Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Einheitsübersetzung 2016

Bundesbruch und seine Folgen

1 An deinen Mund das Horn! Wie der Geier über dem Haus des HERRN! Weil sie meinen Bund übertreten haben und meiner Weisung untreu geworden sind.
2 Sie schreien zwar zu mir: Mein Gott! Wir, Israel, kennen dich doch.
3 Aber Israel hat das Gute verworfen. Darum soll der Feind es verfolgen.
4 Sie setzen Könige ein, aber gegen meinen Willen; sie wählen Regierende aus, doch ich erkenne sie nicht an. Sie machen sich Götzen aus ihrem Silber und Gold - damit es vernichtet wird.
5 Samaria, dein Kalb ist verworfen. Mein Zorn ist entbrannt gegen sie; wie lange noch sind sie unfähig zur Reinheit?
6 Denn von Israel kommt es: Ein Handwerker hat es gemacht - ein Gott ist es nicht. Ja, zu Splittern soll es werden, das Kalb von Samaria.
7 Denn Wind säen sie und ernten Sturm. Ein Halm ohne Ähren bringt kein Mehl. Und wenn er es brächte - verschlingen würden es Fremde.
8 Israel ist schon verschlungen. Jetzt ist es unter den Völkern wie ein Ding, an dem niemand Gefallen hat.
9 Denn sie sind nach Assur hinaufgezogen. - Ein Wildesel bleibt für sich allein; Efraim aber kaufte sich Liebesdienste.
10 Auch wenn sie unter den Völkern noch so werben, treibe ich sie jetzt zusammen; schon haben sie angefangen, unter der Last des Königs der Fürsten Verluste zu erleiden.1
11 Efraim hat viele Altäre gebaut, um zu sündigen, ja, Altäre zum Sündigen sind sie ihm geworden.
12 Wieder und wieder schreibe ich meine Weisung auf für ihn - angesehen wird sie wie die eines Fremden.
13 Schlachtopfer, die mir dargebracht werden sollen, schlachten sie und essen das Fleisch selbst. Der HERR hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt wird er ihrer Schuld gedenken und sie heimsuchen wegen ihrer Sünden: Sie müssen nach Ägypten zurückkehren.
14 Israel hat seinen Schöpfer vergessen und Paläste gebaut, Juda hat viele befestigte Städte errichtet. Doch ich sende Feuer in seine Städte; es soll seine Prachtbauten verzehren.
1 8,10 Verluste zu erleiden, wörtlich: geringer zu werden. Angespielt ist möglicherweise auf territoriale Verluste.
© 2018 ERF Medien