Hilfe

Gute Nachricht Bibel

Anweisungen für Eheleute

1 Für euch Frauen gilt dieselbe Regel: Ihr müsst euch euren Männern unterordnen, damit die von ihnen, die das Wort der Guten Nachricht nicht hören wollen, durch eure Lebensführung auch ohne Wort für den Glauben gewonnen werden.
2 Das kann geschehen, wenn sie sehen, dass ihr ihnen Respekt erweist und ein vorbildliches Leben führt.1
3 Putzt euch nicht äußerlich heraus mit aufwendigen Frisuren, kostbarem Schmuck oder prächtigen Kleidern.
4 Eure Schönheit soll von innen kommen! Freundlichkeit und ein ausgeglichenes Wesen sind der unvergängliche Schmuck, der in Gottes Augen Wert hat.
5 Auf diese Weise haben sich auch früher die frommen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten. Sie haben sich ihren Männern untergeordnet,
6 wie zum Beispiel Sara, die Abraham gehorchte und ihn ihren »Herrn« nannte.2 Ihre Töchter seid ihr, wenn ihr das Rechte tut und euch davon durch keine Drohung abbringen lasst.
7 Ihr Männer müsst euch entsprechend verhalten. Seid rücksichtsvoll zu euren Frauen! Bedenkt, dass sie der schwächere Teil sind. Achtet und ehrt sie; denn sie haben mit euch am ewigen Leben teil, das Gott schenkt. Handelt so, dass nichts euren Gebeten im Weg steht.

Für die Gerechtigkeit leiden ...

8 Euch allen schließlich sage ich: Haltet in derselben Gesinnung zusammen und habt Mitgefühl füreinander! Liebt euch gegenseitig als Brüder und Schwestern!3 Seid gütig und zuvorkommend zueinander!
9 Vergeltet Böses nicht mit Bösem, und gebt Beleidigungen nicht wieder zurück! Im Gegenteil, segnet eure Beleidiger,4 denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu empfangen.
10 Ihr wisst ja: »Wer nach dem wahren Leben verlangt und glückliche Tage sehen will, der nehme seine Zunge gut in Acht, dass er nichts Schlechtes und Hinterhältiges sagt.
11 Er kehre sich vom Bösen ab und tue das Gute. Er mühe sich mit ganzer Kraft darum, mit allen Menschen in Frieden zu leben.
12 Denn der Herr hat ein offenes Auge für die, die das Rechte tun, und ein offenes Ohr für ihre Bitten. Aber er wendet sich gegen alle, die Böses tun.«
13 Kann euch überhaupt jemand Böses antun, wenn ihr euch mit ganzer Hingabe darum bemüht, das Gute zu tun?
14 Wenn ihr aber trotzdem leiden müsst, weil ihr tut, was Gott will, dann dürft ihr euch glücklich preisen. Habt keine Angst vor Menschen; lasst euch nicht erschrecken!
15 Christus allein ist der Herr; haltet ihn heilig in euren Herzen und weicht vor niemand zurück!5 Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid.
16 Antwortet taktvoll und bescheiden und mit dem gebotenen Respekt6 – in dem Bewusstsein, dass ihr ein reines Gewissen habt. Dann werden alle beschämt sein, die euch verleumden, wenn sie sehen, was für ein einwandfreies Leben ihr in Verbindung mit Christus führt.
17 Wenn Gott es aber anders beschlossen hat und es auf sie keinen Eindruck macht,7 ist es auf jeden Fall besser, für gute Taten zu leiden als für schlechte.

... so wie Christus es getan hat. Die Reichweite seines Heilswirkens

18 Auch Christus hat ja für die Sünden der Menschen gelitten, der Gerechte für die Schuldigen, ein für alle Mal. So sollte er euch – als Mensch getötet, aber durch den Geist Gottes zum Leben erweckt – den Zugang zu Gott eröffnen.
19 In der Kraft dieses Geistes ging er auch zu den Geistern im Gefängnis und verkündete ihnen seinen Sieg.8
20 Sie waren ungehorsam gewesen zur Zeit Noachs, als Gott in seiner Geduld mit der Strafe noch wartete, solange Noach die Arche baute. Nur wenige Menschen, nämlich acht, wurden damals in die Arche aufgenommen und durch das Wasser gerettet, das die Arche trug.
21 Das ist ein Hinweis auf das Wasser der Taufe, die euch jetzt rettet. Denn der Sinn der Taufe ist ja nicht, dass der Körper vom Schmutz gereinigt wird. Wer sich taufen lässt, bittet damit Gott, sein Gewissen von aller Schuld zu reinigen. Das ist möglich, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden
22 und zum Himmel aufgestiegen ist. Dort hat er den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite eingenommen, und die Engel und alle überirdischen Mächte und Gewalten sind ihm unterworfen.
1 Oder sehen, dass ihr ein vorbildliches Leben in Ehrfurcht vor Gott führt; wörtlich wenn sie euer reines Leben in Furcht sehen (vgl. 2,18).
2 In Gen 18,12 heißt es wörtlich und mein Herr (= Ehemann) ist auch schon alt.
3 Wörtlich Seid bruderliebend (bzw. geschwisterliebend); vgl. Anmerkung zu 1,22.
4 Hier klingt das Jesuswort Lk 6,27-28 an (vgl. Röm 12,17 und Vergleichsstellen).
5 Christus allein ...: wörtlich Vielmehr den Herrn, Christus, heiligt in euren Herzen. Hier und in der zweiten Hälfte von Vers 14 (Habt keine Angst vor Menschen ...) wird auf Jes 8,12-13 angespielt und die Stelle auf Christus bezogen.
6 Oder und in der Furcht vor Gott (vgl. 2,18; 3,2 und Anmerkungen dort).
7 und es auf sie ...: verdeutlichender Zusatz.
8 zu den Geistern im Gefängnis: siehe Sacherklärung »«; seinen Sieg: verdeutlichender Zusatz.
© 2017 ERF Medien