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Schlachter 2000

Jona im Bauch eines großen Fisches - Sein Gebet und seine Rettung

1 Und der Herr entsandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte lang.
2 Und Jona betete aus dem Bauch des Fisches zu dem Herrn, seinem Gott, und sprach:
3 Aus meiner Drangsal rief ich zu dem Herrn, und er erhörte mich; aus dem Schoß des Totenreiches1 schrie ich, und du hörtest meine Stimme!
4 Denn du hattest mich in die Tiefe geschleudert, mitten ins Meer, daß mich die Strömung umspülte; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich.
5 Und ich sprach: Ich bin von deinen Augen verstoßen; dennoch will ich fortfahren, nach deinem heiligen Tempel zu schauen!
6 Die Wasser umringten mich bis an die Seele,2 die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt.
7 Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt — da hast du, Herr, mein Gott, mein Leben aus dem Grab3 heraufgeführt!
8 Als meine Seele in mir verschmachtete, gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.
9 Die Verehrer nichtiger Götzen4 verlassen ihre Gnade5;
10 ich aber will dir mit lauter Stimme Lob opfern; was ich gelobt habe, das will ich bezahlen. Die Rettung kommt von dem Herrn!
11 Und der Herr gebot dem Fisch; und der spie Jona ans Land.
1 hebr. Scheol.
2 od. bis an den Hals.
3 od. aus der Grube.
4 w. Die sich an nichtige Götzen halten.
5 d.h. den, der ihnen Gnade erweist.
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