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Gute Nachricht Bibel

Mit Gott kannst du dich nicht vergleichen!

1 Weiter sagte Elihu:
2 »Glaubst du denn allen Ernstes, es sei richtig, dass du dich für gerechter hältst als Gott?
3 Du sagst zu ihm: ›Was nützt mir meine Unschuld? Sie fällt bei dir ja doch nicht ins Gewicht!‹
4 Auf diese Frage will ich Antwort geben; sie gilt zu gleicher Zeit für deine Freunde:
5 Sieh einmal aufmerksam den Himmel an! Sieh auch die Wolken dort hoch über dir!
6 Mit deiner Sünde kannst du Gott nicht schaden und alle deine Fehler tun ihm nichts.
7 Ihm bringt's auch nichts, wenn du das Rechte tust; er ist auf dein Geschenk nicht angewiesen.
8 Dein Mitmensch leidet unter deiner Bosheit und ihm nur nützt das Gute, das du tust.1
9 Die Menschen stöhnen, rufen laut um Hilfe, wenn Mächtige sie grausam unterdrücken.
10 Doch keiner fragt nach Gott, nach seinem Schöpfer, der Lobgesänge gibt in dunkler Nacht.
11 Gott hat uns mehr gelehrt als alle Tiere, er gab uns mehr Verstand als allen Vögeln.
12 Um Hilfe schreien wir, doch Gott bleibt stumm, weil wir voll Bosheit und voll Hochmut sind.
13 Das Schreien ist umsonst, Gott hört es nicht; er, der Gewaltige, sieht uns nicht an.
14 Du, Ijob, sagst, du könntest Gott nicht sehen. Hab nur Geduld, dein Fall ist ihm bekannt!
15 Weil Gott dich seinen Zorn nicht spüren ließ und sich nicht groß um so viel Dummheit kümmert,
16 reißt du den Mund auf, redest solchen Unsinn.«
1 Auf Ijobs Frage (7,20), was er Gott mit einer möglichen Sünde antue, und auf seine Behauptung (9,21-22)), Recht oder Unrecht spiele im Urteil Gottes keine Rolle, hatte Elifas gesagt (22,2-3), nicht Gott, aber sich selbst nütze Ijob mit seinem Tun. Elihu nimmt hier diese Antwort auf und erweitert sie: Dem Mitmenschen nützt oder schadet dein Tun!
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