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Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Lutherbibel 2017

Der Tag des HERRN für Jerusalem und die Völker

1 Siehe, ein Tag kommt für den HERRN, da verteilt man in deiner Mitte dein Plündergut.
2 Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft1 ausziehen, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
3 Dann wird der HERR ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht.
4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt; und der Ölberg wird sich von seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.
5 Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azal reichen.2 Und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Usijas, des Königs von Juda. Dann wird der HERR, mein Gott, kommen und alle Heiligen mit ihm3.
6 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird kein Licht sein, die prächtigen Gestirne ziehen sich zusammen4.
7 Dann wird es einen Tag lang - er ist dem HERRN bekannt - weder Tag noch Nacht werden; und es wird geschehen, zur Zeit des Abends, da wird Licht werden5.
8 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird lebendiges Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum östlichen Meer und die andere Hälfte zum hinteren Meer; im Sommer wie im Winter wird es so geschehen.
9 Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einzig sein und sein Name einzig.
10 Das ganze Land wird sich verwandeln, so dass es wird wie die Niederung6 von Geba bis Rimmon im Süden von Jerusalem. Jerusalem selbst aber7 wird erhaben sein und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis zur Stelle des ersten Tores, bis zum Ecktor, und vom Turm8 Hananel bis zu den Kelterkufen des Königs.
11 Und man wird darin wohnen. Und einen Bann wird es nicht mehr geben, und Jerusalem wird in Sicherheit wohnen.
12 Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker plagen wird, die gegen Jerusalem in den Krieg gezogen sind: Er lässt jedem sein Fleisch verwesen, während er noch auf seinen Füßen steht, und seine Augen werden verwesen in ihren Höhlen, und seine Zunge wird in seinem Mund verwesen.
13 Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird eine große Verwirrung von dem HERRN unter ihnen entstehen, so dass einer des anderen Hand packen und sich seine Hand gegen die Hand seines Nächsten erheben wird.
14 Und auch Juda wird gegen9 Jerusalem kämpfen. Da wird dann der Reichtum aller Nationen ringsum eingesammelt werden: Gold und Silber und Kleider in großer Menge.
15 Und ebenso, gleich dieser Plage, wird auch die Plage für die Pferde, die Maultiere, die Kamele und die Esel sein sowie für alle Tiere, die in jenen Heerlagern sind.
16 Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerusalem gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten10 und das Laubhüttenfest zu feiern.
17 Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern11 der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten12; über diese wird kein Regen kommen.
18 Und wenn das Geschlecht13 Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, dann wird der Regen auch über dieses nicht kommen. Das wird die Plage sein, mit der14 der HERR die Nationen plagen wird, die nicht hinaufziehen werden, das Laubhüttenfest zu feiern.
19 Das wird die Strafe für Ägypten und die Strafe für alle Nationen sein, die nicht hinaufziehen, das Laubhüttenfest zu feiern.
20 An jenem Tag wird auf den Schellen der Pferde stehen: "Heilig dem HERRN". Und die Kochtöpfe im Haus des HERRN15 werden wie die Opferschalen vor dem Altar sein;
21 und jeder Kochtopf in Jerusalem und in Juda wird dem HERRN der Heerscharen heilig sein; und alle Opfernden werden kommen und von ihnen nehmen und darin kochen. An jenem Tag wird es keinen Viehhändler mehr geben im Haus des HERRN der Heerscharen.
1 w. Wegführung
2 Andere üs. in Anlehnung an alte Üs.: Und das Tal Hinnom wird verstopft sein, denn das Tal Hinnom berührt seine Flanke
3 so mit LXX und der syr. Üs.; Mas. T.: mit dir
4 so mit der Schreibform des Mas. T.; die Leseform ist unübersetzbar; andere üs. in Anlehnung an LXX und die syr. Üs.: an jenem Tag, da wird keine Kälte sein, kein Frost oder Eis
5 o. Dann wird ein einziger Tag sein - er ist dem HERRN bekannt -, nicht Tag und Nacht; und es wird geschehen, auch zur Zeit des Abends wird Licht sein.
6 hebr. Araba; d. i. die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt
7 w. Es aber
8 so mit vielen hebr. Handschr.; Mas. T.: und zum Turm
9 o. in
10 w. um sich niederzuwerfen vor dem König, dem HERRN der Heerscharen
11 w. Sippen
12 w. um sich niederzuwerfen vor dem König, dem HERRN der Heerscharen
13 w. die Sippe
14 Andere üs. mit Textänderung: so wird über sie die Plage kommen, mit der
15 Andere nehmen einen Schreibfehler an und lesen: im Haus Juda

Der Herr ist König in Jerusalem!

