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Neues Leben. Die Bibel

1 Fangen wir jetzt wieder an, mit unserer Arbeit anzugeben? Manche Leute müssen Empfehlungsschreiben mitbringen oder euch bitten, ihnen Empfehlungsbriefe zu schreiben.
2 Der einzige Empfehlungsbrief, den wir brauchen, seid ihr selbst! Euer Leben ist wie ein Brief, der in unsere1 Herzen geschrieben wurde. Jeder kann ihn lesen und erkennen, was wir unter euch getan haben.
3 Ihr seid ein Brief Christi, von uns geschrieben, aber nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes: nicht auf Steintafeln, sondern in die Herzen der Menschen.
4 Wir sind uns darin so sicher, weil wir durch Christus großes Vertrauen zu Gott haben.
5 Wir halten uns selbst nicht dazu fähig, irgendetwas zu bewirken, was bleibenden Wert hätte. Unsere Kraft dazu kommt von Gott.
6 Er hat uns befähigt, Diener seines neuen Bundes zu sein, eines Bundes, der nicht auf schriftlichen Gesetzen beruht, sondern auf dem Geist Gottes. Der alte Weg führt in den Tod, aber auf dem neuen Weg schenkt der Heilige Geist Leben.2

Die Herrlichkeit des neuen Bundes

7 Die alte Ordnung mit ihren in Stein gehauenen Gesetzen führte zum Tod, obwohl sie mit einer solchen Herrlichkeit begann, dass das Volk Israel nicht einmal den Anblick von Moses Gesicht ertragen konnte. Denn sein Gesicht strahlte die Herrlichkeit Gottes aus, auch wenn dieser Glanz bald wieder verging.
8 Können wir da nicht noch weit größere Herrlichkeit erwarten, wenn der Heilige Geist Leben schenkt?
9 Wenn schon der alte Bund, der zur Verdammnis führte, so herrlich war, wie viel herrlicher muss dann erst der neue Bund sein, der uns vor Gott gerecht macht!
10 Ja, die erste Herrlichkeit war überhaupt nicht herrlich im Vergleich zu der überwältigenden Herrlichkeit des neuen Bundes.
11 Wenn also schon der alte Bund, der doch vergangen ist, voller Herrlichkeit war, dann besitzt der neue Bund, der in Ewigkeit bleiben wird, unermesslich viel größere Herrlichkeit.
12 Da dieser neue Bund uns diese Hoffnung gibt, können wir alles wagen.
13 Wir sind nicht wie Mose, der sein Gesicht verhüllte, damit das Volk Israel nicht sah, wie der Glanz der Herrlichkeit Gottes darauf verging.
14 Doch die Gedanken der Menschen wurden verfinstert, und bis auf den heutigen Tag liegt ein Schleier über ihrem Denken. Wenn das Gesetz des alten Bundes vorgelesen wird, erkennen sie die Wahrheit nicht. Dieser Schleier kann nur durch den Glauben an Christus aufgehoben werden.
15 Ja, noch heute sind ihre Herzen, wenn sie die Schriften Moses lesen, durch diesen Schleier verhüllt, sodass sie sie nicht verstehen.
16 Doch wenn sich jemand dem Herrn zuwendet, wird der Schleier weggenommen.
17 Der Herr aber ist der Geist, und wo immer der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
18 Von uns allen wurde der Schleier weggenommen, sodass wir die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel sehen können. Und der Geist des Herrn wirkt in uns, sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln.3
1 3,2 In manchen Handschriften heißt es eure.
2 3,6 Griech. Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
3 3,18 Griech. wir aber alle ... werden in dasselbe Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn des Geistes gegeben wird.
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