Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Schlachter 2000

Ermahnung, auf die von Gott bestätigte Heilsverkündigung zu hören

1 Darum sollten wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten.
2 Denn wenn das durch Engel gesprochene Wort1 zuverlässig war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam den gerechten Lohn empfing,
3 wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung mißachten? Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden,
4 wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.

Die freiwillige Erniedrigung Jesu Christi

5 Denn nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterstellt;
6 sondern an einer Stelle bezeugt jemand ausdrücklich und spricht: »Was ist der Mensch, daß du an ihn gedenkst, oder der Sohn des Menschen, daß du auf ihn achtest?
7 Du hast ihn ein wenig2 niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände;
8 alles hast du seinen Füßen unterworfen.«3 Indem er ihm aber alles unterworfen hat, hat er nichts übriggelassen, das ihm nicht unterworfen wäre. Jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles unterworfen ist;
9 wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken.
10 Denn es war dem angemessen, um dessentwillen alles ist und durch den alles ist, da er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihres Heils durch Leiden zu vollenden.
11 Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem. Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen,
12 sondern spricht: »Ich will meinen Brüdern deinen Namen verkündigen; inmitten der Gemeinde will ich dir lobsingen!«4
13 Und wiederum: »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum: »Siehe, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat«.5
14 Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel,
15 und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden.
16 Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams6 nimmt er sich an.
17 Daher mußte er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich7 werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen;
18 denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden.
1 d.h. das mosaische Gesetz vom Sinai (vgl. Apg 7,53; Gal 3,19).
2 od. für kurze Zeit; so auch V. 9.
3 Ps 8,5-7.
4 Ps 22,23.
5 Jes 8,17-18.
6 d.h. der Gläubigen (vgl. Röm 4,11-17; Gal 3,6-9).
7 Andere Übersetzung: gleichartig (von homoios); d.h. gleich in einigen Gesichtspunkten, aber nicht in allem und völlig: Christus war vollkommener Mensch, aber ohne die menschliche Sündennatur (vgl. Hebr 4,15; 7,26).
© 2016 ERF Medien