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Hoffnung für alle

Warnung vor Ehebruch

1 Mein Sohn, sei aufmerksam, und hör auf meine Lehre, denn ich weiß, wovon ich rede!
2 Dann lernst du, überlegt zu handeln, und an deinen Worten erkennt man, wie vernünftig du bist.
3 Die Frau eines anderen Mannes kann sehr verführerisch sein, wenn sie dich mit schönen Worten betört.
4 Aber das Ende wird schmerzhaft sein und der Nachgeschmack bitter.
5 Sie bringt dich an den Rand des Abgrunds und reißt dich mit in den Tod.
6 Sie umgarnt dich, damit du nicht merkst, wie du in dein Verderben läufst.
7 Ihr jungen Männer, hört auf mich, und vergesst nie, was ich jedem von euch sage:
8 Geh einer solchen Frau aus dem Weg, lass dich nicht einmal in der Nähe ihres Hauses blicken!
9 Sonst verlierst du dein Ansehen, und in der Blüte deines Lebens richten grausame Menschen dich völlig zugrunde!
10 Fremde werden deinen Besitz an sich reißen; der Lohn deiner Arbeit gehört dann einem anderen.
11 Schließlich bist du völlig abgemagert, du siechst dahin und stöhnst mit letzter Kraft:
12 "Hätte ich doch die Ratschläge ernst genommen! Warum habe ich mich nur gegen die Ermahnung gewehrt?
13 Warum habe ich meinen Lehrern keine Aufmerksamkeit geschenkt und nicht auf sie gehört?
14 Fast hätte ich mich vor aller Augen ins Unglück gestürzt!"
15 Freu dich doch an deiner eigenen Frau! Ihre Liebe ist wie eine Quelle, aus der immer wieder frisches Wasser sprudelt.
16 Willst du sie verlieren, weil du dich mit anderen einlässt?1
17 Dir allein soll ihre Liebe gehören, mit keinem anderen sollst du sie teilen!
18 Erfreue dich an deiner Frau, die du als junger Mann geheiratet hast.
19 Bewundere ihre Schönheit und Anmut!2 Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!
20 Mein Sohn, willst du dich wirklich mit einer anderen vergnügen und mit einer fremden Frau schlafen?
21 Der Herr sieht genau, was du tust; nichts bleibt ihm verborgen.
22 Wer Gottes Gebote missachtet, dreht sich selbst einen Strick und ist gefangen in seiner Schuld.
23 Wer sich nicht beherrschen kann, schaufelt sich sein eigenes Grab.
1 Wörtlich: Sollen sich denn deine Quellen auf die Straße ergießen und deine Bäche auf die Plätze?
2 Wörtlich: Sie ist (anmutig) wie eine Hirschkuh und wie eine Gazelle.
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