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Gute Nachricht Bibel

1 Das Gesetz befolgen heißt: die Opfergaben an Gott vervielfachen.
2 Wer sich nach Gottes Geboten richtet, bringt ihm damit ein Mahlopfer.
3 Eine Wohltat erweisen zählt als ein Speiseopfer,
4 und den Armen helfen als ein Dankopfer.
5 Sich von allem Bösen fern halten ist eine Opfergabe, an der Gott Freude hat; und wer Unrecht meidet, bringt ihm damit ein Sühneopfer.
6 Komm trotzdem nicht mit leeren Händen in den Tempel des Herrn;
7 denn alle diese Opfer hat er angeordnet.
8 Wenn jemand, der dem Herrn gehorcht, sein Opfer darbringt und das Fett auf dem Altar verbrannt wird, steigt der Wohlgeruch hinauf zu Gott, dem Höchsten.
9 Der Herr wird sein Opfer annehmen und den Teil, der für ihn verbrannt wird, nicht übersehen.
10 Ehre den Herrn durch großzügige Opfergaben; sei nicht kleinlich, wenn du ihm die ersten Früchte von deiner Ernte bringst!
11 Bring ihm alle deine Gaben mit einem fröhlichen Gesicht; und wenn du für ihn den Zehnten entrichtest, tu es mit Freude!
12 Gib Gott, dem Höchsten, so wie er dir gegeben hat; tu es freigebig und nach Vermögen!
13 Der Herr wird es dir vergelten, siebenfach wird er es dir zurückgeben.

Gott sorgt für das Recht

14 Versuche nicht, den Herrn mit Opfern zu bestechen, er nimmt sie nicht an!
15 Verlass dich auch nicht auf Opfergaben, die du durch Unrecht an dich gebracht hast; denn der Herr sorgt für das Recht und vor ihm sind alle gleich.
16 Er ist nicht voreingenommen für die Reichen, und wenn einem Armen Unrecht geschehen ist, hört er auf sein Gebet.
17 Niemals überhört er den Hilferuf der Waisen oder die Klage einer Witwe.
18 Er sieht die Tränen, die über ihre Wangen laufen,
19 und hört ihren Schrei, ihre Anklage gegen den, der die Tränen verursacht hat.
20 Wer dem Herrn so dient, wie es vor ihm recht ist, wird angenommen und seine Bitten erreichen den Himmel.
21 Das Gebet der Armen, die nur noch von Gott etwas erwarten,1 durchdringt die Wolken. Es gibt sich erst zufrieden, wenn es sein Ziel erreicht hat. Es gibt keine Ruhe, bis Gott, der Höchste, eingreift
22 und den Seinen Recht verschafft. Der Herr lässt nicht auf sich warten. Er hat nicht lange Geduld mit den Verbrechern; für ihre Grausamkeit wird er ihnen die Knochen zerschmettern.
23 Er wird den Fremden, die ihn nicht ehren, ihr Tun vergelten; alle Vermessenen wird er ausrotten und die Macht seiner Feinde zerbrechen.
24 Jedem Menschen wird er geben, was er aufgrund seiner Taten und Absichten verdient.
25 Er wird seinem Volk zum Recht verhelfen und es durch sein Erbarmen zur Freude führen.
26 Wenn er sich in der Zeit der Not über uns erbarmt, dann ist das so erquickend wie Regen in einem dürren Sommer.
1 Wörtlich Das Gebet der Niedrigen, d.h. der Menschen, die zugleich arm sind und sich vor Gott beugen; vgl. Mt 5,3.
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