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Elberfelder Bibel

Hoffnung für Alle

Lutherbibel 2017

Samuels Eltern, Geburt und Weihe

1 Es war ein Mann von Ramatajim-Zofim, vom Gebirge Ephraim, und sein Name war Elkana, ein Sohn des Jeroham, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein Ephraimiter1.
2 Und er hatte zwei Frauen: Der Name der einen war Hanna und der Name der anderen Peninna; Peninna hatte Kinder, aber Hanna hatte keine Kinder.
3 Und dieser Mann ging Jahr für Jahr aus seiner Stadt hinauf, um den HERRN der Heerscharen anzubeten und ihm in Silo zu opfern2. Dort aber waren die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, Priester des HERRN.
4 Und es geschah immer an dem Tag, wenn Elkana opferte3, dann gab er seiner Frau Peninna und all ihren Söhnen und Töchtern die ihnen zukommenden Anteile4;
5 aber Hanna gab er einen besonders großen Anteil5. Denn Hanna hatte er lieb; aber der HERR hatte ihren Mutterleib verschlossen.
6 Und ihre Gegnerin reizte6 sie mit vielen Kränkungen, um sie zu demütigen, weil7 der HERR ihren Mutterleib verschlossen hatte.
7 So geschah es Jahr für Jahr, immer, wenn sie zum Haus des HERRN hinaufzog, reizte8 jene sie. Dann weinte sie und aß nicht.
8 Aber Elkana, ihr Mann, sagte zu ihr: Hanna, warum weinst du? Und warum isst du nicht? Und warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?
9 Da stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatten. Der Priester Eli aber saß auf einem Stuhl am Türpfosten des Tempels des HERRN.
10 Und sie war in ihrer Seele verbittert, und sie betete zum HERRN und weinte sehr.
11 Und sie legte ein Gelübde ab9 und sprach: HERR der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen männlichen Nachkommen10 geben wirst, so will ich ihn dem HERRN alle Tage seines Lebens geben. Und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.
12 Und es geschah, als sie lange vor dem HERRN betete, achtete Eli auf ihren Mund.
13 Hanna aber redete in ihrem Herzen. Nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme hörte man nicht. Da meinte Eli, sie sei betrunken,
14 und Eli sagte zu ihr: Wie lange willst du dich wie eine Betrunkene benehmen? Mach, dass du deinen Rausch los wirst11!
15 Aber Hanna antwortete und sagte: Nein, mein Herr! Ich bin nichts anderes als eine betrübte Frau12. Wein und Rauschtrank habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz13 vor dem HERRN ausgeschüttet.
16 Halte deine Magd nicht für eine verkommene Frau14! Denn aus meinem großen Kummer15 und Herzeleid habe ich so lange geredet.
17 Eli antwortete und sagte: Geh hin in Frieden! Der Gott Israels wird dir deine Bitte erfüllen, die du von ihm erbeten hast.
18 Sie sagte: Lass deine Magd Gunst finden vor deinen Augen! Und die Frau ging ihres Weges und aß und hatte nicht mehr ein so trauriges Gesicht16.
19 Und sie machten sich am nächsten Morgen früh auf und beteten an vor dem HERRN. Und sie kehrten zurück und kamen in ihr Haus nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau; und der HERR dachte an sie.
20 Und Hanna wurde schwanger. Und als die Tage um waren17, gebar sie einen Sohn. Und sie gab ihm den Namen Samuel18: Denn vom HERRN habe ich ihn erbeten.
21 Und der Mann Elkana zog mit seinem ganzen Haus wieder hinauf, um dem HERRN das jährliche Schlachtopfer zu opfern und sein Gelübde zu erfüllen.
22 Aber Hanna ging nicht mit hinauf; sondern sie sagte zu ihrem Mann: Wenn der Junge entwöhnt ist, will ich ihn bringen, dass er vor dem HERRN erscheint und dort für immer19 bleibt.
23 Und ihr Mann Elkana sagte zu ihr: Tu, was gut ist in deinen Augen! Bleibe, bis du ihn entwöhnt hast! Nur möge der HERR sein Wort aufrechthalten! So blieb die Frau und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte.
24 Und als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf nach Silo - dazu drei Stiere20 und ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein - und brachte ihn in das Haus des HERRN. Der Junge aber war noch jung.
25 Und sie schlachteten den Stier und brachten den Jungen zu Eli.
26 Und sie sprach: Bitte, mein Herr! So wahr du lebst21, mein Herr, ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zum HERRN zu beten.
27 Um diesen Jungen habe ich gebetet, und der HERR hat mir meine Bitte erfüllt, die ich von ihm erbeten habe.
28 So habe auch ich ihn dem HERRN wiedergegeben. All die Tage, die er lebt, soll er dem HERRN gehören.22 Und sie beteten dort den HERRN an.
1 Im Hebr. steht eine Kurzform: Ephratiter
2 o. schlachten
3 o. schlachtete
4 d. i. Opferfleisch
5 w. einen Anteil des Angesichts; andere üs.: einen doppelten Anteil
6 w. kränkte
7 o. weil sie sich bedrückt zeigte, dass
8 w. kränkte
9 w. gelobte ein Gelübde
10 w. männlichen Samen
11 w. Gib deinen Wein von dir
12 w. Frau mit beschwertem Geist
13 w. meine Seele
14 w. Tochter der Bosheit
15 w. aus der Fülle meines Kummers
16 w. und ihr Gesicht war nicht mehr so traurig
17 w. Und es geschah nach Umlauf der Tage; d. h. viell.: als ein Jahr um war
18 hebr. schemuel; d. h. von Gott erhört
19 w. auf ewig
20 LXX: einen dreijährigen Stier
21 w. So wahr deine Seele lebt
22 w. und der HERR hat mir meine Bitte gewährt, die ich von ihm erbeten habe. Und auch ich habe ihn dem HERRN zurückgewährt. Alle Tage, die er lebt, sei er ein dem HERRN Gewährter. - Die kursiv gedruckten Wörter sind im Hebr. verschiedene Formen desselben Wortstammes.

