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Gute Nachricht Bibel

Esau und seine Frauen. Ihre Nachkommen: die Edomiter

1 Hier ist die Liste der Nachkommen1 Esaus, der auch Edom heißt:
2 Esau hatte drei Frauen aus dem Land Kanaan geheiratet: die Hetiterin Ada, eine Tochter Elons, die Hiwiterin Oholibama, eine Tochter Anas und Enkelin Zibons,
3 sowie Basemat, eine Tochter Ismaëls und Schwester Nebajots.
4 Ada gebar Elifas, Basemat gebar Reguël,
5 und Oholibama gebar Jëusch, Jalam und Korach. Alle diese Söhne wurden Esau im Land Kanaan geboren.
6 Später zog Esau von seinem Bruder Jakob weg in ein anderes Land. Seine Frauen, seine Söhne und Töchter und alle seine Leute nahm er mit, ebenso seine Herden und seinen ganzen Besitz, den er im Land Kanaan erworben hatte.
7 Die beiden Brüder waren zu reich, um auf die Dauer zusammenbleiben zu können; es gab im Land nicht genügend Weide für ihre großen Viehherden.
8 Deshalb nahm Esau – das ist Edom – seinen Wohnsitz im Bergland Seïr.
9 Dies ist die Liste der Nachkommen Esaus, des Stammvaters der Edomiter, die auf dem Bergland Seïr leben:
10 Von seinen Frauen Ada und Basemat hatte Esau je einen Sohn: Elifas und Reguël.
11 Elifas wurde der Vater von Teman, Omar, Zefo, Gatam und Kenas.
12 Seine Nebenfrau Timna gebar ihm außerdem noch Amalek. Diese alle stammen von Esaus Frau Ada ab.
13 Reguël wurde der Vater von Nahat, Serach, Schamma und Misa. Sie alle stammen von Esaus Frau Basemat ab.
14 Oholibama aber, die Tochter Anas und Enkelin Zibons, gebar Esau die Söhne Jëusch, Jalam und Korach.
15 Von Esau leiten sich die Stämme der Edomiter mit ihren Oberhäuptern her. Von Elifas, dem Erstgeborenen Esaus, stammen: Teman, Omar, Zefo, Kenas,
16 Gatam und Amalek.2 Sie alle gehen auf Esaus Frau Ada zurück.
17 Von Esaus zweitem Sohn Reguël stammen: Nahat, Serach, Schamma und Misa. Sie gehen auf Esaus Frau Basemat zurück.
18 Von Esaus Frau Oholibama, der Tochter Anas, stammen: Jëusch, Jalam und Korach.
19 Alle diese Stämme und ihre Oberhäupter sind Nachkommen Esaus. Sie bilden zusammen das Volk der Edomiter.

Die Nachkommen Seïrs

20-21 Die ursprünglichen Bewohner des Landes Edom sind Nachkommen des Horiters Seïr. Dessen Söhne waren: Lotan, Schobal, Zibon, Ana, Dischon, Ezer und Dischan. Von ihnen leiten sich die Stämme der Horiter ab.3
22 Der Stamm Lotan verzweigt sich in die Sippen Hori und Hemam; auch die Stadt Timna gehört zu diesem Stamm.4
23 Der Stamm Schobal verzweigt sich in die Sippen Alwan, Manahat, Ebal, Schefi und Onam.
24 Der Stamm Zibon verzweigt sich in die Sippen Aja und Ana. Ana war es, der in der Wüste eine Quelle5 fand, als er die Esel seines Vaters Zibon hütete.
25 Der Stamm Ana verzweigt sich in die Sippen Dischon und Oholibama. Oholibama war eine Tochter von Ana.
26 Der Stamm Dischon verzweigt sich in die Sippen Hemdan, Eschban, Jitran und Keran.
27 Der Stamm Ezer verzweigt sich in die Sippen Bilhan, Saawan und Akan.
28 Der Stamm Dischan verzweigt sich in die Sippen Uz und Aran.
29-30 Dies also sind die Stämme der Horiter im Land Seïr nach der Reihenfolge ihrer Stammväter: Lotan, Schobal, Zibon, Ana, Dischon, Ezer, Dischan.

Die Könige der Edomiter

31 In der Zeit, bevor es in Israel einen König gab, herrschten über das Land Edom nacheinander6 die folgenden Könige:
32 Bela, der Sohn Beors, in der Stadt Dinhaba;
33 Jobab, der Sohn Serachs, aus der Stadt Bozra;
34 Huscham aus dem Gebiet des Stammes Teman;
35 Hadad, der Sohn Bedads, in der Stadt Awit; er besiegte die Midianiter in einer Schlacht auf dem Gebiet von Moab;
36 Samla aus der Stadt Masreka;
37 Schaul aus der Stadt Rehobot am Fluss;
38 Baal-Hanan, der Sohn Achbors;
39 Hadad in der Stadt Pagu; seine Frau Mehetabel war eine Tochter Matreds und Enkelin Me-Sahabs.

Noch eine Stammesliste der Edomiter

40 Dies sind die Oberhäupter der Nachkommen Esaus, die auch ihren Stämmen und Städten den Namen gegeben haben: Timna, Alwa, Jetet,
41 Oholibama, Ela, Pinon,
42 Kenas, Teman, Mibzar,
43 Magdiël und Iram. Dies sind die Stämme Edoms und ihre Wohnsitze in dem Land, das sie in Besitz genommen haben. Dies ist die Nachkommenschaft Esaus, von dem die Edomiter abstammen.
1 Wörtlich Dies ist die Geschichte. Im Hebräischen steht dasselbe Wort wie in 5,1; vgl. die Anmerkung dort.
2 So mit einigen Handschriften und 1Chr 1,36. H nennt vor Gatam noch Korach; vgl. aber Vers 18.
3 Der Name kennzeichnet die Horiter möglicherweise als Höhlenbewohner (Hor = Höhle). Zu ihrer Verdrängung durch die Edomiter vgl. Dtn 2,12.22.
4 Timna wird hier wörtlich als »Schwester Lotans« bezeichnet, so wie Hori und Hemam als dessen »Söhne« (die wörtliche Übersetzung des an beiden Stellen gleich lautenden Textes findet sich in 1Chr 1,39; dasselbe gilt für die Verse 23-28 und 1Chr 1,40-42). Volkszusammenhänge werden im ganzen Kapitel als Verwandtschaftsbeziehungen dargestellt.
5 eine Quelle: Das hebräische Wort ist nicht sicher zu deuten.
6 nacheinander: verdeutlichender Zusatz im Blick auf die Verse 32-39, die wörtlich jeweils die Form haben X wurde König ... X starb, und Y wurde König ...
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