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Neues Leben. Die Bibel

Das Volk bekennt seine Sünde

1 Während Esra vor dem Haus Gottes auf den Knien lag und betete und unter Tränen dieses Geständnis ablegte, sammelte sich eine große Menschenmenge aus Israel um ihn - Männer, Frauen und Kinder -, und alle weinten bitterlich.
2 Schließlich sagte Schechanja, der Sohn Jehiëls, ein Nachkomme Elams, zu Esra: »Wir bekennen, dass wir unserem Gott untreu waren, als wir die fremden Frauen von den Völkern dieses Landes geheiratet haben. Aber es besteht dennoch Hoffnung für Israel!
3 Wir wollen einen Bund mit unserem Gott schließen, dass wir alle diese Frauen und ihre Kinder fortschicken. Wir wollen den Rat befolgen, den mein Herr und die anderen, die die Gebote unseres Gottes halten, uns gegeben haben. Wie das Gesetz es vorschreibt, so soll es gemacht werden.
4 Erhebe dich, denn diese Sache ist deine Pflicht. Wir sind mit dir. Sei stark und handle!«
5 Da erhob Esra sich. Er forderte von den obersten Priestern, von den Leviten und von allen Israeliten den Schwur, dass sie halten wollten, was eben gesagt worden war. Und sie schworen es.
6 Daraufhin verließ Esra den Vorplatz vor dem Haus Gottes und ging zur Kammer Johanans, des Sohnes Eljaschibs. Dort ging er hinein, ohne Brot zu essen oder Wasser zu trinken. Er trauerte über den Treuebruch der Verbannten.
7 Danach wurden die Rückkehrer in ganz Juda und Jerusalem aufgerufen, nach Jerusalem zu kommen.
8 Wer nicht innerhalb von drei Tagen eintraf, sollte auf Beschluss der führenden Männer und der Ältesten enteignet und aus der Gemeinschaft der Verbannten ausgeschlossen werden.
9 Binnen drei Tagen hatten sich alle Männer von Juda und Benjamin in Jerusalem versammelt. Das war am 20. Tag des neunten Monats1. All das Volk war auf dem Platz vor dem Haus Gottes zusammengekommen und zitterte wegen der Angelegenheit und weil es regnete.
10 Da erhob sich der Priester Esra und sagte zu ihnen: »Ihr seid untreu gewesen, denn ihr habt fremde Frauen geheiratet. Ihr habt die Schuld Israels vergrößert.
11 Doch nun gebt dem Herrn, dem Gott eurer Vorfahren, Ehre und tut, was er verlangt. Haltet euch von den Völkern dieses Landes fern und trennt euch von euren ausländischen Frauen.«
12 Da antworteten die Anwesenden und sprachen mit lauter Stimme: »Du hast Recht; wir müssen tun, was du sagst!
13 Aber das Volk ist zahlreich und es ist Regenzeit, sie haben keine Kraft, um im Freien zu stehen. Diese Sache kann nicht in einem oder zwei Tagen erledigt werden, denn es sind viele, die sich in dieser Sache schuldig gemacht haben.
14 Unsere Obersten sollen für die Versammlung entscheiden. Jeder, der in unseren Städten wohnt und der eine ausländische Frau hat, soll zu einer dafür festgesetzten Zeit zusammen mit den führenden Männern und Richtern seiner Stadt kommen, damit der Zorn unseres Gottes in dieser Sache abgewendet wird.«
15 Nur Jonatan, der Sohn Asaëls, und Jachseja, der Sohn Tikwas, lehnten diesen Vorschlag ab und Meschullam und Schabbetai, der Levit, schlossen sich ihnen an.
16 Die Verbannten verfuhren so: Esra, der Priester, wählte Männer aus, Familienoberhäupter nach den Häusern ihrer Väter, die alle namentlich genannt wurden. Diese setzten sich am ersten Tag des zehnten Monats2 zusammen und berieten über die Sache.
17 Am ersten Tag des ersten Monats3 hatten sie die Angelegenheiten aller Männer, die ausländische Frauen geheiratet hatten, geregelt.

Die Männer, die Mischehen eingegangen waren

18 Im Folgenden sind die Priester, die ausländische Frauen geheiratet hatten, aufgelistet: Aus der Nachkommenschaft von Jeschua, dem Sohn Jozadaks, und seiner Brüder: Maaseja, Eliëser, Jarib und Gedalja.
19 Sie schworen, ihre Frauen fortzuschicken, und jeder bekannte seine Schuld mit einem Widder als Schuldopfer.
20 Aus der Nachkommenschaft von Immer: Hanani und Sebadja;
21 aus der Nachkommenschaft von Harim: Maaseja, Elia, Schemaja, Jehiël und Usija;
22 aus der Nachkommenschaft von Paschhur: Eljoënai, Maaseja, Jismael, Netanel, Josabad und Elasa.
23 Von den Leviten: Josabad, Schimi und Kelaja, der auch Kelita genannt wurde, Petachja, Juda und Eliëser.
24 Von den Sängern: Eljaschib; von den Torhütern: Schallum, Telem und Uri.
25 Und aus Israel: Aus der Nachkommenschaft von Parosch: Ramja, Jisija, Malkija, Mijamin, Eleasar, Haschabja und Benaja;
26 aus der Nachkommenschaft von Elam: Mattanja, Secharja, Jehiël, Abdi, Jeremot und Elia;
27 aus der Nachkommenschaft von Sattu: Eljoënai, Eljaschib, Mattanja, Jeremot, Sabad und Asisa.
28 Aus der Nachkommenschaft von Bebai: Johanan, Hananja, Sabbai und Atlai;
29 aus der Nachkommenschaft von Bigewai: Meschullam, Malluch, Adaja, Jaschub, Scheal und Jeremot;
30 aus der Nachkommenschaft von Pahat-Moab: Adna, Kelal, Benaja, Maaseja, Mattanja, Bezalel, Binnui und Manasse.
31 Und die Nachkommen von Harim: Eliëser, Jischija, Malkija, Schemaja, Simeon,
32 Benjamin, Malluch und Schemarja.
33 Aus der Nachkommenschaft von Haschum: Mattenai, Mattatta, Sabad, Elifelet, Jeremai, Manasse und Schimi;
34 aus der Nachkommenschaft von Bani: Maadai, Amram, Uël,
35 Benaja, Bedja, Keluhi,
36 Wanja, Meremot, Eljaschib,
37 Mattanja, Mattenai, Jaasai.
38 Aus der Nachkommenschaft von Binnui: Schimi,
39 Schelemja, Nathan, Adaja,
40 Machnadbai, Schaschai, Scharai,
41 Asarel, Schelemja, Schemarja,
42 Schallum, Amarja und Josef;
43 aus der Nachkommenschaft von Nebo: Jëiël, Mattitja, Sabad, Sebina, Jaddai, Joel und Benaja.
44 Jeder dieser Männer hatte eine ausländische Frau, manche von ihnen hatten auch Kinder.
1 10,9 Das Ereignis, um das es hier geht, fand am 19. Dezember 458 v. Chr. statt; s. auch die Anm. zu 3,1.
2 10,16 Dieses Ereignis fiel auf den 29. Dezember des Jahres 458 v. Chr.; s. auch die Anm. zu 10,9.
3 10,17 Dieses Ereignis fiel auf den 27. März des Jahres 457 v. Chr.; s. auch die Anm. zu 10,9.
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