Help

Hoffnung für alle

Gottes Bund mit Noah

1 Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: "Vermehrt euch, damit die Erde wieder bevölkert wird!
2 Alle Tiere werden sich vor euch fürchten müssen, denn ich gebe sie in eure Hand.
3 Von jetzt an könnt ihr euch von ihrem Fleisch ernähren, nicht nur von Obst und Getreide.
4 Aber esst kein Fleisch, in dem noch Blut ist, denn im Blut ist das Leben.
5 Niemand darf einen anderen Menschen ermorden! Wer dies tut - ob Mensch oder Tier -, muss mit dem Tod dafür büßen. Ich selbst werde ihn zur Rechenschaft ziehen.
6 Wer einen Menschen tötet, darf selbst nicht am Leben bleiben; er soll hingerichtet werden. Denn ich habe den Menschen als mein Ebenbild geschaffen.
7 So seht nun zu, dass eure Nachkommen zahlreich sind. Bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz!"
8 Dann sagte Gott zu Noah und seinen Söhnen:
9 "Ich schließe einen Bund mit euch und mit allen euren Nachkommen,
10 dazu mit allen Tieren, die auf dem Schiff waren.
11 Das ist mein Versprechen: Nie wieder werde ich durch eine Wasserflut die Erde und was auf ihr lebt vernichten.
12-13 Das gilt für alle Zeiten. Ich schließe diesen Bund mit euch und allen Lebewesen. Der Regenbogen soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein.
14 Wenn er in den Wolken erscheint,
15 dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit euch und den anderen Lebewesen geschlossen habe: Nie wieder eine Wasserflut! Nie wieder soll das Leben vernichtet werden!
16-17 Diese Zusage bleibt für alle Zeiten bestehen, der Regenbogen ist das Erinnerungszeichen. Wenn er zu sehen ist, werde ich daran denken."

Noahs Söhne

18 Zusammen mit Noah hatten auch seine drei Söhne Sem, Ham und Jafet das Schiff verlassen. Ham wurde der Stammvater der Kanaaniter.
19 Von diesen dreien stammen alle Völker der Erde ab.
20 Noah bebaute die Felder, legte aber auch einen Weinberg an.
21 Als er von dem Wein trank, wurde er betrunken und lag nackt in seinem Zelt.
22 Ham, der Stammvater der Kanaaniter, entdeckte ihn so und lief sofort nach draußen, um es seinen beiden Brüdern zu erzählen.
23 Da nahmen Sem und Jafet einen Mantel, legten ihn über ihre Schultern und gingen rückwärts ins Zelt. Sie ließen ihn mit abgewandtem Gesicht über ihren Vater fallen, um ihn nicht nackt zu sehen.
24 Als Noah aus seinem Rausch aufwachte, erfuhr er, was sein zweiter Sohn ihm angetan hatte.
25 "Verflucht sei Kanaan!", rief er. "Er soll für seine Brüder der niedrigste aller Knechte sein!"
26 Weiter sagte er: "Gelobt sei der Herr, der Gott Sems! Er mache Kanaan zu Sems Knecht!
27 Gott gebe Jafet viel Land, damit er sich ausbreiten kann. Sein eigenes Gebiet soll sich in das Gebiet Sems erstrecken! Er mache Kanaan zu Jafets Knecht!"
28 Noah lebte nach der Flut noch 350 Jahre
29 und starb im Alter von 950 Jahren.
© 2016 ERF Medien