Hanna betet um einen Sohn

1 In Ramatajim-Zofim1, einem Ort im Bergland von Ephraim, wohnte ein Mann namens Elkana. Sein Vater hieß Jeroham, sein Großvater Elihu; Elihu wiederum stammte von Tohu ab, der ein Sohn von Zuf war. Schon die Vorfahren von Elkana hatten im Gebiet von Ephraim gelebt.
2 Elkana hatte zwei Frauen: Die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna hatte schon einige Kinder, Hanna aber keine.
3 Jedes Jahr reiste Elkana mit seiner ganzen Familie zum Heiligtum nach Silo, um dem allmächtigen Gott ein Opfer darzubringen und ihn anzubeten. Zu jener Zeit versahen Hofni und Pinhas in Silo den Priesterdienst. Sie waren die Söhne von Eli, dem alten Priester.
4 Jedes Mal wenn Elkana sein Opfer dargebracht hatte, kam die ganze Familie zu einem Festessen zusammen. Elkana schnitt das Fleisch der geopferten Tiere in gleiche Stücke und teilte sie aus. Peninna erhielt Fleisch für sich und jedes ihrer Kinder,
5 Hanna aber bekam die doppelte Portion. Denn Elkana liebte sie sehr, obwohl der HERR ihr bisher Kinder versagt hatte.
6 Stets begann Peninna dann, Hanna mit Sticheleien zu kränken, weil sie kinderlos war.
7 Das wiederholte sich jedes Jahr, wenn sie zum Heiligtum des HERRN zogen: Peninna verletzte Hanna mit ihrem Spott so sehr, dass sie nur noch weinte und nichts mehr essen wollte.
8 »Hanna, warum weinst du?«, fragte Elkana dann. »Du isst ja gar nichts. Bist du so traurig, weil du keine Kinder hast? Bin ich dir denn nicht viel mehr wert als zehn Söhne?«, versuchte er sie zu trösten.
9 Eines Tages, als Hanna wieder einmal nur mit Mühe einige Bissen heruntergebracht hatte, zog sie sich von den anderen zurück und ging zum Heiligtum des HERRN; dort saß der alte Priester Eli auf einem Stuhl neben der Tür.
10 Vor lauter Verzweiflung weinte Hanna hemmungslos. Unter Tränen betete sie
11 und versprach dem HERRN: »Allmächtiger Gott, du siehst doch mein Elend. Wenn du Erbarmen mit mir hast und mich nicht vergisst, sondern mir einen Sohn schenkst, will ich ihn dir zurückgeben. Sein ganzes Leben soll dann dir, HERR, gehören. Als Zeichen dafür werde ich ihm nie die Haare schneiden.«
12 Hanna betete sehr lange. Das fiel Eli auf, und er beobachtete sie.
13 Ihre Lippen bewegten sich, die Worte aber waren nicht zu hören, weil Hanna leise betete. Eli hielt sie für betrunken
14 und fuhr sie an: »Wie lange willst du eigentlich noch betrunken hier herumlungern? Geh und schlaf erst einmal deinen Rausch aus!«
15 »Aber nein, mein Herr, ich bin nicht betrunken«, widersprach Hanna. »Ich bin nur sehr, sehr traurig und habe dem HERRN mein Herz ausgeschüttet.
16 Halte mich bitte nicht für eine heruntergekommene Frau. Wirklich, ich habe nur aus lauter Verzweiflung so lange gebetet.«
17 Da antwortete Eli: »Geh getröstet und in Frieden nach Hause! Der Gott Israels wird dir geben, worum du gebeten hast.«
18 Hanna verabschiedete sich und sagte: »Behalte mich in guter Erinnerung!« Erleichtert ging sie zu den anderen zurück. Sie konnte wieder essen, und man sah ihr an, dass sie neue Hoffnung geschöpft hatte.
19 Am nächsten Morgen standen Elkana und seine Familie früh auf. Sie beteten noch einmal den HERRN im Heiligtum an und kehrten dann nach Rama zurück. Als Elkana mit Hanna schlief, erhörte der HERR ihr Gebet.
20 Sie wurde schwanger und brachte einen Sohn zur Welt. »Ich habe Gott um einen Sohn gebeten«, sagte sie und nannte ihn daher Samuel (»von Gott erbeten«).

