihn so preisen, wie er es verdient?
32 Wir kennen nur wenige seiner Werke, viele, noch größere, sind uns verborgen.
33 Alles, alles hat er geschaffen – und den Frommen hat er Weisheit und Erkenntnis geschenkt!
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