Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Gute Nachricht Bibel

Die Liste der Bauleute

1 Der Oberste Priester Eljaschib und seine Brüder, die Priester, bauten das Schafstor wieder auf, weihten es und setzten die Torflügel ein. Sie weihten auch das angrenzende Mauerstück bis zum »Turm der Hundert« und zum Hananel-Turm.
2 Die Einwohner von Jericho bauten den daran anschließenden Mauerabschnitt wieder auf. Den nächsten Abschnitt baute Sakkur, der Sohn von Imri, wieder auf.
3 Die Sippe Senaa baute das Fischtor wieder auf. Sie deckten es mit Balken, setzten die Torflügel ein und brachten die Riegel und ihre Sicherungen an.
4 Meremot, der Sohn von Urija und Enkel von Koz, besserte den nächsten Mauerabschnitt aus. Den anschließenden Teil setzte Meschullam, der Sohn von Berechja und Enkel von Meschesabel, instand. Am nächsten Abschnitt arbeitete Zadok, der Sohn von Baana.
5 Die Einwohner von Tekoa besserten den anschließenden Mauerabschnitt aus. Aber die vornehmen Männer dieser Stadt weigerten sich, die Arbeit aufzunehmen, die ihnen von mir zugewiesen wurde.
6 Jojada, der Sohn von Paseach, und Meschullam, der Sohn von Besodja, setzten das Jeschana-Tor instand. Sie deckten es mit Balken, setzten die Torflügel ein und brachten die Riegel und ihre Sicherungen an.
7 Am anschließenden Teil der Mauer arbeiteten Melatja aus Gibeon, Jadon aus Meronot sowie die Männer aus Gibeon und Mizpa. Nahe bei diesem Abschnitt lag der Amtssitz des Statthalters für die Provinz westlich des Eufrats.1
8 Usiël, der Sohn von Harhaja, aus der Familie der Goldschmiede, besserte den nächsten Abschnitt aus. Den anschließenden Teil setzte Hananja, der Salbenmischer, instand. Diese beiden stellten den Abschnitt bis zur »Breiten Mauer« fertig.
9 Refaja, der Sohn Hurs, Vorsteher des halben Verwaltungsbezirks Jerusalem, besserte den nächsten Mauerabschnitt aus.
10 Jedaja, der Sohn von Harumaf, setzte den anschließenden Teil instand, seinem eigenen Haus gegenüber. Am nächsten Abschnitt arbeitete Hattusch, der Sohn von Haschabneja.
11 Malkija, der Sohn Harims, und Haschub, der Sohn Pahat-Moabs, besserten den nächsten Teil der Mauer aus, bis zum Ofenturm.
12 Schallum, der Sohn von Lohesch, Vorsteher der anderen Hälfte des Verwaltungsbezirks Jerusalem, setzte den anschließenden Abschnitt instand, zusammen mit seinen Töchtern.
13 Hanun und die Einwohner von Sanoach bauten das Taltor wieder auf. Sie setzten die Torflügel ein und brachten die Riegel und ihre Sicherungen an. Außerdem besserten sie die Mauer von dort bis zum Misttor aus, ein Stück von etwa 500 Metern.2
14 Das Misttor wurde von Malkija, dem Sohn Rechabs, wieder aufgebaut. Er war Vorsteher des Bezirks Bet-Kerem. Er setzte die Torflügel ein und brachte die Riegel und ihre Sicherungen an.
15 Schallun, der Sohn von Kolhose, Vorsteher des Bezirks Mizpa, baute das Quelltor wieder auf. Er machte eine neue Überdachung, setzte die Torflügel ein und brachte die Riegel und ihre Sicherungen an. Außerdem setzte er die Mauer am Teich der Wasserleitung beim königlichen Garten instand, bis zu den Stufen, die von der Davidsstadt herabführen.
16 Am nächsten Mauerabschnitt arbeitete Nehemja, der Sohn Asbuks, Vorsteher der einen Hälfte des Bezirks Bet-Zur. Er arbeitete an dem Abschnitt gegenüber den Gräbern Davids und seiner Nachfolger, bis zu dem künstlich angelegten Teich und der Kaserne der »Dreißig Helden«.
17 Den anschließenden Teil der Mauer setzten die Leviten unter Rehum, dem Sohn von Bani, instand. Haschabja, Vorsteher der einen Hälfte des Bezirks Keïla, besserte den nächsten Abschnitt aus; er vertrat seinen Bezirk.
18 Am anschließenden Teil arbeiteten die Leviten3 unter Binnui, dem Sohn Henadads, Vorsteher der anderen Hälfte des Bezirks Keïla.
19 Den nächsten Teil setzte Eser, der Sohn von Jeschua, Vorsteher von Mizpa, instand. Sein Abschnitt lag gegenüber dem Aufstieg zur Waffenkammer beim »Winkel«.4
20 Baruch, der Sohn von Sabbai, arbeitete mit ganzem Einsatz am Mauerabschnitt zwischen dem »Winkel« und dem Eingang zum Haus des Obersten Priesters Eljaschib.
21 Meremot, der Sohn von Urija und Enkel von Koz, besserte den nächsten Abschnitt aus, vom Eingang zum Haus Eljaschibs bis zum Ende des Hauses.
22 Den anschließenden Teil setzten die Priester aus der Umgebung von Jerusalem5 instand.
23 Benjamin und Haschub arbeiteten am nächsten Teil, ihren Häusern gegenüber. Asarja, der Sohn von Maaseja und Enkel von Ananeja, setzte den anschließenden Abschnitt instand, nahe bei seinem Haus.
24 Am nächsten Teil arbeitete Binnui, der Sohn Henadads, vom Haus Asarjas bis zum »Winkel« und weiter bis zur »Ecke«.
25 Palal, der Sohn von Usai, arbeitete an der Mauer gegenüber dem »Winkel« und dem hohen Turm, der am königlichen Palast vorspringt, nahe beim Wachthof. Pedaja, der Sohn von Parosch,
26 und die Tempeldiener, die auf dem Ofel wohnten, besserten den anschließenden Teil aus, bis zum Wassertor auf der Ostseite und zum vorspringenden Turm.
27 Am nächsten Teil, vom vorspringenden Turm bis zur Mauer am Ofel, arbeiteten die Einwohner von Tekoa.
28 Den Abschnitt oberhalb des Rosstores setzten die Priester instand, jeder seinem Haus gegenüber.
29 Zadok, der Sohn von Immer, arbeitete an dem Teil der Mauer, der seinem Haus gegenüber lag. Den anschließenden Teil setzte Schemaja, der Sohn von Schechanja, der Wächter des Osttores, instand.
30 Hananja, der Sohn von Schelemja, und Hanun, der sechste Sohn Zalafs, besserten den nächsten Teil aus. Meschullam, der Sohn von Berechja, arbeitete an dem Abschnitt gegenüber seiner Wohnung.
31 Malkija, der Goldschmied, setzte den anschließenden Teil instand, bis zum Haus der Tempeldiener und der Händler gegenüber dem Wachttor und bis zum Aufgang an der Nordostecke.
32 Den Mauerabschnitt von dort bis zum Schafstor setzten die Goldschmiede und die Händler instand.

