Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Elberfelder Bibel

1 Ein weiser Sohn lässt sich vom Vater zurechtweisen1, aber ein Spötter hört nicht auf Zurechtweisung.
2 Man kann von der Frucht seines Mundes Gutes essen, aber die Begierde2 der Treulosen ist Gewalttat.
3 Wer seinen Mund behütet, bewahrt sein Leben3; wer seine Lippen aufreißt, dem droht Verderben.
4 Gierig ist die Seele des Faulen4, doch ist nichts da; aber die Seele der Fleißigen wird reichlich gesättigt5.
5 Der Gerechte hasst Lügenrede6, aber der Gottlose handelt schändlich und schmählich7.
6 Die Gerechtigkeit behütet die Vollkommenheit des Wandels8, aber die Gottlosen bringt die Sünde zu Fall9.
7 Da ist einer, der sich reich stellt, und hat gar nichts; und einer, der sich arm stellt, und hat doch viel Besitz.
8 Lösegeld für das Leben eines Mannes ist sein Reichtum, aber der Arme hört keine Drohung.
9 Das Licht der Gerechten brennt fröhlich, aber die Leuchte der Gottlosen erlischt.
10 Durch Übermut gibt es nur Zank; bei denen aber, die sich raten lassen, Weisheit.
11 Schnell erworbener Besitz10 wird schnell weniger; wer aber händeweise sammelt, vermehrt ihn.
12 Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank, aber ein eingetroffener Wunsch ist ein Baum des Lebens.
13 Wer das Wort verachtet, bei dem wird gepfändet11; wer aber das Gebot fürchtet, dem wird vergolten.
14 Die Weisung des Weisen ist eine Quelle des Lebens, um zu entgehen den Fallen des Todes.
15 Gute Einsicht verschafft Gunst, aber der Weg der Treulosen ist ihr Unglück12.
16 Jeder Kluge handelt13 mit Bedacht; ein Tor aber breitet Narrheit aus.
17 Ein gottloser Bote stürzt ins Unglück, aber ein treuer Gesandter ist Heilung.
18 Armut und Schande dem, der Züchtigung14 unbeachtet lässt; wer aber Zurechtweisung15 beachtet, wird geehrt.
19 Ein erfüllter Wunsch erquickt die Seele, aber ein Gräuel ist es den Toren, vom Bösen zu weichen.
20 Wer mit Weisen umgeht, wird weise16; aber wer sich mit Toren einlässt, dem wird es schlecht gehen.
21 Unheil verfolgt die Sünder, aber Glück belohnt die Gerechten.
22 Der Gute vererbt auf Kindeskinder, aber das Vermögen des Sünders wird aufbewahrt für den Gerechten.
23 Reichlich Nahrung bringt der Neubruch der Armen, aber mancher wird weggerafft durch Unrecht17.
24 Wer seine Rute schont, hasst seinen Sohn; aber wer ihn lieb hat, züchtigt ihn beizeiten18.
25 Der Gerechte hat zu essen bis zur Sättigung seiner Seele, aber der Leib der Gottlosen bleibt leer.
1 Der Text kann nur annähernd üs. werden; andere mit Textänderung: Ein weiser Sohn liebt die Zucht
2 w. Seele
3 o. sich selbst; o. seine Seele
4 T.; Mas. T.: Gierig ist der Faule in seiner Seele
5 w. wird fett gemacht
6 o. betrügerisches Wesen
7 o. bringt in üblen Geruch und in Schmach
8 Andere üs. mit Textänderung: den im Wandel Vollkommenen
9 so mit hebr. Handschr. und griech. Üs.; Mas. T.: und die Gottlosigkeit bringt die Sünde zu Fall
10 so mit LXX und syr. Üs.; Mas. T.: Besitz aus dem Nichtigen
11 o. dem geht es schlecht
12 so mit LXX; Mas. T.: ist beständig
13 die lat. und die syr. Üs.: Der Kluge tut alles
14 o. Ermahnung
15 o. Warnung
16 so mit der Leseform des Mas. T.; mit der Schreibform: Geh mit Weisen um, werde weise
17 o. doch wird Besitz weggerafft, wo kein Recht ist
18 w. sucht ihn mit Züchtigung
© 2016 ERF Medien