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Schlachter 2000

1 Dem Vorsänger. »Verdirb nicht.«1 Ein Psalmlied, von Asaph.
2 Wir danken dir, o Gott, wir danken dir, denn nahe ist dein Name; man verkündet deine Wundertaten!2
3 »Wenn ich finde, daß die Zeit da ist,3 so werde ich recht richten.
4 Mag die Erde wanken und alle ihre Bewohner — Ich habe ihre Säulen festgestellt!« (Sela.)
5 Ich sprach zu den Übermütigen: Seid nicht übermütig! und zu den Gottlosen: Erhebt nicht das Horn!4
6 Erhebt euer Horn nicht hoch, redet nicht mit frech emporgerecktem Hals!
7 Denn weder von Osten noch von Westen, auch nicht von der Wüste her kommt Erhöhung;
8 sondern Gott ist der Richter; den einen erniedrigt, den anderen erhöht er.
9 Denn ein Becher ist in der Hand des Herrn, gefüllt mit schäumendem Würzwein; davon schenkt er ein: sogar seine Hefen5 müssen schlürfen und trinken alle Gottlosen auf Erden.
10 Ich aber will es ewig verkünden; dem Gott Jakobs will ich lobsingen.
11 Und alle Hörner der Gottlosen will ich abhauen; aber die Hörner des Gerechten sollen erhöht werden!
1 vgl. 5Mo 9,26; Ps 58,1; 59,1; Jes 65,8; Röm 14,15.
2 od. deine Wundertaten verkünden es.
3 w. wenn ich die bestimmte Zeit erfassen werde.
4 d.h. brüstet euch nicht in eurer Macht. Das Horn ist ein Zeichen der Stärke und Herrschermacht (vgl. auch V. 11).
5 d.h. den Bodensatz.
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