1 Es kommt der Tag, an dem der HERRüber Jerusalem Gericht hält. Dann teilen eure Feinde mitten in der Stadt die Beute untereinander auf.
2 Ja, er lässt alle Völker vereint gegen Jerusalem in den Krieg ziehen. Sie werden die Stadt erobern, die Häuser plündern und die Frauen vergewaltigen. Die Hälfte der Einwohner wird verschleppt; der Rest darf weiter in der Stadt leben.
3 Doch dann wird der HERR selbst gegen diese Völker in den Kampf ziehen, so wie er es schon früher getan hat.
4 An jenem Tag wird er auf dem Ölberg im Osten von Jerusalem stehen. Der Berg wird sich von Osten nach Westen spalten, so dass zwischen seiner Nordhälfte und seiner Südhälfte ein breites Tal entsteht.
5 In dieses Tal, das bis nach Azal reicht, werdet ihr fliehen, so wie eure Vorfahren zur Zeit des judäischen Königs Usija vor dem Erdbeben geflohen sind. Dann aber wird der HERR, mein Gott, in Jerusalem einziehen und alle seine heiligen Engel mit ihm.
6 An jenem Tag gibt es kein Sonnenlicht, und die Gestirne am Himmel erlöschen.1
7 Es wird ein einzigartiger Tag sein, an dem es so dunkel bleibt wie in der Nacht. Doch am Abend erscheint neues Licht. Der HERR allein weiß, wann dies geschieht.2
8 In Jerusalem wird dann eine Quelle mit Leben spendendem Wasser entspringen; es fließt zur einen Hälfte ins Tote Meer, zur anderen ins Mittelmeer. Die Quelle führt das ganze Jahr über Wasser, auch im Sommer versiegt sie nicht.
9 Wenn jener Tag da ist, wird der HERR König sein über die ganze Erde. Alle werden erkennen, dass er der einzige Gott ist, und nur noch seinen Namen werden die Menschen anrufen.
10 Das ganze Land von Geba im Norden bis Rimmon südlich von Jerusalem verwandelt sich in eine Ebene. Nur Jerusalem bleibt erhöht und überragt das Land. Das Stadtgebiet erstreckt sich dann vom Benjamintor bis zum früheren Ecktor und vom Hananelturm bis zu den königlichen Weinkeltern.
11 Die Stadt wird von neuem bevölkert sein, und ihre Einwohner werden in Ruhe und Sicherheit leben. Ja, Jerusalem wird nie wieder vernichtet!
12 Aber alle Völker, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind, wird der HERR mit einer furchtbaren Krankheit schlagen: Bei lebendigem Leib wird das Fleisch an ihrem Körper verfaulen; ihre Augen und Zungen werden verwesen.
13 An jenem Tag stiftet der HERR große Verwirrung unter den Feinden, so dass einer über den anderen herfällt.
14 Männer aus ganz Juda werden helfen, Jerusalem zu verteidigen.3 Bei ihren Nachbarvölkern machen sie reiche Beute: Unmengen an Gold, Silber und kostbaren Kleidern.
15 Doch im Lager der Feinde wütet die schreckliche Seuche: Auch Pferde, Maultiere, Kamele, Esel und alle anderen Tiere werden daran erkranken.

Alle Völker ziehen nach Jerusalem

16 Dennoch werden von den Feinden, die gegen Jerusalem gekämpft haben, einige überleben. Sie werden jedes Jahr gemeinsam nach Jerusalem ziehen, um dort das Laubhüttenfest mitzufeiern und den allmächtigen Gott als ihren HERRN und König anzubeten.
17 Wenn aber irgendein Volk nicht nach Jerusalem kommt und den HERRN verehrt, wird auf sein Land kein Regen fallen.
18-19 Dies gilt für die Ägypter genauso wie für alle übrigen Völker: Sie alle wird Gottes Strafgericht treffen, wenn sie das Laubhüttenfest in Jerusalem nicht mitfeiern.
20 An jenem Tag wird auf den Schellen am Zaumzeug der Pferde eingeritzt sein: »Dem HERRN geweiht«. Die Kochtöpfe im Tempel werden dann genauso heilig sein wie die Opferschalen, die am Altar verwendet werden.
21 Ja, jeder Kochtopf in Jerusalem und in ganz Juda ist dann dem HERRN, dem allmächtigen Gott, geweiht: Die Menschen, die zum Tempel kommen, können in diesen Töpfen das Opferfleisch zubereiten. An jenem Tag wird es keine Händler4 mehr geben am Tempel des HERRN, des allmächtigen Gottes!
1 Oder nach der griechischen Übersetzung: An jenem Tag gibt es weder Sonnenlicht noch Kälte oder Frost.
2 Die Verse 6 und 7 sind nicht sicher zu deuten.
3 Oder: Sogar Männer aus Juda werden gegen Jerusalem kämpfen.
4 Oder: keine Kanaaniter. – Die Kanaaniter galten als Sinnbild der Gottlosigkeit.
5 o. Dann wird ein einziger Tag sein - er ist dem HERRN bekannt -, nicht Tag und Nacht; und es wird geschehen, auch zur Zeit des Abends wird Licht sein.
6 hebr. Araba; d. i. die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt
7 w. Es aber
8 so mit vielen hebr. Handschr.; Mas. T.: und zum Turm
9 o. in
10 w. um sich niederzuwerfen vor dem König, dem HERRN der Heerscharen
11 w. Sippen
12 w. um sich niederzuwerfen vor dem König, dem HERRN der Heerscharen
13 w. die Sippe
14 Andere üs. mit Textänderung: so wird über sie die Plage kommen, mit der
15 Andere nehmen einen Schreibfehler an und lesen: im Haus Juda

