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Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Lutherbibel 2017

Psalm 144

1 Von David. Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände unterweist zum Kampf, meine Finger zum Krieg:
2 Meine Gnade1, meine Burg und meine Zuflucht, mein Retter, mein Schild und der, bei dem ich mich berge2, der mir Völker3 unterwirft!
3 HERR, was ist der Mensch, dass du Kenntnis von ihm nimmst, der Sohn des Menschen, dass du ihn beachtest?
4 Der Mensch gleicht dem Hauch. Seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten.
5 HERR, neige deinen Himmel und steige herab! Rühre die Berge an, dass sie rauchen!
6 Blitze mit Blitzen und zerstreue sie! Schieße deine Pfeile ab und verwirre sie!
7 Strecke deine Hand aus von der Höhe! Reiße mich heraus und rette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde,
8 deren Mund Falsches4 redet, deren Rechte eine Rechte der Lüge ist!
9 Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der Harfe von zehn Saiten will ich dir spielen!
10 Dir, der Rettung gibt den Königen, der seinen Knecht David entreißt dem verderblichen Schwert.
11 Reiße mich heraus und rette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Falschheit redet und deren Rechte eine Rechte der Lüge ist.
12 Dass unsere Söhne seien gleich Pflanzen, die großgezogen wurden in ihrer Jugend, unsere Töchter gleich Ecksäulen, geschnitzt nach der Bauart eines Palastes.
13 Unsere Speicher seien gefüllt, sie mögen Nahrung spenden von jeglicher Art! Unser Kleinvieh mehre sich tausendfach, zehntausendfach auf unseren Fluren!
14 Unsere Rinder seien trächtig, ohne Riss5 und Fehlgeburt! Kein Klagegeschrei sei auf unseren Plätzen!
15 Glücklich das Volk, dem es so ergeht! Glücklich das Volk, dessen Gott der HERR ist!
1 Durch Veränderung eines Konsonanten ergibt sich: Meine Stärke
2 o. bei dem ich Zuflucht suche
3 so mit vielen hebr. Handschr. und vielen alten Üs.; Mas. T.: mein Volk
4 o. Nichtiges, Falschheit
5 eigentlich: Dammriss bei der Geburt

Der König betet

1 Von David. Gepriesen sei der HERR! Er ist mein schützender Fels. Er lehrt meine Hände zu kämpfen und zeigt mir, wie ich die Waffen gebrauchen muss.
2 Wie gut ist Gott zu mir! Er ist meine Festung, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe, mein Erretter und mein Schild, der mich vor Bösem bewahrt. Er hat mich zum Herrscher über mein Volk gemacht.
3 HERR, was ist schon der Mensch! Warum schenkst du ihm überhaupt Beachtung? Warum kümmerst du dich um ihn?
4 Sein Leben ist vergänglich und gleicht einem Schatten, der vorüberhuscht.
5 HERR, komm vom Himmel herab; berühre die Berge – und sie werden Rauch ausstoßen!
6 Schleudere deine Blitze, schieße deine Pfeile und jage die Feinde auf und davon!
7 Strecke mir deine Hand von oben entgegen und reiße mich aus den tosenden Fluten! Rette mich vor der Macht der feindlichen Völker!
8 Ihre Worte sind Lug und Trug; selbst wenn sie schwören, lügen sie.
9 Gott, für dich will ich ein neues Lied singen und auf der zehnsaitigen Harfe dazu spielen.
10 Denn du verhilfst den Königen zum Sieg und rettest auch deinen Diener David aus tödlicher Gefahr.
11 Befreie mich, ja, rette mich vor der Macht der feindlichen Völker! Ihre Worte sind Lug und Trug; selbst wenn sie schwören, lügen sie.
12 Wenn du uns rettest, können unsere Kinder ungestört aufwachsen. Unsere Söhne werden stark und groß sein wie Bäume. Unsere Töchter werden schön sein wie geschnitzte Säulen, die prächtige Paläste zieren.
13 Unsere Vorratskammern sind dann randvoll, gefüllt mit den unterschiedlichsten Speisen. Unsere Schafe und Ziegen auf den Weiden werfen Tausende von Lämmern,
14 und unsere Kühe bringen ihre Kälber ohne Fehlgeburten zur Welt. Dann muss niemand mehr auf unseren Märkten klagen und jammern.
15 Glücklich ist das Volk, das so etwas erlebt! Glücklich ist das Volk, dessen Gott der HERR ist!
1 Durch Veränderung eines Konsonanten ergibt sich: Meine Stärke
2 o. bei dem ich Zuflucht suche
3 so mit vielen hebr. Handschr. und vielen alten Üs.; Mas. T.: mein Volk
4 o. Nichtiges, Falschheit
5 eigentlich: Dammriss bei der Geburt

Gebet um Rettung und Wohlstand

1 Von David. Gelobt sei der HERR, mein Fels, der meine Hände kämpfen lehrt und meine Fäuste, Krieg zu führen,
2 meine Hilfe und meine Burg, mein Schutz und mein Erretter, mein Schild, auf den ich traue, der mein Volk unter mich zwingt.
3 HERR, was ist der Mensch, dass du dich seiner annimmst, und des Menschen Kind, dass du ihn so beachtest?
4 Ist doch der Mensch gleich wie nichts; seine Zeit fährt dahin wie ein Schatten.
5 HERR, neige deinen Himmel und fahre herab; rühre die Berge an, dass sie rauchen.
6 Sende Blitze und zerstreue deine Feinde, / schick deine Pfeile und erschrecke sie,
7 streck aus deine Hand von der Höhe. Erlöse mich und errette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Fremden,
8 deren Mund Falsches redet und deren rechte Hand trügt.
9 Gott, ich will dir ein neues Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten,
10 der du den Königen Sieg gibst und erlösest deinen Knecht David vom mörderischen Schwert.
11 Erlöse mich und errette mich aus der Hand der Fremden, deren Mund Falsches redet und deren rechte Hand trügt.
12 Unsere Söhne seien wie Pflanzen, / hochgewachsen in ihrer Jugend – unsere Töchter wie Säulen, geschnitzt für Paläste –
13 unsere Kammern gefüllt, dass sie Vorrat geben, einen nach dem andern – unsere Schafe, dass sie Tausende werfen und Zehntausende auf unsern Triften –
14 unsere Rinder, dass sie tragen ohne Schaden und Verlust – und kein Klagegeschrei sei auf unsern Gassen. –
15 Wohl dem Volk, dem es so ergeht! Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist!
1 Durch Veränderung eines Konsonanten ergibt sich: Meine Stärke
2 o. bei dem ich Zuflucht suche
3 so mit vielen hebr. Handschr. und vielen alten Üs.; Mas. T.: mein Volk
4 o. Nichtiges, Falschheit
5 eigentlich: Dammriss bei der Geburt
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