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Einheitsübersetzung 2016

Israels Ende

1 Wenn Efraim redete, zitterten alle. Er war in Israel mächtig. Dann aber machte er sich schuldig durch Baal und er starb.
2 Nun sündigen sie weiter und haben sich ein gegossenes Bild gemacht, Götterbilder aus ihrem Silber nach ihrem Geschmack - alles nur ein Machwerk von Handwerkern. Von ihnen sagt man: Menschen, die am Schlachtopfer teilnehmen, küssen Kälber.
3 Darum sollen sie werden wie die Wolken am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht, wie die Spreu, die aus der Tenne stiebt, und wie Rauch, der aus der Luke zieht.
4 Ich aber, ich bin der HERR, dein Gott, vom Land Ägypten her; einen Gott außer mir sollst du nicht kennen. Es gibt keinen anderen Retter als mich.
5 Ich habe dich in der Wüste erkannt, im Land der glühenden Hitze.
6 Je mehr sie weideten, desto mehr wurden sie satt; als sie satt waren, wurde ihr Herz überheblich, darum vergaßen sie mich.
7 Deshalb wurde ich für sie zu einem Löwen, wie ein Panther lauere ich am Weg.
8 Ich falle sie an wie eine Bärin, der man die Jungen geraubt hat, und zerreiße ihnen die Brust über ihrem Herzen. Dann fresse ich sie wie eine Löwin und die wilden Tiere des Feldes zerfleischen sie.
9 Untergehen wirst du, Israel, weil du gegen mich bist, gegen deine Hilfe.
10 Wo ist denn dein König, der dich retten könnte, dich und all deine Städte? Wo sind deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir einen König und Regierende!
11 In meinem Zorn gab ich dir einen König, in meinem Groll nahm ich ihn weg.
12 Efraims Schuld wird gebündelt verwahrt, seine Sünden werden gespeichert.
13 Es kommen die Wehen für seine Geburt; aber er ist ein törichtes Kind; denn wenn die Zeit da ist, kommt er nicht aus dem Mutterleib heraus.
14 Aus der Gewalt der Unterwelt sollte ich sie befreien? Vom Tod sollte ich sie erlösen? Tod, wo sind deine Seuchen? Unterwelt, wo ist dein Stachel? Meine Augen kennen kein Mitleid.
15 Auch wenn Efraim im Kreis seiner Brüder prächtig gedeiht, es kommt ein Ostwind, ein Sturm des HERRN; er steigt aus der Wüste auf und lässt seinen Brunnen versiegen und seine Quelle vertrocknen. Plündern wird er den Vorrat aller Kostbarkeiten.
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