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Gute Nachricht Bibel

Anweisungen für das Mahlopfer

1 Für das Opfer, das mit einem Mahl verbunden ist, gelten folgende Anweisungen: Wer dem Herrn als Mahlopfer ein Rind darbringen möchte, kann ein männliches oder ein weibliches Tier nehmen, doch muss es fehlerfrei sein.
2 Er legt seine Hand auf den Kopf des Tieres und schlachtet es am Eingang des Heiligen Zeltes. Ein Priester1 aus der Nachkommenschaft Aarons sprengt das Blut ringsum an den Altar.
3 Die besten Teile des Tieres müssen als Opfer für den Herrn verbrannt werden, nämlich alles Fett an den Eingeweiden,
4 die beiden Nieren mit dem Nierenfett und der Fettlappen an der Leber.2
5 Der Priester legt alle diese Teile auf das Altarfeuer und verbrennt sie zusammen mit den Brandopfern. So ist es ein Opfer, das den Herrn gnädig stimmt.
6 Wer als Mahlopfer ein Schaf oder eine Ziege darbringen möchte, kann ein männliches oder ein weibliches Tier nehmen, doch muss es fehlerfrei sein.
7-16 Er bringt das Opfertier zum Heiligtum, legt die Hand auf den Kopf des Tieres und schlachtet es. Der Priester sprengt das Blut ringsum an den Altar. Die besten Teile werden als Opfer für den Herrn verbrannt, nämlich alles Fett an den Eingeweiden, die beiden Nieren mit dem Nierenfett und der Fettlappen an der Leber. Beim Schaf kommt noch der Fettschwanz hinzu, der dicht an der Schwanzwurzel abgetrennt werden muss. Dies alles verbrennt der Priester für den Herrn auf dem Altar. So ist es eine Gabe für den Herrn.3 Grundsätzlich ist alles Fett für den Herrn bestimmt, als eine Gabe, die ihm Freude macht.
17 Niemand von euch darf Fett4 oder Blut essen. Diese Anordnung gilt für alle eure Nachkommen und an allen euren Wohnsitzen.
1 Siehe Anmerkung zu 1,5.
2 Die hier noch folgenden Angaben sind nicht sicher zu deuten: an (oder samt) den Nieren soll man es abtrennen.
3 Die Opferanweisungen für das Schaf (Verse 7-11) und die Ziege (Verse 12-16a) sind im hebräischen Text getrennt, aber wörtlich gleich lautend formuliert; nur die Angabe über den Fettschwanz findet sich nur beim Schaf (in Vers 9).
4 Die Fleischstücke werden beim Mahlopfer von der opfernden Familie oder Gemeinde gemeinsam am Heiligtum verzehrt. Die Teilnehmer verstehen sich als Gäste Gottes, für den der beste Anteil (dafür gelten die Fettstücke) auf dem Altar verbrannt wird. So stiftet das Mahl Gemeinschaft zwischen den Feiernden und Gott. Dankopfer sind in der Regel solche Mahlopfer.
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