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Schlachter 2000

Die fürsorgliche Liebe des Paulus

1 Weil wir es nicht länger aushielten, zogen wir es daher vor, allein in Athen zu bleiben,
2 und sandten Timotheus, unseren Bruder, der Gottes Diener und unser Mitarbeiter am Evangelium von Christus ist, damit er euch stärke und euch tröste in eurem Glauben,
3 damit niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen; denn ihr wißt selbst, daß wir dazu bestimmt sind.
4 Als wir nämlich bei euch waren, sagten wir euch voraus, daß wir Bedrängnisse1 erleiden müßten, und so ist es auch gekommen, wie ihr wißt.
5 Darum hielt ich es auch nicht mehr länger aus, sondern erkundigte mich nach eurem Glauben, ob nicht etwa der Versucher euch versucht habe und unsere Arbeit umsonst gewesen sei.
6 Nun aber, da Timotheus von euch zu uns zurückgekehrt ist und uns gute Nachricht gebracht hat von eurem Glauben und eurer Liebe, und daß ihr uns allezeit in gutem Andenken habt und danach verlangt, uns zu sehen, gleichwie [auch] wir euch,
7 da sind wir deshalb, ihr Brüder, euretwegen bei all unserer Bedrängnis und Not getröstet worden durch euren Glauben.
8 Denn nun leben wir, wenn ihr feststeht im Herrn!
9 Denn was für einen Dank können wir Gott euretwegen abstatten für all die Freude, die wir um euretwillen haben vor unserem Gott?
10 Tag und Nacht flehen wir aufs allerdringendste, daß wir euer Angesicht sehen und das ergänzen dürfen, was an eurem Glauben noch mangelt.
11 Er selbst aber, Gott, unser Vater, und unser Herr Jesus Christus lenke unseren Weg zu euch!
12 Euch aber lasse der Herr wachsen und überströmend werden in der Liebe zueinander und zu allen, gleichwie auch wir sie zu euch haben,
13 damit er eure Herzen stärke und sie untadelig seien in Heiligkeit vor unserem Gott und Vater bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen.
1 Andere Übersetzung: Bedrängnisse / Trübsale.
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