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Hoffnung für alle

Gottes Sohn: Der König über die Könige

1 Warum geraten die Völker in Aufruhr? Warum schmieden sie Pläne, die doch zu nichts führen?
2 Die Mächtigen dieser Welt rebellieren: Sie verschwören sich gegen Gott und den König, den er eingesetzt hat.1
3 "Kommt, wir wollen uns befreien", sagen sie, "wir schütteln seine Herrschaft ab!"
4 Aber Gott im Himmel kann darüber nur lachen, nichts als Spott hat er übrig für sie.
5 Dann stellt er sie voller Zorn zur Rede und versetzt sie in Angst und Schrecken.
6 Er spricht: "Ich selbst habe meinem König die Herrschaft übertragen! Er regiert in Zion, in der Stadt, die ich erwählt habe."
7 Und dieser König verkündet:2 "Ich gebe bekannt, was Gott beschlossen hat. Er hat zu mir gesagt: 'Du bist mein Sohn, heute setze ich dich zum König ein3.
8 Fordere von mir die ganze Erde, und ich gebe sie dir zum Besitz. Alle Völker gehören dir.
9 Zerschlage sie mit eisernem Herrscherstab, zerbrich sie wie Tongeschirr!'"
10 Darum, ihr Herrscher, nehmt Vernunft an, lasst euch warnen, ihr Mächtigen der Welt!
11 Unterwerft euch dem Herrn und erkennt seine Herrschaft an! Jubelt ihm zu, auch wenn ihr zittert!
12 Erweist seinem Sohn die Ehre, die ihm zusteht!4 Sonst trifft euch sein Zorn, und ihr seid verloren; denn schnell wird er zornig. Aber wenn ihr ihm vertraut, werdet ihr sicher und geborgen sein.
1 Das hebräische Wort heißt "Messias" (=der gesalbte König).
2 Sinngemäß eingefügt.
3 Wörtlich: heute habe ich dich gezeugt. - Bildlicher Ausdruck für die Einsetzung des Königs in sein Amt.
4 Wörtlich: Küsst den Sohn!
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