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Schlachter 2000

1 Von David. Gelobt sei der Herr, mein Fels, der meine Hände geschickt macht zum Kampf, meine Finger zum Krieg;
2 meine gnädige Hilfe und meine Burg, meine Zuflucht und mein Erretter, mein Schild, auf den ich vertraue1, der mir auch mein Volk unterwirft!
3 Herr, was ist der Mensch2, daß du an ihn gedenkst,3 der Sohn des Menschen4, daß du auf ihn achtest?
4 Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten!
5 Herr, neige deinen Himmel und fahre herab! Rühre die Berge an, daß sie rauchen!
6 Laß es blitzen und zerstreue sie, schieße deine Pfeile ab und schrecke sie!
7 Strecke deine Hand aus von der Höhe; reiße mich heraus und rette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde,
8 deren Mund Lügen redet und deren Rechte5 eine trügerische Rechte ist.
9 O Gott, ein neues Lied will ich dir singen, mit der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen,
10 der du den Königen Sieg gibst und deinen Knecht David errettest vor dem verderblichen Schwert!
11 Reiße mich heraus und errette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Lügen redet und deren Rechte eine trügerische Rechte ist,
12 damit unsere Söhne in ihrer Jugend wie Sprößlinge emporwachsen, unsere Töchter den Säulen gleichen, gemeißelt nach der Art eines Tempelbaus;
13 daß unsere Speicher gefüllt sind und Vorräte geben von jeglicher Art; daß unsere Schafe sich tausendfach mehren, zehntausendfach auf unseren Weiden;
14 daß unsere Rinder trächtig sind ohne Unfall noch Verlust, und daß kein Klagegeschrei zu hören ist auf unseren Straßen!
15 Wohl dem Volk, dem es so ergeht; wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!
1 od. bei dem ich mich berge.
2 hebr. Adam; so auch V. 4a.
3 od. daß du Kenntnis von ihm nimmst / dich seiner annimmst.
4 hebr. enosch = der sündige, schwache und sterbliche Mensch.
5 d.h. deren Schwurhand.
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