Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Lutherbibel 2017

Psalm 83

1 Ein Lied. Ein Psalm. Von Asaf.
2 Gott, schweige nicht1! Verstumme nicht und sei nicht stille, Gott!
3 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt.
4 Gegen dein Volk planen sie listige Anschläge, und sie beraten sich gegen die, die bei dir geborgen sind.
5 Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation2 vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel!
6 Denn sie haben sich beraten mit einmütigem Herzen, sie haben einen Bund gegen dich geschlossen:
7 Die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hageriter,
8 Gebal und Ammon und Amalek, Philistäa samt den Bewohnern von Tyrus.
9 Auch Assur hat sich ihnen angeschlossen. Sie sind zu einem Arm geworden den Söhnen Lots. //
10 Tu ihnen wie Midian, wie Sisera, wie Jabin am Bach Kischon!
11 Sie wurden vertilgt zu En-Dor, sie wurden dem Erdboden zum Dünger!
12 Mache sie, ihre Edlen, wie Oreb und wie Seeb, und wie Sebach und wie Zalmunna alle ihre Fürsten!
13 Die gesagt haben: Lasst uns in Besitz nehmen die Weideplätze Gottes!
14 Mein Gott, mache sie gleich der Raddistel3, wie Spreu vor dem Wind!
15 Wie Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge entzündet,
16 so verfolge sie mit deinem Wetter, und mit deinem Sturmwind schrecke sie!
17 Bedecke4 ihr Gesicht mit Schande, damit sie deinen Namen, HERR, suchen!
18 Lass sie beschämt und erschreckt sein für immer, mit Scham bedeckt sein und umkommen,
19 damit sie erkennen, dass du allein - HERR ist ja dein Name! - der Höchste bist über die ganze Erde!
1 w. sei nicht ruhig o. untätig
2 w. von der Nation weg
3 Gemeint sind vertrocknete und vom Wind umhergewirbelte Teile dieser Pflanzen, deren Stacheln besonders für Pferde gefährlich werden können.
4 w. Fülle

Aufstand der Völker

1 Ein Lied von Asaf.
2 Gott, schweige nicht! Sieh nicht so still und untätig zu!
3 Höre doch, wie deine Feinde rebellieren; alle, die dich hassen, sind stolz und siegessicher.
4 Sie planen einen heimtückischen Anschlag auf dein Volk; sie halten Kriegsrat gegen die Menschen, die unter deinem Schutz stehen.
5 »Kommt!«, sagen sie, »wir wollen dieses Volk ausrotten! Den Namen Israel soll niemand mehr kennen!«
6 Darin sind sie sich völlig einig, alle haben sich gegen dich verschworen:
7 die Leute von Edom und die Ismaeliter, die Moabiter und die Hagariter,
8 die von Gebal, Ammon und Amalek, die Philister und die Bewohner von Tyrus;
9 sogar die Assyrer haben sich ihnen angeschlossen – sie verbünden sich mit den Moabitern und den Ammonitern.
10 HERR, schlage sie in die Flucht wie damals die Midianiter! Besiege sie wie den Kanaaniterkönig Jabin mit seinem Heerführer Sisera am Fluss Kischon!
11 Bei En-Dor wurden sie vernichtet, und ihre Leichen verrotteten auf dem Acker.
12 Töte ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, bestrafe ihre Machthaber wie Sebach und Zalmunna!
13 Sie alle hatten einst gesagt: »Wir erobern das Land, das Gott gehört!«
14 Mein Gott! Wirble sie davon wie ausgedörrte Disteln, wie Spreu, die der Wind verweht!
15 Wie ein Flächenbrand, dessen Flammen Berge und Wälder fressen,
16 so verfolge sie durch ein Unwetter, erschrecke sie mit einem Sturm!
17 Lass sie vor Scham erröten, damit sie endlich nach dir, HERR, fragen!
18 Sie sollen scheitern und für immer verstummen, ja, lass sie in ihrer Schande umkommen!
19 Denn sie müssen erkennen, dass du allein der HERR bist, der Herrscher über die ganze Welt!
1 w. sei nicht ruhig o. untätig
2 w. von der Nation weg
3 Gemeint sind vertrocknete und vom Wind umhergewirbelte Teile dieser Pflanzen, deren Stacheln besonders für Pferde gefährlich werden können.
4 w. Fülle

Feinde bedrohen das Gottesvolk

1 Ein Psalmlied Asafs.
2 Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig!
3 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt.
4 Sie machen listige Anschläge wider dein Volk und halten Rat wider die, die bei dir sich bergen.
5 »Wohlan!«, sprechen sie. »Lasst uns sie ausrotten, / dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!«
6 Ja, sie haben einmütig beraten und haben einen Bund wider dich gemacht:
7 die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hagariter,
8 Gebal, Ammon und Amalek, die Philister mit denen von Tyrus;
9 auch Assur hat sich zu ihnen geschlagen, sie helfen den Söhnen Lot. Sela.
10 Mach's mit ihnen wie mit Midian, wie mit Sisera, mit Jabin am Bach Kischon,
11 die vertilgt wurden bei En-Dor und wurden zu Mist auf dem Acker.
12 Mache ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, alle ihre Edlen wie Sebach und Zalmunna,
13 die auch einmal sagten: Wir wollen Gottes Auen einnehmen.
14 Mein Gott, mache sie wie verwehende Blätter, wie Spreu vor dem Winde.
15 Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge versengt,
16 so verfolge sie mit deinem Sturm und erschrecke sie mit deinem Ungewitter.
17 Bedecke ihr Angesicht mit Schande, dass sie, HERR, nach deinem Namen fragen müssen.
18 Schämen sollen sie sich und erschrecken für immer und zuschanden werden und umkommen.
19 So werden sie erkennen, / dass du allein der Höchste bist über die ganze Erde, HERR ist dein Name.
1 w. sei nicht ruhig o. untätig
2 w. von der Nation weg
3 Gemeint sind vertrocknete und vom Wind umhergewirbelte Teile dieser Pflanzen, deren Stacheln besonders für Pferde gefährlich werden können.
4 w. Fülle
© 2017 ERF Medien