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Einheitsübersetzung 2016

Gottes Erhabenheit

1 Dann ergriff Elihu das Wort und sprach:
2 Hältst du es für richtig, dass du sagst: Ich bin gerechter als Gott,
3 dass du fragst, was es dir nützt, und sagst: Was habe ich davon, dass ich nicht sündige?
4 Ich will mit Worten dir erwidern und deinen Freunden auch mit dir.
5 Schau den Himmel an und sieh, blick zu den Wolken auf hoch über dir!
6 Wenn du gesündigt hast, was schadest du ihm, sind zahlreich deine Frevel, was machst du mit ihm?
7 Tust du Recht, was gibst du ihm oder was empfängt er aus deiner Hand?
8 Einen Mann wie dich trifft dein Frevel, dein Gerechtsein nur den Menschen.

Gottes Langmut

9 Sie schreien über der Bedrücker Menge, rufen um Hilfe unter dem Arm der Großen.
10 Doch keiner fragt: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Loblieder schenkt bei Nacht,
11 der uns mehr lehrt als die Tiere der Erde und uns weiser macht als die Vögel des Himmels?
12 Dort schreien sie und doch antwortet er nicht wegen des Übermuts der Bösen.
13 Wahrhaftig umsonst, Gott hört es nicht und der Allmächtige achtet nicht darauf.
14 Gar wenn du sagst, du sähest ihn nicht - das Gericht steht bei ihm, du aber harre auf ihn!
15 Jetzt aber, da sein Zorn nicht straft und er nicht groß des Frevels achtet,
16 reißt Ijob sinnlos seinen Mund auf, macht große Worte im Unverstand.
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