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Gute Nachricht Bibel

Über die Sinnlosigkeit von Träumen

1 Leere, trügerische Hoffnungen sind etwas für Leute ohne Verstand und nur Uneinsichtige lassen sich von Träumen in Unruhe versetzen.
2 Wer auf Träume achtet, ist wie jemand, der Schatten fangen will oder dem Wind nachjagt.
3 Was du im Traum siehst, ist nur eine Spiegelung, so unwirklich wie das Spiegelbild eines Gesichtes, verglichen mit dem Gesicht selbst.
4 Etwas Unreines kann nichts Reines hervorbringen; ebenso wenig kann der Schein die Wirklichkeit hervorbringen.
5 Wahrsagereien, Zeichendeutungen und Träume sind alle gleich sinnlos, genauso wie die Phantasien einer Gebärenden.
6 Darum schenke einem Traum keine Beachtung, es sei denn, Gott, der Höchste, hätte ihn dir zur Warnung geschickt.
7 Träume haben schon viele in die Irre geführt; sie haben sich Hoffnungen gemacht und sind enttäuscht worden.
8 Aber ohne solchen Trug geht in Erfüllung, was das Gesetz verspricht oder androht, und die Weisheit aus dem Mund vertrauenswürdiger Menschen führt zur Vollkommenheit.

Über die Nützlichkeit des Reisens

9 Ein Mensch, der viel herumgekommen ist, hat viel gelernt; er hat reiche Erfahrungen gesammelt und redet von Dingen, die er kennt.
10 Wer keine Erfahrungen gemacht hat, hat nur ein beschränktes Wissen;
11 wer aber viel herumgekommen ist, ist reich an Lebensklugheit.
12 Bei meinen eigenen Reisen habe ich viel gesehen und mehr gelernt, als ich mit Worten ausdrücken kann.
13 Das hat mir oft das Leben gerettet, wenn ich in Gefahr geraten bin.

Gott ernst nehmen

14 Alle, die den Herrn ernst nehmen, werden am Leben bleiben;
15 denn sie setzen ihre Hoffnung auf den, der sie retten kann.
16 Wer Ehrfurcht vor dem Herrn hat, hat nichts zu fürchten. Er verliert nie den Mut, denn der Herr ist seine Hoffnung.
17 Wie glücklich ist der Mensch, der den Herrn ernst nimmt!
18 Er weiß, wem er vertraut und wer ihm zur Seite steht.
19 Der Herr blickt freundlich auf alle, die ihn lieben. Er ist ihr Beschützer und starker Helfer, ihre Zuflucht bei glühendem Wind, ihr Schatten bei sengender Mittagshitze. Er bewahrt sie davor, zu straucheln und zu stürzen.
20 Er füllt ihr Herz mit Freude und lässt ihre Augen strahlen. Er beschenkt sie mit seinem Segen, mit Gesundheit und Leben.

Über Opfergaben und Gebete

21 Wenn jemand Gott als Brandopfer ein Tier darbringt, das er sich durch Unrecht angeeignet hat, hat sein Opfer vor Gott keinen Wert.
22 Gaben von Menschen, die das Gesetz übertreten, nimmt der Herr nicht an.
23 Gott, der Höchste, hat keine Freude an Opfergaben von Menschen, die ihn missachten. Wenn er Schuld vergibt, dann liegt es nie an der Zahl der Opfer.
24 Wer einem Armen ein Tier wegnimmt, um es Gott als Opfer darzubringen, handelt wie einer, der einen Sohn in Gegenwart seines Vaters tötet.
25 Das Leben der Armen hängt an ihrer dürftigen Nahrung; wer sie ihnen nimmt, ist ein Mörder.
26 Wer seinem Mitmenschen wegnimmt, wovon er lebt, bringt ihn um.
27 Auch der ist ein Mörder, der einem Arbeiter nicht den verdienten Lohn auszahlt.
28 Wenn der eine baut und der andere niederreißt, dann haben beide viel Mühe gehabt; sonst ist nichts dabei herausgekommen.
29 Wenn der eine segnet und der andere verflucht, auf welchen von ihnen soll der Herr dann hören?
30 Wenn jemand durch die Berührung eines Toten unrein geworden ist und sich durch ein Bad gereinigt hat, darauf aber den Toten wieder berührt, welchen Wert hat dann sein Bad?
31 So ist es auch mit dem, der wegen seiner Verfehlungen fastet und anschließend dasselbe Unrecht wieder begeht. Findet er noch einmal einen, der sein Gebet erhört? Was nützt es ihm, dass er sich so kasteit hat?
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