Samuel soll Gott gehören

21 Im nächsten Jahr zog Elkana wieder mit der ganzen Familie nach Silo. Er wollte ein besonderes Opfer darbringen, das er dem HERRN versprochen hatte.
22 Nur Hanna blieb zu Hause. Sie sagte zu ihrem Mann: »Sobald der Junge nicht mehr gestillt werden muss, werde ich ihn mitnehmen zum Heiligtum des HERRN und ihn für immer dort lassen.«
23 »Tu, was du für richtig hältst«, erwiderte Elkana. »Bleib ruhig zu Hause, bis der Junge etwas größer ist. Hoffen wir, dass der HERR dann auch einlöst, was er dir für unseren Sohn versprochen hat2.« So blieb Hanna zu Hause und stillte ihren Sohn, bis er entwöhnt war.
24 Als Samuel einige Jahre alt war, nahm seine Mutter ihn mit nach Silo. Obwohl er noch sehr jung war, wollte sie ihn nun im Heiligtum Gottes lassen. Als Opfergabe brachte sie drei Stiere3 mit, dazu einen Sack Mehl und einen Schlauch Wein.
25 Nachdem Elkana und Hanna einen der Stiere geopfert hatten, brachten sie den Jungen zu Eli.
26 »Herr, erinnerst du dich noch an mich?«, fragte Hanna. »Ich bin die Frau, die vor einigen Jahren hier stand und gebetet hat.
27 Um diesen Jungen habe ich damals gefleht, und der HERR hat mein Gebet erhört. Er gab mir, worum ich bat.
28 So will auch ich nun mein Versprechen halten: Ich gebe Samuel dem HERRN zurück. Sein ganzes Leben lang soll er Gott gehören.« Danach warfen sie sich nieder und beteten den HERRN an.
1 Im Folgenden wird der Ort nur noch kurz »Rama« genannt.
2 Oder nach der griechischen Übersetzung: dass der Herr dir dann auch hilft, dein Versprechen einzulösen.
3 Oder nach der griechischen Übersetzung: einen dreijährigen Stier.
4 d. i. Opferfleisch
5 w. einen Anteil des Angesichts; andere üs.: einen doppelten Anteil
6 w. kränkte
7 o. weil sie sich bedrückt zeigte, dass
8 w. kränkte
9 w. gelobte ein Gelübde
10 w. männlichen Samen
11 w. Gib deinen Wein von dir
12 w. Frau mit beschwertem Geist
13 w. meine Seele
14 w. Tochter der Bosheit
15 w. aus der Fülle meines Kummers
16 w. und ihr Gesicht war nicht mehr so traurig
17 w. Und es geschah nach Umlauf der Tage; d. h. viell.: als ein Jahr um war
18 hebr. schemuel; d. h. von Gott erhört
19 w. auf ewig
20 LXX: einen dreijährigen Stier
21 w. So wahr deine Seele lebt
22 w. und der HERR hat mir meine Bitte gewährt, die ich von ihm erbeten habe. Und auch ich habe ihn dem HERRN zurückgewährt. Alle Tage, die er lebt, sei er ein dem HERRN Gewährter. - Die kursiv gedruckten Wörter sind im Hebr. verschiedene Formen desselben Wortstammes.

