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Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Lutherbibel 2017

Wasser aus dem Felsen

1 Und die ganze Gemeinde der Söhne Israel brach nach ihrer Aufbruchsordnung1 aus der Wüste Sin auf nach dem Befehl des HERRN, und sie lagerten sich in Refidim. Aber da war kein Wasser zum Trinken für das Volk.
2 Da geriet das Volk mit Mose in Streit2, und sie sagten: Gib3 uns Wasser, damit wir zu trinken haben! Mose aber erwiderte ihnen: Was streitet ihr mit mir? Was prüft ihr den HERRN?
3 Als nun das Volk dort nach Wasser dürstete, murrte das Volk gegen Mose und sagte: Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt? Um mich und meine Kinder und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen?
4 Da schrie Mose zum HERRN und sagte: Was soll ich mit diesem Volk tun? Noch ein wenig, so steinigen sie mich.
5 Und der HERR antwortete Mose: Geh dem Volk voran und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Auch deinen Stab, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, nimm in deine Hand und geh hin!
6 Siehe, ich will dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten4. Dann sollst du auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so dass das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so vor den Augen der Ältesten Israels.
7 Und er gab dem Ort den Namen Massa5 und Meriba6 wegen des Streitens der Söhne Israel und weil sie den HERRN geprüft hatten, indem sie sagten: Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?

Kampf gegen Amalek

8 Danach kam Amalek und kämpfte in Refidim gegen Israel.
9 Und Mose sagte zu Josua7: Wähle uns Männer aus und zieh aus, kämpfe gegen Amalek! Morgen will ich mich8 auf den Gipfel des Hügels stellen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.
10 Da tat Josua, wie Mose ihm gesagt hatte, um gegen Amalek zu kämpfen. Und Mose, Aaron und Hur stiegen auf den Gipfel des Hügels.
11 Und es geschah, wenn Mose seine Hand9 erhob, dann hatte Israel die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken ließ, dann hatte Amalek die Oberhand.
12 Da jedoch Moses Hände schwer wurden, nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf. Dann stützten Aaron und Hur seine Hände, der eine auf dieser, der andere auf jener Seite. So blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging.
13 Und Josua besiegte Amalek und sein Kriegsvolk mit der Schärfe des Schwertes.
14 Danach sprach der HERR zu Mose: Schreib dies zur Erinnerung in ein Buch10 und lege in die Ohren Josuas, dass ich die Erwähnung von Amalek vollständig unter dem Himmel auslöschen werde!
15 Und Mose baute einen Altar und gab ihm den Namen: "Der HERR ist mein Feldzeichen",
16 indem er sagte: Fürwahr, die Hand ist am Thron Jahs11: Krieg hat der HERR mit Amalek von Generation zu Generation!
1 w. nach ihren Aufbrüchen; das kann auch heißen: von Aufbruchsort zu Aufbruchsort
2 o. machte . . . Vorwürfe
3 so mit einer hebr. Handschr. und allen alten Üs.; Mas. T.: Gebt
4 o. vor dir auf dem Felsen stehen
5 d. h. Prüfung, o. Versuchung
6 d. h. Streit
7 hebr. Jehoschua; d. h. der HERR ist Rettung (griech. Jesus)
8 LXX: Kämpfe morgen gegen Amalek! Ich will mich
9 Eine hebr. Handschr. und die alten Üs. lesen: seine Hände
10 o. das Buch; o. auf das Schriftstück; o. in die Inschrift
11 So mit SamPent u. a. Die Bedeutung des hebr. Wortes ist unbekannt. Viele üs.: die Hand an das Feldzeichen des HERRN

Wasser aus dem Felsen

1 Die Israeliten brachen aus der Wüste Sin auf und zogen von einem Lagerplatz zum nächsten, wie der HERR es ihnen befahl. Als sie in Refidim ihr Lager aufschlugen, fanden sie kein Trinkwasser.
2 Da machten sie Mose bittere Vorwürfe und verlangten: »Gib uns Wasser zum Trinken!« Mose erwiderte: »Warum beschwert ihr euch bei mir? Warum stellt ihr den HERRN auf die Probe?«
3 Aber die Israeliten quälte der Durst, und sie klagten Mose an: »Warum hast du uns nur aus Ägypten herausgeholt? Willst du uns mit unseren Kindern und all unseren Herden hier verdursten lassen?«
4 Da rief Mose zum HERRN: »Was soll ich jetzt mit diesem Volk tun? Es fehlt nicht viel, und sie steinigen mich!«
5 Der HERR antwortete: »Ruf einige von den Sippenoberhäuptern Israels und geh mit ihnen dem Volk voran! Nimm dabei den Stab in die Hand, mit dem du in den Nil geschlagen hast!
6 Du wirst sehen, dass ich dich am Berg Horeb erwarte und dort vor dir auf einem Felsen stehe. Schlag mit dem Stab an diesen Felsen! Dann wird Wasser aus dem Stein herausströmen, und das Volk kann trinken.« Vor den Augen der Sippenoberhäupter von Israel tat Mose, was der HERR ihm befohlen hatte.
7 Er nannte diesen Ort Massa und Meriba (»Herausforderung« und »Vorwurf«), weil die Israeliten dort dem HERRN Vorwürfe gemacht und ihn herausgefordert hatten. Denn sie hatten gefragt: »Ist der HERR bei uns oder nicht?«

