1Ein Gotteslied von Asaf. Gott steht auf in der Gottesversammlung. Mitten unter ihnen zieht er die Götter zur Verantwortung.2Wie lange noch wollt ihr ungerechte Urteile fällen und die Gottesverächter begünstigen? SELAH!3Schafft Recht den Wehrlosen und Waisen, helft den Unterdrückten und Bedürftigen zu ihrem Recht!4Befreit die Schwachen und Verarmten, reißt sie aus der Gewalt der Gottesfeinde!5Doch sie verstehen nichts und begreifen nichts, im Dunkeln tappen sie umher. So kommen alle Grundfesten der Erde ins Wanken.6Ich hatte zwar gesagt: »Ihr seid ja Götter, Nachfahren des Höchsten seid ihr alle!«7Dennoch werdet ihr sterben wie gewöhnliche Menschen und wie jeder andere Machthaber werdet ihr zu Fall kommen!8Steh doch auf, Gott, und halte Gericht über die Erde! Denn du wirst alle Nationen als dein Eigentum einnehmen!
1Ein Lied von Asaf. Gott steht auf inmitten der Götter[1], in ihrer Versammlung erhebt er Anklage: (Ps 58,2)2»Wie lange noch wollt ihr das Recht verdrehen, wenn ihr eure Urteile sprecht? Wie lange noch wollt ihr Partei ergreifen für Menschen, die sich mir widersetzen?3Verhelft den Wehrlosen und Waisen zu ihrem Recht! Behandelt die Armen und Bedürftigen, wie es ihnen zusteht!4Reißt sie aus den Klauen ihrer Unterdrücker!«5Aber sie handeln ohne Sinn und Verstand; sie irren im Dunkeln umher und sehen nicht, dass durch ihre Bosheit die Welt ins Wanken gerät.6Zwar hatte ich ihnen gesagt: »Ihr seid Götter! Ihr alle seid Söhne des Höchsten!7Aber wie gewöhnliche Menschen müsst auch ihr sterben; euer Leben wird genauso enden wie das eines jeden Herrschers!«8Erhebe dich, Gott, und richte die Welt, denn dir gehören alle Völker!
1Ein Psalm Asafs. Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern. (1Kön 22,19)2»Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Frevler vorziehen? Sela. (5Mo 1,17)3Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht. (Jes 1,17)4Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Frevler.«5Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, / sie tappen dahin im Finstern. Es wanken alle Grundfesten der Erde.6»Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten; (Joh 10,34)7aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie einer der Fürsten zugrunde gehen.«8Gott, mache dich auf und richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Völker! (1Mo 18,25)