Hannas Gebet und Samuels Geburt

1 Es war ein Mann von Ramatajim-Zofim, vom Gebirge Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein Ephraimiter.
2 Und er hatte zwei Frauen; die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder und Hanna hatte keine Kinder.
3 Dieser Mann ging jährlich hinauf von seiner Stadt, um anzubeten und dem HERRN Zebaoth zu opfern in Silo. Dort aber waren Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, Priester des HERRN.
4 Wenn nun der Tag kam, dass Elkana opferte, gab er seiner Frau Peninna und allen ihren Söhnen und Töchtern ihre Anteile.
5 Aber Hanna gab er nur einen Anteil, obgleich er Hanna lieb hatte; der HERR aber hatte ihren Leib verschlossen.
6 Und ihre Widersacherin kränkte und reizte sie sehr, weil der HERR ihren Leib verschlossen hatte.
7 So ging es alle Jahre; wenn sie hinaufzog zum Haus des HERRN, kränkte jene sie. Dann weinte Hanna und aß nichts.
8 Elkana aber, ihr Mann, sprach zu ihr: Hanna, warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?
9 Da stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatten. Eli aber, der Priester, saß auf einem Stuhl am Türpfosten des Tempels des HERRN.
10 Und sie war von Herzen betrübt und betete zum HERRN und weinte sehr
11 und gelobte ein Gelübde und sprach: HERR Zebaoth, wirst du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deiner Magd nicht vergessen und wirst du deiner Magd einen Sohn geben, so will ich ihn dem HERRN geben sein Leben lang, und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.
12 Und da sie lange betete vor dem HERRN, achtete Eli auf ihren Mund;
13 denn Hanna redete in ihrem Herzen, nur ihre Lippen bewegten sich, ihre Stimme aber hörte man nicht. Da meinte Eli, sie wäre betrunken.
14 Und Eli sprach zu ihr: Wie lange willst du betrunken sein? Gib den Wein von dir, den du getrunken hast!
15 Hanna aber antwortete und sprach: Nein, mein Herr! Ich bin eine betrübte Frau; Wein und starkes Getränk hab ich nicht getrunken, sondern habe mein Herz vor dem HERRN ausgeschüttet.
16 Du wollest deine Magd nicht für eine zuchtlose Frau halten, denn ich hab aus meinem großen Kummer und aus Traurigkeit so lange geredet.
17 Eli antwortete und sprach: Gehe hin mit Frieden; der Gott Israels wird dir geben, was du von ihm erbeten hast.
18 Sie sprach: Lass deine Magd Gnade finden vor deinen Augen. Da ging die Frau ihres Weges und aß und sah nicht mehr so traurig drein.
19 Und am andern Morgen machten sie sich früh auf. Und als sie angebetet hatten vor dem HERRN, kehrten sie wieder um und kamen heim nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau, und der HERR gedachte an sie.
20 Und als die Tage um waren, ward Hanna schwanger, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Samuel; denn, so sprach sie, ich hab ihn von dem HERRN erbeten.
21 Und als der Mann Elkana hinaufzog mit seinem ganzen Hause, um dem HERRN das jährliche Opfer zu opfern und was er gelobt hatte,
22 zog Hanna nicht mit hinauf, sondern sprach zu ihrem Mann: Wenn der Knabe entwöhnt ist, will ich ihn bringen, dass er vor dem HERRN erscheine und bleibe dort für immer.
23 Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: So tu, wie dir's gefällt! Bleib, bis du ihn entwöhnt hast; der HERR bestätige aber, was er geredet hat. So blieb die Frau und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte.
24 Nachdem sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, einen Scheffel Mehl und einen Krug Wein, und brachte ihn in das Haus des HERRN nach Silo. Der Knabe war aber noch jung.
25 Und sie schlachteten den Stier und brachten den Knaben zu Eli.
26 Und sie sprach: Ach, mein Herr, so wahr du lebst, mein Herr: Ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zum HERRN zu beten.
27 Um diesen Knaben bat ich. Nun hat der HERR mir gegeben, was ich von ihm erbeten habe.
28 Darum gebe ich ihn dem HERRN wieder sein Leben lang, weil er vom HERRN erbeten ist. Und sie beteten dort den HERRN an.
1 Im Folgenden wird der Ort nur noch kurz »Rama« genannt.
2 Oder nach der griechischen Übersetzung: dass der Herr dir dann auch hilft, dein Versprechen einzulösen.
3 Oder nach der griechischen Übersetzung: einen dreijährigen Stier.
4 d. i. Opferfleisch
5 w. einen Anteil des Angesichts; andere üs.: einen doppelten Anteil
6 w. kränkte
7 o. weil sie sich bedrückt zeigte, dass
8 w. kränkte
9 w. gelobte ein Gelübde
10 w. männlichen Samen
11 w. Gib deinen Wein von dir
12 w. Frau mit beschwertem Geist
13 w. meine Seele
14 w. Tochter der Bosheit
15 w. aus der Fülle meines Kummers
16 w. und ihr Gesicht war nicht mehr so traurig
17 w. Und es geschah nach Umlauf der Tage; d. h. viell.: als ein Jahr um war
18 hebr. schemuel; d. h. von Gott erhört
19 w. auf ewig
20 LXX: einen dreijährigen Stier
21 w. So wahr deine Seele lebt
22 w. und der HERR hat mir meine Bitte gewährt, die ich von ihm erbeten habe. Und auch ich habe ihn dem HERRN zurückgewährt. Alle Tage, die er lebt, sei er ein dem HERRN Gewährter. - Die kursiv gedruckten Wörter sind im Hebr. verschiedene Formen desselben Wortstammes.
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