Der Kampf gegen die Amalekiter

8 Als die Israeliten bei Refidim lagerten, rückten die Amalekiter an, um Israel anzugreifen.
9 Mose befahl Josua: »Wähle kampferprobte Männer aus und zieh mit ihnen in die Schlacht gegen die Amalekiter! Ich selbst werde mich morgen auf den Hügel stellen, den Stab Gottes in der Hand.«
10 Josua gehorchte und zog mit seinen Soldaten in den Kampf, wie Mose es befohlen hatte. Mose, Aaron und Hur stiegen auf den Hügel.
11 Solange Mose seine Hände mit dem Stab erhoben hatte, behielten die Israeliten im Kampf die Oberhand; ließ er die Hände sinken, waren die Amalekiter überlegen.
12 Mit der Zeit wurden Mose die Arme schwer. Da holten Aaron und Hur einen großen Stein, auf den er sich setzen konnte; sie selbst stellten sich links und rechts neben ihn und stützten seine Arme, bis die Sonne unterging.
13 So konnte Josua das Heer der Amalekiter in der Schlacht besiegen.
14 Danach sagte der HERR zu Mose: »Schreib zur Erinnerung in einem Buch nieder, was heute geschehen ist, und präge Josua die Worte ein! Denn ich werde die Amalekiter völlig vernichten, niemand wird sich mehr an sie erinnern.«
15 Mose errichtete einen Altar und nannte ihn: »Der HERR ist mein Feldzeichen«.
16 Er sagte: »Weil sie ihre Hand gegen die Herrschaft des HERRN erhoben haben,1 führt der HERR für alle Zeiten Krieg gegen die Amalekiter!«
1 Der hebräische Text ist nicht sicher zu deuten.
2 o. machte . . . Vorwürfe
3 so mit einer hebr. Handschr. und allen alten Üs.; Mas. T.: Gebt
4 o. vor dir auf dem Felsen stehen
5 d. h. Prüfung, o. Versuchung
6 d. h. Streit
7 hebr. Jehoschua; d. h. der HERR ist Rettung (griech. Jesus)
8 LXX: Kämpfe morgen gegen Amalek! Ich will mich
9 Eine hebr. Handschr. und die alten Üs. lesen: seine Hände
10 o. das Buch; o. auf das Schriftstück; o. in die Inschrift
11 So mit SamPent u. a. Die Bedeutung des hebr. Wortes ist unbekannt. Viele üs.: die Hand an das Feldzeichen des HERRN

Israel in Massa und Meriba

1 Und die ganze Gemeinde der Israeliten zog aus der Wüste Sin weiter ihre Tagereisen, wie ihnen der HERR befahl, und sie lagerten sich in Refidim. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.
2 Und sie haderten mit Mose und sprachen: Gib uns Wasser, dass wir trinken. Mose sprach zu ihnen: Was hadert ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN?
3 Als aber dort das Volk nach Wasser dürstete, murrten sie wider Mose und sprachen: Warum hast du uns aus Ägypten ziehen lassen, dass du uns, unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben lässt?
4 Mose schrie zum HERRN und sprach: Was soll ich mit dem Volk tun? Es fehlt nicht viel, so werden sie mich noch steinigen.
5 Der HERR sprach zu ihm: Geh vor dem Volk her und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir und nimm deinen Stab in deine Hand, mit dem du den Nil schlugst, und geh hin.
6 Siehe, ich will dort vor dir stehen auf dem Fels am Horeb. Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten von Israel.
7 Da nannte er den Ort Massa und Meriba, weil die Israeliten dort gehadert und den HERRN versucht und gesagt hatten: Ist der HERR unter uns oder nicht?

Sieg über die Amalekiter

8 Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim.
9 Da sprach Mose zu Josua: Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.
10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels.
11 Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.
12 Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn hin, dass er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.
13 Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.
14 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es Josua ein; denn ich will die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel austilgen.
15 Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der HERR mein Feldzeichen.
16 Und er sprach: Die Hand an den Thron des HERRN! Der HERR führt Krieg gegen Amalek von Kind zu Kindeskind.
1 Der hebräische Text ist nicht sicher zu deuten.
2 o. machte . . . Vorwürfe
3 so mit einer hebr. Handschr. und allen alten Üs.; Mas. T.: Gebt
4 o. vor dir auf dem Felsen stehen
5 d. h. Prüfung, o. Versuchung
6 d. h. Streit
7 hebr. Jehoschua; d. h. der HERR ist Rettung (griech. Jesus)
8 LXX: Kämpfe morgen gegen Amalek! Ich will mich
9 Eine hebr. Handschr. und die alten Üs. lesen: seine Hände
10 o. das Buch; o. auf das Schriftstück; o. in die Inschrift
11 So mit SamPent u. a. Die Bedeutung des hebr. Wortes ist unbekannt. Viele üs.: die Hand an das Feldzeichen des HERRN
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