Proverbs 29

Elberfelder Bibel

Ein Mann, der trotz Ermahnungen[1] halsstarrig bleibt, wird plötzlich zerschmettert werden ohne Heilung. (2Ch 36:16; Pr 6:15; Pr 28:14; Isa 28:22; Jer 14:19) Wenn die Gerechten zahlreich sind[2], freut sich das Volk; wenn aber ein Gottloser herrscht, seufzt das Volk. (Es 3:15; Pr 28:12; Ec 4:1) Ein Mann, der Weisheit liebt, erfreut seinen Vater; wer sich aber mit Huren einlässt, richtet den Besitz zugrunde. (Pr 5:10; Pr 6:26; Pr 23:15; Pr 27:11; Lu 15:13) Ein König gibt durch das Recht dem Land Bestand; aber wer nur Abgaben erhebt[3], zerstört es. (Pr 14:34; Pr 16:10) Ein Mann, der seinem Nächsten schmeichelt, breitet ein Fangnetz vor seinen Schritten aus. (1Sa 18:23; Pr 26:28) Im Verbrechen des bösen Menschen liegt eine Falle für ihn; aber der Gerechte jauchzt[4] und ist fröhlich. (Job 18:7; Pr 10:28) Der Gerechte ist bedacht auf den Rechtsanspruch der Geringen; der Gottlose versteht sich nicht auf Erkenntnis. (1Sa 25:25; Job 29:16; Ps 72:12) Spötter versetzen eine Stadt in Aufruhr[5], Weise aber wenden den Zorn ab. (Pr 15:1) Tritt ein weiser Mann mit einem närrischen Mann vor Gericht, tobt der und lacht, aber es gibt keine Ruhe. 10 Blutmenschen hassen den Unschuldigen[6], aber die Aufrichtigen suchen das Beste für sein Leben[7]. (1Ki 22:8; Jer 38:7; 1Jo 3:12) 11 Seinen ganzen Unmut lässt der Tor herausfahren, aber der Weise beschwichtigt ihn zuletzt[8]. (Pr 12:16) 12 Ein Herrscher, der auf Lügenrede achtet, dessen Diener sind alle gottlos. 13 Der Arme und der Unterdrücker[9] begegnen sich; der ihrer beider Augen hell macht[10], ist der HERR. (Pr 22:2) 14 Ein König, der die Geringen in Wahrhaftigkeit richtet[11], dessen Thron wird fest stehen für immer. (Ps 72:2; Pr 20:28) 15 Rute und Ermahnung[12] geben Weisheit; aber ein sich selbst überlassener Junge macht seiner Mutter Schande. (1Ki 1:6; Pr 22:15) 16 Wenn die Gottlosen zahlreich werden, werden zahlreich die Verbrechen[13]; aber die Gerechten werden ihrem Sturz zusehen[14]. (Ps 12:9; Ps 37:34) 17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dich erquicken und dir Freude machen[15]. (Pr 19:18) 18 Wenn keine Offenbarung[16] da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet! (Ps 119:1; Lu 11:28; Jas 1:25) 19 Durch Worte lässt sich ein Sklave nicht belehren; denn er versteht zwar, aber er kehrt sich nicht daran[17]. 20 Siehst du einen Mann, der sich in seinen Worten überhastet - für einen Toren gibt es mehr Hoffnung als für ihn. (Pr 21:5; Pr 26:12) 21 Wenn einer seinen Sklaven von Jugend auf verhätschelt, so wird der zuletzt rebellisch. 22 Ein zorniger Mann erregt Streit[18], und ein Hitziger ist reich an Vergehen. (Ge 49:7; Pr 15:18; Pr 26:21; Pr 27:17; Jas 1:20) 23 Der Hochmut eines Menschen erniedrigt ihn; der Demütige[19] aber erlangt Ehre. (Pr 16:18; Pr 18:12; Mt 23:12; Ac 12:23) 24 Wer mit einem Dieb teilt, hasst sein Leben[20]; er hört den Fluch, aber zeigt es nicht an. (Le 5:1; Pr 1:11) 25 Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den HERRN vertraut, ist in Sicherheit. (Ge 12:11; De 1:17; 1Sa 15:24; 1Sa 21:13; 1Ch 5:20; Pr 30:5) 26 Viele suchen das Angesicht eines Herrschers, doch von dem HERRN kommt das Recht eines Mannes[21]. (Pr 16:15; 1Co 4:3) 27 Ein Gräuel für die Gerechten ist der Übeltäter, aber ein Gräuel für den Gottlosen ist, wer redlich seinen Weg geht. (Ps 101:4; Pr 13:19; Joh 7:7)