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Hoffnung für alle

König Asa von Juda

1 Asa tat, was gut und recht war und dem Herrn, seinem Gott, gefiel.
2 Er zerstörte die Götzenaltäre und Höhenheiligtümer und riss die heiligen Steine und Holzpfähle nieder, die anderen Göttern geweiht waren.
3 Er forderte die Bevölkerung Judas auf, wieder dem Herrn, dem Gott ihrer Vorfahren, zu dienen und nach seinen Geboten zu leben.
4 In allen Städten Judas ließ er die Höhenheiligtümer und Räucheropferaltäre der fremden Götter beseitigen. Zu dieser Zeit herrschte Frieden im Land,
5 denn der Herr sorgte dafür, dass kein Krieg ausbrach. Asa ließ in ganz Juda Städte zu Festungen ausbauen.
6 Er sagte zu den Bewohnern von Juda: "Jetzt ist die beste Gelegenheit, unsere Städte zu befestigen! Lasst uns Stadtmauern und Türme bauen und sie mit Toren und starken Riegeln versehen! Denn noch haben wir in unserem Land freie Hand. Weil wir uns darum bemüht haben, dem Herrn, unserem Gott, zu dienen, darum hat er uns nun ringsum Frieden geschenkt." So begann man mit dem Ausbau der Städte und konnte die Arbeiten ungehindert abschließen.

Der Sieg über die Äthiopier

7 Asa besaß ein Heer mit 300000 Soldaten aus Juda; sie waren mit Langschilden und Lanzen bewaffnet. Dazu kamen 280000 Mann aus Benjamin mit Rundschilden und Bogen. Sie alle waren erfahrene Soldaten.
8 Der Äthiopier Serach rückte mit einem riesigen Heer von Fußsoldaten und 300 Streitwagen gegen Juda vor und kam bis Marescha.
9 Asa zog ihm entgegen. Im Zefatatal bei Marescha stellten sich die beiden Heere auf.
10 Asa betete zum Herrn, seinem Gott: "O Herr, nur du kannst uns helfen im Kampf mit dem riesigen Heer der Feinde, gegen die wir schwach sind. Steh uns bei, Herr, unser Gott! Wir verlassen uns auf dich, und nur weil wir dir vertrauen, kämpfen wir gegen diese Übermacht. Du bist der Herr, unser Gott! Gegen dich kommt kein Mensch an!"
11 Da schenkte der Herr den Judäern den Sieg. Die Äthiopier ergriffen die Flucht.
12 Asa und seine Soldaten verfolgten sie bis nach Gerar. Die Äthiopier erlitten so schwere Verluste, dass sie nach dieser Schlacht kein Heer mehr aufstellen konnten. Der Herr selbst und sein Heer hatten die äthiopischen Truppen zerschlagen. Die Judäer machten große Beute.
13 Sie eroberten die Städte rings um Gerar, denn die Einwohner fürchteten sich vor der Macht des Herrn. Sie plünderten die Städte aus und kehrten mit reicher Beute zurück.
14 Auch die Zeltlager einiger Viehbesitzer griffen sie an und nahmen viele Schafe, Ziegen und Kamele mit. Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück.
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