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Hoffnung für alle

Wer anderen eine Grube gräbt ...

1 Ein Klagelied Davids. Er trug es dem Herrn vor, als er unter den Anschuldigungen des Benjaminiten Kusch zu leiden hatte.
2 Herr, mein Gott, bei dir suche ich Schutz. Bring mich in Sicherheit vor meinem Verfolger! Rette mich doch,
3 sonst bin ich ihm hilflos ausgeliefert, und er zerfleischt mich wie ein Löwe.
4 Herr, mein Gott, wenn das zutrifft, was er mir vorwirft: wenn ich wirklich anderen Unrecht getan habe,
5 wenn ich das Vertrauen meines Freundes missbrauchte, oder wenn ich den beraubte, der mich grundlos in die Enge trieb,
6 dann soll mein Feind mich verfolgen, mich einholen und niedertreten. Dann habe ich diesen ehrlosen Tod verdient!
7 Greif ein, Herr! Strafe sie in deinem Zorn! Stelle dich meinen Feinden entgegen, denn sie wüten gegen mich! Komm und hilf mir! Recht muss doch Recht bleiben!
8 Versammle alle Völker um dich zum Gericht, du hast das letzte Wort.
9 Herr, du richtest die Völker. Vor aller Öffentlichkeit verschaffe mir Recht, denn du weißt, dass ich unschuldig bin. Grundlos werde ich beschuldigt.
10 Mach doch Schluss mit der Bosheit der Bösen und richte den wieder auf, der deinen Willen tut! Du, Gott, bist unbestechlich, und niemand kann dich täuschen!
11 Ja, Gott beschützt mich; er rettet den, der offen und ehrlich ist.
12 Gott ist ein gerechter Richter, ein Gott, der noch heute strafen kann!
13 Schon wieder schärft mein Feind sein Schwert, er spannt seinen Bogen und zielt auf mich.
14 Doch seine tödlichen Pfeile treffen ihn selbst; was mir den Tod bringen sollte, wird nun ihm zum Verhängnis.
15 Er brütet Böses aus und richtet Unheil an. Aber bald merkt er, dass er sich damit nur selbst betrogen hat!
16 Denn wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
17 Das Unheil, das er anderen bereitet hat, bricht nun über ihn herein; er wird zum Opfer seiner eigenen Bosheit.
18 Den Herrn will ich loben, denn er sorgt für mein Recht. Ihm, dem höchsten Gott, will ich ein Danklied singen!
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