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Luther 1984

Getrostes Vertrauen in schwerer Not

1 "Ein güldenes Kleinod Davids, vorzusingen, nach der Weise »die stumme Taube unter den Fremden«," Als ihn die Philister in Gat ergriffen hatten.
2 Gott, sei mir gnädig, denn Menschen stellen mir nach; täglich bekämpfen und bedrängen sie mich.
3 Meine Feinde stellen mir täglich nach; denn viele kämpfen gegen mich voll Hochmut.
4 Wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich.
5 Ich will Gottes Wort rühmen; / auf Gott will ich hoffen und mich nicht fürchten. Was können mir Menschen tun?
6 Täglich fechten sie meine Sache an; alle ihre Gedanken suchen mir Böses zu tun.
7 Sie rotten sich zusammen, sie lauern / und haben Acht auf meine Schritte, wie sie mir nach dem Leben trachten.
8 Sollten sie mit ihrer Bosheit entrinnen? Gott, stoß diese Leute ohne alle Gnade hinunter!
9 Zähle die Tage meiner Flucht, / sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie.
10 Dann werden meine Feinde zurückweichen, / wenn ich dich anrufe. Das weiß ich, dass du mein Gott bist.
11 Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort.
12 Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun?
13 Ich habe dir, Gott, gelobt, dass ich dir danken will.
14 Denn du hast mich vom Tode errettet, meine Füße vom Gleiten, dass ich wandeln kann vor Gott im Licht der Lebendigen.
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