Jerusalem und die Völkerwelt am Tage des Herrn

1 Siehe, es kommt für den HERRN der Tag, dass man in deiner Mitte austeilen wird, was man dir geraubt hat.
2 Denn ich werde alle Völker sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
3 Und der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Völker, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht.
4 Und an jenem Tag werden seine Füße auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in seiner Mitte spalten vom Osten bis zum Westen zu einem sehr weiten Tal, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird.
5 Und ihr werdet fliehen in das Tal zwischen meinen Bergen, denn das Tal zwischen den Bergen reicht nahe heran an Azal. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.
6 Und an jenem Tag wird kein Licht sein, sondern Kälte und Frost.
7 Und es wird ein einziger Tag sein – er ist dem HERRN bekannt! –, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein.
8 Und an jenem Tag werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum Meer im Osten und die andere Hälfte zum Meer im Westen, und so wird es sein im Sommer und im Winter.
9 Und der HERR wird König sein über alle Lande. An jenem Tag wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige.
10 Und das ganze Land wird verwandelt werden wie die Ebene von Geba bis nach Rimmon im Süden von Jerusalem. Die Stadt aber wird hoch aufragen und an ihrer Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis an die Stelle des ersten Tors, bis an das Ecktor, und vom Turm Hananel bis an des Königs Kelter.
11 Und man wird darin wohnen; es wird keinen Bann mehr geben, denn Jerusalem wird ganz sicher wohnen.
12 Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker plagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: Ihr Fleisch lässt er verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen werden in ihrem Mund verwesen.
13 An jenem Tag wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, sodass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird;
14 und auch Juda wird gegen Jerusalem kämpfen. Und es werden eingesammelt die Güter der Völker ringsumher: Gold, Silber und Kleider über die Maßen viel.
15 Und so wie jene Plage wird auch eine Plage kommen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und alles Vieh, das in diesen Heerlagern ist.
16 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Völkern, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.
17 Aber über die Geschlechter auf Erden, die nicht heraufziehen werden nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über die wird's nicht regnen.
18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Völker plagen wird, die nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.
19 Denn darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Völker, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.
20 An jenem Tag wird auf den Schellen der Rosse stehen »Heilig dem HERRN«. Und die Kessel im Hause des HERRN werden sein wie die Opferschalen vor dem Altar.
21 Und es werden alle Kessel in Jerusalem und Juda dem HERRN Zebaoth heilig sein, sodass alle, die da opfern wollen, kommen werden und sie nehmen und darin kochen werden. Und es wird keinen Händler mehr geben im Hause des HERRN Zebaoth an jenem Tage.
1 Oder nach der griechischen Übersetzung: An jenem Tag gibt es weder Sonnenlicht noch Kälte oder Frost.
2 Die Verse 6 und 7 sind nicht sicher zu deuten.
3 Oder: Sogar Männer aus Juda werden gegen Jerusalem kämpfen.
4 Oder: keine Kanaaniter. – Die Kanaaniter galten als Sinnbild der Gottlosigkeit.
5 o. Dann wird ein einziger Tag sein - er ist dem HERRN bekannt -, nicht Tag und Nacht; und es wird geschehen, auch zur Zeit des Abends wird Licht sein.
6 hebr. Araba; d. i. die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt
7 w. Es aber
8 so mit vielen hebr. Handschr.; Mas. T.: und zum Turm
9 o. in
10 w. um sich niederzuwerfen vor dem König, dem HERRN der Heerscharen
11 w. Sippen
12 w. um sich niederzuwerfen vor dem König, dem HERRN der Heerscharen
13 w. die Sippe
14 Andere üs. mit Textänderung: so wird über sie die Plage kommen, mit der
15 Andere nehmen einen Schreibfehler an und lesen: im Haus Juda
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