Die Pläne der Gegner werden durchkreuzt

33 Als Sanballat6 hörte, dass wir die Stadtmauer wieder aufbauten, wurde er zornig und war sehr verärgert. Er machte sich über uns Juden lustig
34 und sagte in Gegenwart seiner Freunde und der Truppen von Samaria: »Was bilden sich diese elenden Juden eigentlich ein? Meinen sie wirklich, sie könnten es schaffen? Oder glauben sie, dass ihre Opfer etwas bewirken?7 Das ist doch keine Arbeit von einem Tag! Sie wollen wohl die verbrannten Steine ihrer Ruinen zu neuem Leben erwecken?«
35 Tobija, der Ammoniter, stand neben ihm und fügte hinzu: »Sie sollen nur bauen! Wenn ein Fuchs an ihre Mauer springt, dann stürzt die ganze Herrlichkeit zusammen!«
36 »Du unser Gott«, sagte ich, »hör doch, wie sie über uns lachen! Lass ihren Spott auf sie selbst zurückfallen! Lass sie gefangen weggeführt werden und selber die Verachtung zu spüren bekommen!
37 Vergib ihnen dieses Unrecht nicht, vergiss es ihnen nicht! Denn sie haben dich beleidigt vor allen, die an der Mauer bauen.«8
38 Trotz dieser Anfeindungen konnten wir die Mauer wieder aufbauen. Bald schon war sie über die ganze Länge geschlossen und bis zur halben Höhe aufgeführt, weil alle mit Eifer bei der Sache waren.
1 Die Deutung der zweiten Vershälfte ist unsicher. Vielleicht handelt es sich um die Residenz des Statthalters während seiner gelegentlichen Besuche.
2 Hebräische Maßangabe 1000 Ellen.
3 die Leviten: wörtlich ihre Brüder.
4 Winkel: andere Deutung Stützpfeiler/Böschung.
5 aus der Umgebung ...: wörtlich aus dem Umkreis, womit sonst die Jordanebene bezeichnet wird.
6 Sanballat, der nach 2,10 wohl aus Bet-Horon (nordwestlich von Jerusalem) stammte, war persischer Statthalter von Samarien.
7 Oder glauben sie: Deutung unsicher.
8 Eine Verhöhnung der Mitarbeiter ist für Nehemia eine Verhöhnung Gottes, der sie zur Arbeit willig gemacht hat. Darum die Bitte um Vergeltung, die im Alten Testament nicht selten ist; vgl. Jer 11,20.
© 2016 ERF Medien