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Hoffnung für alle

Wer das Recht bricht, wird selbst zerbrochen

1 Ein Lied Davids, nach der Melodie: "Richte nicht zugrunde."
2 Ihr Mächtigen, trefft ihr wirklich gerechte Entscheidungen? Gilt noch gleiches Recht für alle, wenn ihr eure Urteile fällt?
3 Nein! Schon eure Gedanken sind von Ungerechtigkeit verseucht, mit Willkür und Gewalt versklavt ihr das Land.
4 Diese Rechtsbrecher sind von Geburt an verlogen und verdorben.
5 Sie sind giftig wie Schlangen. Doch wenn es darauf ankommt, sich etwas sagen zu lassen, dann stellen sie sich taub
6 wie eine Schlange, bei der jede Kunst des Beschwörers versagt.
7 O Gott, schlage ihnen die Zähne ein! Brich diesen Löwen das Gebiss aus, Herr!
8 Lass diese Mächtigen verschwinden wie Wasser, das im Boden versickert! Wenn sie ihre Waffen einsetzen wollen, schlage sie ihnen aus der Hand!1
9 Lass sie eingehen wie Schnecken in sengender Hitze! Wie eine Fehlgeburt sollen sie das Licht der Sonne nicht sehen!
10 Weg mit ihnen! Noch bevor sie ihre hinterhältigen Pläne verwirklichen, soll der Herr sie davonjagen.2
11 Gott wird mit ihnen abrechnen! Wer ihm die Treue hält, wird sich darüber freuen und im Blut der Rechtsbrecher waten.
12 Dann werden die Menschen bekennen: Wer Gott gehorcht, wird doch belohnt; es gibt tatsächlich einen Gott, der auf dieser Erde dem Recht zum Sieg verhilft!
1 Wörtlich: Wenn sie ihre Pfeile schießen, dann seien diese wie abgeknickt.
2 Der hebräische Text ist nicht sicher zu deuten. Wörtlich: Noch bevor eure (Koch-)Töpfe (das Feuer vom) Dornstrauch verspüren - ob er frisch ist oder ob er schon hell brennt - er (Gott) wird ihn fortwirbeln.
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