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Elberfelder Bibel

Die fünfte Vision - Keine Rettung vor Gottes Gericht für Israel

1 Und ich sah den Herrn am1 Altar stehen, und er sprach: Schlage auf das Kapitell, dass die Schwellen beben, und zerschmettere sie2 auf ihrer aller Kopf!3 Und ihren Rest4 werde ich mit dem Schwert umbringen. Kein Flüchtling von ihnen wird entfliehen, und kein Entkommener von ihnen wird sich in Sicherheit bringen.
2 Wenn sie in den Scheol einbrechen, wird meine Hand sie von dort holen. Und wenn sie in den Himmel hinaufsteigen, werde ich sie von dort herunterbringen.
3 Und wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmel verbergen, werde ich sie von dort hervorsuchen und holen. Und wenn sie sich auf dem Grund des Meeres vor meinen Augen verstecken, werde ich von dort der Schlange befehlen, sie zu beißen.
4 Und wenn sie vor ihren Feinden her in Gefangenschaft ziehen, werde ich von dort dem Schwert befehlen, sie umzubringen. Und ich werde mein Auge auf sie richten zum Bösen und nicht zum Guten.
5 Und der Herr, der HERR der Heerscharen, der die Erde anrührt, dass sie wankt, dass alle, die auf ihr wohnen, trauern, dass sie sich überall erhebt wie der Strom und zurücksinkt wie der Strom Ägyptens;
6 der seine Stufe5 im Himmel baut und die Grundmauern seiner Gewölbe auf der Erde legt, der das Wasser des Meeres ruft und es ausgießt über die Fläche der Erde: Jahwe6 ist sein Name.

Verlust der Erwählung für die ihrer Erwählung Sicheren

7 Seid ihr mir nicht wie die Söhne der Kuschiten, ihr Söhne Israel?, spricht der HERR7. Habe ich nicht Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt und die Philister aus Kaftor und Aram aus Kir?
8 Siehe, die Augen des Herrn, HERRN, sehen auf das sündige Königreich, und ich will es von der Fläche des Erdbodens ausrotten - nur dass ich das Haus Jakob nicht völlig ausrotten will, spricht der HERR8.
9 Denn siehe, ich will befehlen und will das Haus Israel unter allen Nationen schütteln, wie man mit einem Sieb schüttelt, und nicht ein Steinchen fällt zur Erde.
10 Alle Sünder meines Volkes werden durchs Schwert sterben, die da sagen: Du wirst das Unglück nicht herbeiführen, und bis zu uns wirst du es nicht herankommen lassen.

Heilswort: Die Wiederherstellung des Großreichs Davids

11 An jenem Tag richte ich die verfallene Hütte Davids auf, ihre Risse vermauere ich, und ihre Trümmer richte ich auf, und ich baue sie wie in den Tagen der Vorzeit,
12 damit sie9 den Rest Edoms und all die Nationen in Besitz nehmen, über denen mein Name ausgerufen war10, spricht der HERR11, der dies tut.
13 Siehe, Tage kommen, spricht der HERR12, da rückt der Pflüger nahe an den Schnitter heran und der Traubentreter an den Sämann, und die Berge triefen von Most, und alle Hügel zerfließen.
14 Da wende ich das Geschick13 meines Volkes Israel. Sie werden die verödeten Städte aufbauen und bewohnen und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken und Gärten anlegen und deren Frucht essen.
15 Ich pflanze sie in ihr Land14 ein. Und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.
1 o. auf dem; o. über dem
2 d. h. viell. die Kapitelle
3 Eine griech. Üs. liest: ich zerschmettere ihnen allen den Kopf.
4 w. ihr Letztes
5 Mit Textänderung lesen andere: sein Obergemach, o. seinen Söller
6 d. i. der Eigenname Gottes im Alten Testament, sonst mit HERR wiedergegeben. Siehe Vorwort.
7 w. ist der Ausspruch des HERRN
8 w. ist der Ausspruch des HERRN
9 d. h. die Israeliten, o. die Angehörigen des erneuerten Hauses Davids
10 o. ist
11 w. ist der Ausspruch des HERRN
12 w. ist der Ausspruch des HERRN
13 o. die Gefangenschaft; w. die Wendung
14 w. auf ihren Ackerboden
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