2.Mose 15

Elberfelder Bibel

Damals sangen Mose und die Söhne Israel dem HERRN dieses Lied. Sie sagten: Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er[1]; Pferd und Wagen warf er ins Meer. (2Mo 14,26; 2Mo 15,21; 4Mo 21,17; Ri 5,1; 2Sam 22,1; Ps 76,7; Ps 106,12; Hos 2,17; Offb 15,3) Meine Stärke und mein Loblied[2] ist Jah[3], denn er ist mir zur Rettung geworden. Er ist mein Gott, und ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, und ich will ihn erheben. (2Mo 6,7; 5Mo 10,21; 2Sam 22,3; Ps 18,2; Ps 68,20; Ps 118,14; Ps 118,28; Jes 25,1) Der HERR ist ein Kriegsheld[4], Jahwe[5] sein Name. (2Mo 3,14; Ps 24,8; Jer 33,2) Die Wagen des Pharao und seine Streitmacht warf er ins Meer, die Auslese seiner Wagenkämpfer versank im Schilfmeer. (2Mo 14,7) Die Fluten bedeckten sie, sie fuhren in die Tiefen wie ein Stein. (Neh 9,11) Deine Rechte, HERR, ist herrlich in Kraft; deine Rechte, HERR, zerschmettert den Feind. (Ps 44,4; Ps 89,14; Ps 98,1; Ps 118,15; Jes 63,12; Lk 1,51) Und in der Fülle deiner Hoheit wirfst du nieder, die sich gegen dich erheben. Du lässt los deine Zornesglut: sie verzehrt sie wie Strohstoppeln. (5Mo 33,26; Hi 9,4; Jes 5,24; Nah 1,10) Beim Schnauben deiner Nase[6] türmte sich das Wasser, die Strömungen standen wie ein Damm, die Fluten gerannen im Herzen des Meeres. (2Mo 14,22; 2Sam 22,16; Hi 4,9) Es sprach der Feind: Ich jage nach, ich hole ein, verteile Beute; es sättige sich an ihnen meine Gier, ich zücke mein Schwert, meine Hand tilgt sie aus. (Ri 5,30) 10 Du bliesest mit deinem Atem - das Meer bedeckte sie; sie versanken wie Blei in gewaltigen Wassern. 11 Wer ist dir gleich unter den Göttern, HERR! Wer ist dir gleich, so herrlich in Heiligkeit, furchtbar an Ruhmestaten, Wunder tuend! (2Mo 18,11; 5Mo 3,24; 5Mo 4,34; 1Sam 2,2; 1Kön 8,23; 1Chr 16,25; Ps 60,2; Ps 77,11; Ps 86,10; Ps 113,5; Jes 6,3; Jes 46,9; Jer 10,6; Mi 7,18; Offb 15,3) 12 Du strecktest aus deine Rechte - die Erde verschlang sie. 13 In deiner Gnade hast du geleitet das Volk, das du erlöst, hast es durch deine Stärke geführt zu deiner heiligen Wohnung. (Ps 77,15; Jes 63,9) 14 Es hörten es die Völker, sie bebten; Angst[7] ergriff Philistäas Bewohner. (5Mo 2,25; Jos 2,11; Jos 9,9; 1Sam 4,7; Ps 48,7; Hes 32,9) 15 Da wurden bestürzt die Fürsten[8] Edoms; die Gewaltigen Moabs, Zittern ergriff sie; es verzagten alle Bewohner Kanaans. (1Mo 36,16; 4Mo 22,3; 5Mo 2,4; Hab 3,6) 16 Es überfiel sie Schrecken und Furcht; vor der Größe deines Arms wurden sie stumm[9] wie ein Stein, während hindurchzog dein Volk, HERR, während hindurchzog das Volk, das du erworben. (2Mo 6,7; 2Mo 23,22; Jos 2,9; Ps 74,2; Ps 89,14; Jes 43,1) 17 Du wirst sie bringen und pflanzen auf den Berg deines Erbteils, die Stätte, die du, HERR, zu deiner Wohnung gemacht hast, das Heiligtum, Herr, das deine Hände bereitet haben. (2Mo 25,8; Jos 22,19; Ps 78,54; Hes 37,26) 18 Der HERR ist König auf immer und ewig! (Ps 10,16; Ps 146,10; Dan 3,33; Offb 11,15) 19 Denn als die Pferde des Pharao mit seinen Wagen und mit seinen Reitern[10] ins Meer gezogen waren, hat der HERR das Wasser des Meeres über sie zurückkehren lassen; aber die Söhne Israel sind auf trockenem Land mitten durchs Meer gegangen. (2Mo 14,22; Jos 4,23) 20 Und die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigentänzen. (2Mo 2,4; 4Mo 26,59; Ri 4,4; Ri 11,34; 1Sam 18,6; 2Sam 6,14; 2Kön 22,14; Neh 6,14; Ps 68,26) 21 Und Mirjam sang ihnen[11] zu: Singt dem HERRN, denn hoch erhaben ist er[12]; Pferd und Wagen warf er ins Meer! 22 Und Mose ließ Israel vom Schilfmeer aufbrechen, und sie zogen hinaus in die Wüste Schur und wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser. (1Mo 25,18; 2Mo 17,1) 23 Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war bitter. Darum gab man dem Ort den Namen Mara[13]. (4Mo 33,8; Rut 1,20; Offb 8,11) 24 Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken? (2Mo 16,2; 2Mo 17,3; Mt 6,31) 25 Da schrie er zum HERRN, und der HERR zeigte ihm ein Stück Holz; das warf er ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort legte er Ordnung und Recht für es fest, und dort prüfte er es, (2Mo 16,4; 2Mo 17,4; 5Mo 8,2; Jos 24,25; Ri 2,22; 2Kön 2,21; Hes 47,8; 1Petr 1,6) 26 und er sprach: Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, seinen Geboten gehorchst und all seine Ordnungen hältst, dann werde ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, der dich heilt. (2Mo 19,5; 2Mo 23,25; 4Mo 12,13; 5Mo 5,1; 5Mo 7,12; 5Mo 28,1; Ps 81,9; Ps 103,3; Jes 55,3; Jer 11,7; Hos 11,3) 27 Dann kamen sie nach Elim, und dort waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume; und sie lagerten sich dort am Wasser. (4Mo 33,9; Ps 23,2)