2Der Gottlose wird durch und durch von der Sünde beherrscht; vor Gott hat er keine Ehrfurcht.
3Er bildet sich etwas darauf ein, Unrecht zu tun und andere zu hassen.1
4Was er sagt, ist Lug und Trug. Längst hat er aufgehört, sinnvoll zu handeln und Gutes zu tun.
5Noch vor dem Einschlafen schmiedet er finstere Pläne. Bewusst hat er sich für das Böse entschieden und lässt sich davon nicht abbringen.
6Herr, deine Güte ist unvorstellbar weit wie der Himmel, und deine Treue reicht so weit, wie die Wolken ziehen.
7Deine Gerechtigkeit ist unerschütterlich wie die mächtigen Berge, deine Entscheidungen sind unermesslich wie das tiefe Meer. Mensch und Tier erfahren deine Hilfe, o Herr!
8Wie kostbar ist deine Güte, o Gott: Bei dir finden Menschen Schutz und Sicherheit.
9Aus deinem Überfluss schenkst du ihnen mehr als genug, mit Freude und Wonne überschüttest du sie.2
10Du bist die Quelle - alles Leben strömt aus dir. In deinem Licht sehen wir das Licht.
11Erhalte deine Liebe denen, die dich kennen, und zeige deine Treue allen, die dir von ganzem Herzen dienen!
12Lass nicht zu, dass hochmütige Menschen meine Ehre in den Dreck ziehen und dass Unheilstifter mich fortjagen!
13Da! Sie stürzen zu Boden und sind unfähig, wieder aufzustehen!
1 Oder: Er bildet sich viel zu viel auf sich ein, um sein Unrecht einzusehen oder es gar zu hassen.
2 Wörtlich: Sie trinken sich satt am Fett deines Hauses, und du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.