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Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Lutherbibel 2017

Psalm 36

1 Dem Chorleiter. Vom Knecht des HERRN. Von David.
2 Die Übertretung1 spricht2 zum Gottlosen im Innern seines3 Herzens: Es ist keine Furcht Gottes vor seinen Augen.
3 Denn es schmeichelt ihm in seinen Augen, seine Sünde zu vollbringen, Hass zu üben.
4 Lüge und Betrug4 sind die Worte seines Mundes; er hat es aufgegeben, verständig zu handeln, Gutes zu tun.
5 Bosheit ersinnt er auf seinem Lager; er betritt einen Weg, der nicht gut ist; Böses verschmäht er nicht.
6 HERR, an den Himmel reicht deine Gnade, deine Treue bis zu den Wolken.
7 Deine Gerechtigkeit ist den Bergen Gottes gleich, deine Rechtssprüche dem gewaltigen Urmeer; Menschen und Vieh hilfst du, HERR.
8 Wie köstlich ist deine Gnade, Gott! und Menschenkinder bergen sich in deiner Flügel Schatten;
9 sie laben sich am Fett deines Hauses, und mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie.
10 Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht.
11 Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit den von Herzen Aufrichtigen!
12 Nicht erreiche mich der Fuß der Hochmütigen, und die Hand der Gottlosen vertreibe mich nicht!
13 Da sind gefallen die Übeltäter; sie wurden umgestoßen und können nicht mehr aufstehen.
1 o. Der Bruch mit Gott; o. Das Vergehen
2 w. Ausspruch der Übertretung. - Andere üs. mit Textkorr.: Angenehm ist die Übertretung dem Gottlosen
3 so mit verschiedenen hebr. Handschr. sowie der LXX und der syr. Üs.; Mas. T.: meines
4 o. Hinterlist

Gott kennen ist Leben!

1 Von David, dem Diener des HERRN.
2 Der Gottlose wird durch und durch von der Sünde beherrscht; die Ehrfurcht vor Gott ist ihm völlig fremd.
3 Er bildet sich viel zu viel auf sich ein, um sein Unrecht einzusehen oder es gar zu hassen.
4 Was er sagt, ist Lug und Trug. Längst hat er aufgehört, vernünftig zu handeln und Gutes zu tun.
5 Selbst wenn er im Bett liegt, schmiedet er finstere Pläne. Bewusst hat er sich für das Böse entschieden und lässt sich nicht von seinem falschen Weg abbringen.
6 HERR, deine Güte ist unvorstellbar weit wie der Himmel, und deine Treue reicht so weit, wie die Wolken ziehen.
7 Deine Gerechtigkeit ist unerschütterlich wie die mächtigen Berge, deine Entscheidungen sind unermesslich wie das tiefe Meer. Mensch und Tier erfahren deine Hilfe, HERR!
8 Wie kostbar ist deine Güte, o Gott: Bei dir finden Menschen Schutz und Sicherheit.
9 Aus dem Reichtum deines Hauses schenkst du ihnen mehr als genug, mit Freude und Glück überschüttest du sie.
10 Denn du bist die Quelle – alles Leben strömt aus dir. In deinem Licht sehen wir das wahre Licht.
11 Erhalte deine Liebe denen, die dich kennen, und erweise deine Treue allen, die dir aufrichtig dienen!
12 Lass nicht zu, dass hochmütige Menschen mich mit Füßen treten und dass gottlose Verbrecher mich fortjagen!
13 Da! Die Unheilstifter stürzen zu Boden und sind unfähig, wieder aufzustehen!
1 o. Der Bruch mit Gott; o. Das Vergehen
2 w. Ausspruch der Übertretung. - Andere üs. mit Textkorr.: Angenehm ist die Übertretung dem Gottlosen
3 so mit verschiedenen hebr. Handschr. sowie der LXX und der syr. Üs.; Mas. T.: meines
4 o. Hinterlist

Die Quelle des Lebens

1 Von David, dem Knecht des HERRN, vorzusingen.
2 Es sinnt der Sünder auf Frevel / im Grund seines Herzens, er kennt kein Erschrecken vor Gott.
3 Er schmeichelt Gott vor dessen Augen und findet doch seine Strafe für seinen Hass.
4 Seine Worte sind falsch und erlogen, verständig und gut handelt er nicht mehr.
5 Er trachtet auf seinem Lager nach Schaden und steht fest auf dem bösen Weg und scheut kein Arges.
6 HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes / und dein Recht wie die große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Tieren.
8 Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!
9 Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
11 Breite deine Güte über die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit über die Frommen.
12 Lass mich nicht kommen unter den Fuß der Stolzen, und die Hand der Frevler vertreibe mich nicht!
13 Da sind gefallen die Übeltäter, sind gestürzt und können nicht wieder aufstehen.
1 o. Der Bruch mit Gott; o. Das Vergehen
2 w. Ausspruch der Übertretung. - Andere üs. mit Textkorr.: Angenehm ist die Übertretung dem Gottlosen
3 so mit verschiedenen hebr. Handschr. sowie der LXX und der syr. Üs.; Mas. T.: meines
4 o. Hinterlist
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