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Hoffnung für alle

Gott hält, was er verspricht

1 Ein Lied Davids, mit achtsaitigem Instrument zu begleiten.
2 Herr, hilf! Wo finde ich noch Menschen, die zu dir halten? Auf keinen kann man sich mehr verlassen.
3 Jeder belügt jeden. Leicht kommen ihnen Komplimente über die Lippen, aber sie heucheln dabei.
4 Herr, rotte diese Schmeichler und Angeber aus!
5 Ich höre, wie sie prahlen: "Wir erreichen alles, denn wir sind gewaltige Redner; gegen uns kommt keiner an!"
6 "Doch - ich!", spricht der Herr, "jetzt will ich eingreifen, denn die Armen werden unterdrückt, und die Hilflosen seufzen, weil man ihnen hart zusetzt. Ich werde sie befreien!"1
7 An dieser Zusage des Herrn gibt es nichts zu deuteln. Sie ist eindeutig und klar, echt wie reines Silber2.
8 Du, Herr, hältst, was du versprichst, und wirst uns für immer vor diesen selbstherrlichen Menschen beschützen.
9 Denn diese Lügner sind überall, und die Gemeinheit unter den Menschen nimmt ständig zu.
1 Oder: Ich werde ihnen Hilfe schaffen, nach der sie sich sehnen.
2 Wörtlich: wie reines Silber, im Tiegel siebenmal geläutert.
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