Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Neues Leben. Die Bibel

1 Lobe nicht den morgigen Tag, denn du weißt nicht, was er bringen wird.
2 Lobe dich nicht selbst, lass das andere tun!
3 Ein Stein ist schwer und Sand wiegt viel, aber noch schwerer wiegt der Ärger über einen Narren.
4 Zorn ist grausam und Wut ist wie eine Flut, aber wer kann sich vor der vernichtenden Gewalt der Eifersucht retten?
5 Ein offener Tadel ist besser als verborgene Liebe!
6 Wunden, die ein Freund geschlagen hat, sind besser als Küsse von einem Feind.
7 Wer satt ist, dem schmeckt auch der Honig nach nichts, dem Hungrigen aber schmeckt sogar bittere Speise süß.
8 Ein Mensch, der von daheim wegläuft, ist wie ein Vogel, der aus dem Nest flieht.
9 Der ehrliche Rat eines Freundes ist so angenehm wie Öl oder Weihrauch.
10 Lass niemals einen Freund im Stich - weder deinen eigenen noch den deines Vaters. Dann wirst du, wenn du selbst in Not bist, nicht deine Verwandten um Hilfe bitten müssen. Es ist besser, zu einem Nachbarn zu gehen als zu einem Verwandten, der weit entfernt lebt.
11 Mein Sohn, wie werde ich mich freuen, wenn du klug und weise wirst! Dann werde ich dem, der mich verspottet, mutig entgegentreten können.
12 Ein kluger Mensch sieht die Gefahr voraus und bringt sich in Sicherheit; die Unerfahrenen stolpern blindlings dahin und müssen die Folgen tragen.
13 Wer für einen Fremden bürgt, von dem verlange Sicherheiten; behalte ein Pfand von ihm, wenn er für einen, der fremd ist, bürgt.
14 Wenn du deinen Nachbarn allzu früh am Morgen schon freundlich grüßt, wird er das als einen Fluch empfinden!
15 Eine nörgelnde Frau lässt sich mit einem undichten Dach vergleichen, durch das es ununterbrochen tropft.
16 Wer ihre Vorwürfe beschwichtigen will, gleicht einem, der dem Wind Einhalt gebieten oder mit fettigen Händen einen Gegenstand festhalten will.
17 Eisen schärft Eisen, ebenso schärft ein Mensch einen anderen.
18 Wer einen Feigenbaum pflegt, darf seine Früchte essen. So werden auch die Arbeiter, die ihren Herrn schützen, belohnt.
19 So wie sich ein Gesicht im Wasser spiegelt, spiegelt das Herz den Menschen.
20 So wie Tod und Zerstörung1 niemals genug haben, so sind die Augen des Menschen unersättlich.
21 Die Reinheit von Gold und Silber wird im Feuer geprüft, doch ein Mensch wird auf die Probe gestellt, wenn er gelobt wird.
22 Du kannst einem Narren die Dummheit nicht austreiben, selbst wenn du ihn mit Mörser und Stößel mahlst wie Korn.
23 Du sollst den Zustand deiner Herden kennen und dich mit Leib und Seele ihrer Pflege widmen,
24 denn Reichtum ist nicht von ewiger Dauer, so wie eine Krone vielleicht schon der nächsten Generation nicht mehr sicher ist.
25 Wenn das Heu eingebracht ist, das neue Korn gereift und die Kräuter der Berge eingesammelt sind,
26 geben deine Schafe Wolle für neue Kleider und deine Ziegen werden für den Preis eines Ackers verkauft.
27 Und du wirst genügend Ziegenmilch für dich, deine Familie und deine Mägde haben.
1 27,20 Hebr. Scheol und Abaddon.
© 2016 ERF Medien