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Elberfelder Bibel

Grundsätzliche Ermahnung zur Fürbitte

1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,
2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit1 und Ehrbarkeit.
3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott,
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
7 Dafür bin ich eingesetzt worden als Herold2 und Apostel - ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht -, als Lehrer der Nationen in Glauben und Wahrheit.

Verhalten von Männern und Frauen in den Gemeinden

8 Ich will nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige3 Hände aufheben, ohne Zorn und zweifelnde Überlegung;
9 ebenso, dass auch die Frauen sich in anständiger Haltung mit Schamhaftigkeit4 und Sittsamkeit5 schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,
10 sondern mit dem, was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.
11 Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung.
12 Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte,
13 denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva;
14 und Adam wurde nicht betrogen, die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.
15 Sie wird aber durch das Kindergebären hindurch6gerettet werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit7 mit Sittsamkeit8.
1 o. Gottesfurcht
2 o. Prediger
3 o. fromme; o. gottgefällige
4 o. Zartgefühl; o. Bescheidenheit
5 o. Besonnenheit
6 o. durch Kindergebären; dass "durch" im Sinne von "durch . . . hindurch" verstanden werden kann, zeigt ein Vergleich mit Apg 14,22; 1Kor 3,15
7 o. Heiligung
8 o. Besonnenheit
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