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Hoffnung für alle

"Niemand will etwas von mir wissen!"

1 Ein Gebet Davids, zum Nachdenken. Er verfasste es, als er sich auf der Flucht vor Saul in einer Höhle versteckte.1
2 Ich schreie zum Herrn, so laut ich kann, und flehe um sein Erbarmen.
3 Ihm klage ich meine Not; ihm sage ich, was mich bedrängt.
4 Wenn ich niedergeschlagen bin und nicht mehr weiter weiß, kennst du noch einen Ausweg. Wohin ich auch gehe: überall will man mich ins Unglück stürzen.
5 Wohin ich auch sehe: nirgendwo will man etwas von mir wissen. Ich finde keine Hilfe mehr, und keiner kümmert sich um mich.
6 Deshalb schreie ich zu dir, Herr! Du allein bist meine Zuflucht! Du sorgst dafür, dass ich am Leben bleibe.
7 Höre auf meinen Hilfeschrei, denn ich bin völlig verzweifelt! Rette mich vor meinen Verfolgern, denn ich bin ihnen hilflos ausgeliefert!
8 Hole mich aus dieser Höhle2 heraus! Dann will ich dir danken vor allen, die dir vertrauen. Denn du hast eingegriffen und mir geholfen.
1 Vgl. 1.Samuel 22, 1
2 Wörtlich: aus dem Gefängnis.
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