Hilfe

Gute Nachricht Bibel

Eine gute Regierung und was sie bewirkt

1 Bald wird ein König kommen, der gerecht regiert, und seine Minister werden dem Recht Geltung verschaffen.
2 Jeder von ihnen wird dem Volk wohl tun wie ein windgeschützter Ort bei Stürmen, wie ein Schutzdach bei prasselndem Regen, wie ein Wasserlauf in einer ausgedörrten Gegend, wie der Schatten eines großen Felsen in der Wüste.
3 Dann werden alle Augen wieder klar sehen und alle Ohren wieder aufmerksam hören.
4 Die Herzen der Unbesonnenen kommen zur Einsicht und die Zungen der Stotternden können flink und deutlich reden.
5 Dann nennt man schändliche Dummköpfe nicht mehr vornehm und Schurken nicht mehr ehrlich.
6 Aus dem Mund eines unverbesserlichen Narren kommt nur Unsinn und aus seinem Herzen nichts als Unheil. Sein Tun ist schändlich und sein Reden beleidigt den Herrn. Den Hungernden gibt er nichts zu essen und den Durstigen nichts zu trinken.
7 Ein Schurke benutzt niederträchtige Mittel, um seine hinterlistigen Pläne auszuführen. Mit Lügen bringt er die Armen vor Gericht zu Fall, auch dann, wenn sie im Recht sind.
8 Doch ein redlicher Mensch macht redliche Pläne und nur für Redliches setzt er sich ein.

Warnung an die Frauen Jerusalems

9 Hört zu, ihr sorglosen Frauen und unbekümmerten Mädchen, hört, was ich euch zu sagen habe!
10 Noch gut ein Jahr, dann werdet ihr Unbekümmerten vor Angst zittern; denn die Weinlese kommt nicht und eine Ernte gibt es nicht.
11 Zittert, ihr Sorglosen! Bekümmert euch, ihr Unbekümmerten! Zieht eure Kleider aus, legt den Sack an!
12 Schlagt euch vor Verzweiflung auf die Brüste! Trauert über die schönen Felder und fruchtbaren Weinstöcke!
13 Trauert um das Ackerland meines Volkes, das von Dornen und Disteln überwuchert wird. Trauert, weil die Freude aus den Häusern und die Fröhlichkeit aus der Stadt verschwindet!
14 Der Palast wird leer und verlassen dastehen und die lärmende Stadt wird totenstill. Burghügel und Wachtturm werden für immer zum Ruinenfeld, wo die wilden Esel sich wohl fühlen und die Herden grasen.

Veränderung durch Gottes Geist

15 So wird es bleiben, bis Gott seinen Geist1 über uns ausgießt. Dann wird die Wüste zu einem Obstgarten und der Obstgarten wird zu einem wahren Wald.
16 Dann wird die Rechtsordnung Gottes überall gelten, in der Wüste und im Obstgarten; im ganzen Land werden Liebe und Treue zu Hause sein.
17 Wo aber Liebe und Treue herrschen, da bewirken sie Frieden und Wohlstand, Ruhe und Sicherheit.
18 Am Ort des Friedens wird mein Volk leben, in sicheren Wohnungen, an ruhigen, sorgenfreien Plätzen.
19 Den Wald der Feinde wird der Hagel niederschlagen2 und ihre Stadt wird untergehen.
20 Ihr aber, ihr könnt überall säen, es gibt reichlich Wasser; eure Rinder und Esel könnt ihr frei umherlaufen lassen. Wie glücklich ihr seid!
1 Im Unterschied zu Ez 36,26-27 und Joël 3,1-2 wirkt sich Gottes Geist nicht nur auf die Menschen, sondern auch und zunächst auf die Natur aus. Der »Geist Gottes« (siehe die ) ist eine lebensschaffende Macht.
2 Den Wald ...: Deutung unsicher.
© 2018 ERF Medien