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Gute Nachricht Bibel

Ein Gebet in höchster Not

1 Der Herr aber ließ einen großen Fisch kommen, der verschlang Jona. Drei Tage und drei Nächte lang war Jona im Bauch des Fisches.
2 Dort betete er zum Herrn, seinem Gott:1
3 »In meiner Not rief ich zu dir, Herr, und du hast mir geantwortet. Aus der Tiefe der Totenwelt schrie ich zu dir und du hast meinen Hilfeschrei vernommen.
4 Du hattest mich mitten ins Meer geworfen, die Fluten umgaben mich; alle deine Wellen und Wogen schlugen über mir zusammen.
5 Ich dachte schon, du hättest mich aus deiner Nähe verstoßen, deinen heiligen Tempel würde ich nie mehr sehen.
6 Das Wasser ging mir bis an die Kehle. Ich versank im abgrundtiefen Meer, Schlingpflanzen wanden sich mir um den Kopf.
7 Ich sank hinunter bis zu den Fundamenten der Berge und hinter mir schlossen sich die Riegel der Totenwelt. Aber du, Herr, mein Gott, hast mich lebendig aus der Grube gezogen.
8 Als mir die Sinne schwanden, dachte ich an dich und mein Gebet drang zu dir in deinen heiligen Tempel.
9 Wer sich auf nichtige Götzen verlässt, bricht dir die Treue.
10 Ich aber will dir danken und dir die Opfer darbringen, die ich dir versprochen habe; denn du, Herr, bist mein Retter.«
11 Da befahl der Herr dem Fisch, ans Ufer zu schwimmen und Jona wieder auszuspucken.
1 Was folgt, ist ein Dankgebet nach geschehener Rettung mit vielen Anklängen an entsprechende Psalmen (siehe Vergleichsstellen). Zu Vers 1 siehe Mt 12,40.
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